Wagenheber

  • @Brennholzhacker
    Das mit den Stützen solltest Du besser nicht machen. Das sind Stützen und keine Heber.
    Und der Substanz des WW´s ist das auch nicht zuträglich. Dann lieber einen Heber unter dem Achsschenkel / dem Achsrohr.

  • Hallo Carsten,

    kein Denkfehler, sondern ein WW-Entsorgungsprogramm.
    Für diese Art der Belastung sind weder die Stützen noch der Rahmen ausgelegt.
    So machst du aus deinem WW höchstens Brennholz.

    Gruß vom Erni


    Jedem sein Hobby, ich habe mein(en) Hobby. ;camper=   :ok:

  • Guten Abend,
    als ich das letzte Mal eine Reifenpanne am Wohnwagen hatte, konnte ich ganz langsam auf dem Randstreifen zum nächsten Rastplatz fahren, da Tandemachser.
    Hatte dann den ADAC angerufen und der kam ne gute 3/4 Stunde später und hatte auch den passenden Hydraulikwagenheber dabei.
    Die können sogar auch, wenn nur ein Loch im Reifen ist, dort ein Propfen einziehen und man kann beruhigt weiterfahren.
    War echt klasse und vor allem ist man dann auch abgesicherter wenn mal was passiert.
    Ich bin froh das ich die Plus Mitgliedschaft habe und rufe bei einer Reifenpanne immer den ADAC, vor allem auf der Autobahn.
    Ich habe zwar immer einen 2T Hydraulikheber dabei, aber man fühlt sich doch sicherer wenn einer auch den Reifen dann auch mit dem richtigen Drehmoment anschraubt.


    LG Moritz

  • Hallo Achim,


    ich habe mit keinen Satz erwähnt das ich auf den Pannendiest wegen eines Reifenwechsel warten möchte, ich habe ja meine Scherenwagenheber 2T dabei. Ich hatte nur geschrieben das der Pannendiesnst ein passenden Heber dabei haben wird.


    Andersherum bevor ich auf der Autobahn versuche einen Reifenwechsel vorzunehmen, warte ich den doch lieber auf den Pannendienst. Der nächste PKW oder LKW Fahrer der sich durch irgendwelche Dinge ablenken lässt kommt mit Sicherheit.


    Und wenn dann würde ich es erst mit den Pannenset aus dem PKW versuchen schnell wieder Mobil zu werden.

    Egal ob:camping: oder :0-0: ich bin dabei.

  • :thumbup: Der war gut... :thumbup:
    Aber mal im Ernst... Die Stützen sind doch zum abstützen da.... Oder dreht Ihr die mit Drehmoment an :_whistling:

    Es sind Stützen und keine Heber, ein wohnwagenboden besteht aus ein paar Dachlatten und Sperrholz, der hält das nicht aus. Die sind nur damit der WW nicht wackelt

  • :thumbup: Der war gut... :thumbup:
    Aber mal im Ernst... Die Stützen sind doch zum abstützen da.... Oder dreht Ihr die mit Drehmoment an :_whistling:

    Anfang der 90er hatte ich versucht unseren ersten Wohnwagen LMC 535 mit den Stüzen soweit anzuheben, das ich bequem unter den WW zu arbeiten. Dabei hatte ich jetzt kein Kleinholz gemacht, aber er hat mir 2 Stüzen gekostet. Erst die hinten links, dann durch den Ruck auch noch die rechte Stüze hinten, vorne hat das Deichselrad Schlimmeres verhindert.

    Egal ob:camping: oder :0-0: ich bin dabei.

  • Hallo hotoyo,
    nochmals zur Erinnerung. Ich hatte in den Jahrzehnten, in denen ich mit Wohnwagen unterwegs bin, insgesamt 2 x Reifenschäden am Wohnwagen. Der erste Schaden kündigte sich durch Druckverlust an, kein Ersatzrad dabei. Aber ein tolles Pannenset dabei, das Zeug kam beim Gebrauch aus allen Ritzen am Reifen, nur dicht wurde der Reifen nicht. Fazit: eine unplanmäßige sonntägliche Übernachtung auf dem AB Rastplatz Oyten ( ohne Restaurant ), am nächsten Tag nach Bremen, einen neuen Reifen kaufen. Nur soviel zum Pannenset. Die Lehre daraus: Nie wieder ohne Ersatzrad und Heber.
    Der zweite Reifenschaden geschah auf der AB bei Chemnitz. Ich war gerade beim Überholbeginn ( ca 85km/h, mehr erlaubt meine Frau nicht ), als ich ein leichtes Schütteln bemerkte. Beim Blick in den rechten Seitenspiegel sah ich die Reifenbrocken fliegen, rechts ran. Ergebniss: Reifen total zerfetzt, sämtliche Kunststoffteile rund um den Radkasten weggerissen, Stoßdämpfer undicht, Loch im WW-Boden ( nicht ganz durch ). Dies alles geschah innerhalb von Sekunden. Gefahren bin ich in dieser Zeit ca. 100m. Ich hätte nie gedacht, das in dieser Zeit so ein Schaden entstehen konnte. Das Reifenpannenset, welches in meinem WW ab Werk drinn lag, hatte ich gleich nach dem Kauf des WW rausgeschmissen, unnützer Ballast.
    Es war übrigens ein Matador-Reifen.


    Achim

  • Wenn ein Reifen bei 85 km/h auf der Bahn die Luft Plötzlich ausgeht, und dann noch 100 bis zum Stehen rollen muss ist er einfach am Arsch. Und dabei ist es egal welcher Hersteller vom Reifen am WW geschraubt ist, das Problem ist das du beim WW ein schleichenden Platten erst merkst wenn es zu Spät ist. Ein Ersatzrad ist mit Sicherheit sinnvoller als das Pannenset, dennoch würde ich erst das Set versuchen bevor ich auf der Bahn den Reifen wechsel ( das setzt aber voraus das man es früh genug mehr) Eventuell sollte man über en RDKS System noch Nachlesen.

    Egal ob:camping: oder :0-0: ich bin dabei.

  • Wenn ein Reifen bei 85 km/h auf der Bahn die Luft Plötzlich ausgeht, und dann noch 100 bis zum Stehen rollen muss ist er einfach am Arsch. Und dabei ist es egal welcher Hersteller vom Reifen am WW geschraubt ist, das Problem ist das du beim WW ein schleichenden Platten erst merkst wenn es zu Spät ist. Ein Ersatzrad ist mit Sicherheit sinnvoller als das Pannenset, dennoch würde ich erst das Set versuchen bevor ich auf der Bahn den Reifen wechsel ( das setzt aber voraus das man es früh genug mehr) Eventuell sollte man über en RDKS System noch Nachlesen.

    die Matador Reifen waren einfach Schrott und es gab auch einen Rückruf deswegen, hilft aber nicht mehr wenn es schon alles zerschlagen hat

  • .........Schnibbel.....


    Oder woliegt mein Denkfehler :?:


    Grüße, Carsten

    Moin
    Erstmal kann der Parkplatz seeehhhhrŕrr
    weit sein
    Dann versuche mal die Hälfte von 2000 kg mit den Kurbelstützen anzuheben.


    Das mit dem Keil muss man evtl. sowieso machen,
    da der Heber nicht unter, durch den platten Reifen, tiefergelegte Chassis passt


    Ich rate immer vorher mal eine Trockenübung vor der Haustüre abzuhalten


    Gruß Thomas

  • Ein RDKS hilft bei der Früherkennung und
    verschafft einem einiges an Reaktionszeit.


    Druckverlust früher erkannt schont das Material enorm.

    Wer seine Meinung schon gebildet hat, läßt sich nur ungern mit Argumenten und Tatsachen verwirren. :undweg:


    “O Herr, bewahre uns vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen.

    Erloese mich von dem großen Leiden die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen.

    Lehre sie, nachdenklich ohne argwoehnisch, hilfreich ohne diktatorisch zu sein..” :ok  

  • Hallo,


    hatte selbst mal eine Panne, die ich gemeister habe, bei einer anderen, nur einen Tah später, habe ich ich mit Werkzeug und know-how geholfen. Ich verfolge nun dieses Thema hier schon sehr lange. Nach dem Sprichwort "die besten Kapitäne stehen immer an Land" ist es wohl auch so, dass die besten Ratschläge von denen kommen, die noch nie ne Reifenpanne hatten :-):-):-). Beste Grüsse

  • Hallo hotoyo,
    nochmals zur Erinnerung. Ich hatte in den Jahrzehnten, in denen ich mit Wohnwagen unterwegs bin, insgesamt 2 x Reifenschäden am Wohnwagen. Der erste Schaden kündigte sich durch Druckverlust an, kein Ersatzrad dabei. Aber ein tolles Pannenset dabei, das Zeug kam beim Gebrauch aus allen Ritzen am Reifen, nur dicht wurde der Reifen nicht. Fazit: eine unplanmäßige sonntägliche Übernachtung auf dem AB Rastplatz Oyten ( ohne Restaurant ), am nächsten Tag nach Bremen, einen neuen Reifen kaufen. Nur soviel zum Pannenset. Die Lehre daraus: Nie wieder ohne Ersatzrad und Heber.
    Der zweite Reifenschaden geschah auf der AB bei Chemnitz. Ich war gerade beim Überholbeginn ( ca 85km/h, mehr erlaubt meine Frau nicht ), als ich ein leichtes Schütteln bemerkte. Beim Blick in den rechten Seitenspiegel sah ich die Reifenbrocken fliegen, rechts ran. Ergebniss: Reifen total zerfetzt, sämtliche Kunststoffteile rund um den Radkasten weggerissen, Stoßdämpfer undicht, Loch im WW-Boden ( nicht ganz durch ). Dies alles geschah innerhalb von Sekunden. Gefahren bin ich in dieser Zeit ca. 100m. Ich hätte nie gedacht, das in dieser Zeit so ein Schaden entstehen konnte. Das Reifenpannenset, welches in meinem WW ab Werk drinn lag, hatte ich gleich nach dem Kauf des WW rausgeschmissen, unnützer Ballast.
    Es war übrigens ein Matador-Reifen.


    Achim

    welcher Wagenheber ist nun geeignet, wir haben uns letztes Jahr extra einen Ersatzrad gekauft. Jetzt fehlt nur noch der Wagenheber

  • Leider k(aum)einer... :D


    Ich habe mich ja auch im Vorfeld damit beschäftigt.
    2t Scherenheber gekauft (Hänger 1350kg zGM), Aufnahmen gebaut, verzinkt, angeschraubt,
    Selbst die Trockenübung Zuhause habe ich gemacht.
    Fazit geht schwer aber geht.


    Dann kam es ja, das uns bei Rimini dunkle Gestalten ans Leder wollten und den Reifen plattstachen.
    Also stinksauer den Heber raus und die Wartezeit bis zum Eintreffen der Karabinieri nutzen.


    Es tat sich nix....das kleine plus an Gepäck
    und die Neigung zum Platten durch die fehlende Luft hat gereicht
    die Übersetzung des Hebers und meine Arme zu überfordern.


    Glücklicherweise war der Tatort eine Tanke
    und so wurde mir mit einem Rangierwagenheber geholfen.
    Dieser hatte aber zu wenig Hub.
    Aaaaaaber als der WoWa wieder ein wenig an Höhe gewonnen hatte, arbeitete der Scherenheber plötzlich wieder als sei nichts gewesen.


    Die Alternative den WoWa auf der Auffahrkeil zu ziehen kam mir in dem Moment nicht in den Sinn.

    Wer seine Meinung schon gebildet hat, läßt sich nur ungern mit Argumenten und Tatsachen verwirren. :undweg:


    “O Herr, bewahre uns vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen.

    Erloese mich von dem großen Leiden die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen.

    Lehre sie, nachdenklich ohne argwoehnisch, hilfreich ohne diktatorisch zu sein..” :ok  

  • Mag sein das es bei den Scherenwagenheber Unterschiede gibt. Mit den Scherenwagenheber die ich am Bort habe, hatte ich unseren MB 609 ( 4,1T LEER SELBSTAUSBAU) gut aus den Federen gehoben. Zum Radwechsel hätte es nicht gereicht beim MB, aber auf dem Platz gut in der Wage zu stellen und anzuheben.


    Zudem habe ich in meinen Outlander PHEV 2T Leer ab Werk auch ein Scherenwagenheber. Es wird da mit Sicherheit große Unterschiede in der Qualität geben, ich habe die mit Sechskantaufnahme für 17 Nuss. Im Netz gibt es Scherenwagenheber ab 13 Euro aufwärts und da wird dan auch der Unterschied liegen.

    Egal ob:camping: oder :0-0: ich bin dabei.

  • Hallo an alle...


    Mein Tipp


    Alle 6 Jahre neue Reifen auf den WW ,
    Reserverad müsste Pflicht sein ,


    Und ich führe seid Jahren einen Rangierwagenheber mit ,
    ( 9kg aber ein sicheres Gefühl für WW und Auto


    zum Glück auf 42 Jahren Gespann fahren noch nie gebraucht... ;)

  • Hallo,


    ich habe für unterwegs die Lösung von:
    https://www.purpleline.de/alle-produkte/kojack-single-axle/
    die Halterung am Rahmen wird an den selben Punkten verschraubt, wie die Halterung von Alko. Da ich bei mir den Mover hinter der Achse habe, geht bei mir die Alko Lösung nicht, der Kojack aber schon.
    Ich bin zufrieden damit.
    Zum Ausrichten auf dem Campingplatz nutze ich aber Auffahrplatten (Legoprinzip) - keinen Wagenheber.
    Zum Bremsen einstellen zu Hause habe ich noch einen großen Rangierwagenheber mit Gummiplatte. Damit hebe ich direct an der Achse an.
    http://www.bahco-werkzeuge.de/products/6571.html
    Der ist aber für unterwegs etwas zu unhandlich :whistling: .


    Gruß Rico

  • hi,
    wo werden den die Kojak-Halterungen an das ALKO Fahrwerk dran angeschraubt
    Vielleicht gibts auch ein Foto.
    Danke

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