E-Fahrzeuge, die als Zugfahrzeuge eingesetzt werden können

  • ...und weiter unten auf der Seite ist ein Link bezüglich der stark verminderten Riichweite, den erschwerten Bedingungen beim "tanken" sowie der nachteiligen Wirkung von gebremst Anhängern auf die Rekupation... Alles nix neues :_whistling:

    Forum (Kultur), ein realer oder virtueller Ort, wo Meinungen untereinander ausgetauscht werden können, Fragen gestellt und beantwortet werden können (von Suchfunktion steht da nix :undweg: )

  • Nur weil die E-Autos mit AHK zu bekommen sind, qualifizieren sie sich noch lange nicht als Zugfahrzeuge für Camper.


    Die folgenden Aussagen disqualifizieren aus meiner Sicht diese Zugfahrzeuge für Camper:


    … zu beachten, dass sich die übliche Reichweite im Hängerbetrieb locker halbieren kann.

    … einen möglichst windschnittigen Trailer wählen

    … auf der Autobahn deutlich unterhalb von 100 km/h bleiben.


    Die Zeit ist einfach noch nicht so weit.

    Schöne Grüße aus Hannover, "dercamper96" :w

  • Also bei meinen Dieseln verringert sich die Reichweite auch um das ca. 2,5 fache. Daher ist diese Erkenntnis nicht wirklich neu! ;) Nur das mit der grundsätzlichen Reichweite und dem "Nachfüllen" klappt halt besser. Aber es geht schon und es wird immer besser werden. :ok

  • Um ein Mal pro Jahr eine weite Strecke in den Urlaub zu fahren wäre ich durchaus bereit ein paar Kompromisse in Kauf zu nehmen wenn ich dafür den Rest des Jahres Vorteile habe.

  • Moin

    !985 bekam meine Frau,einen neuen Peugot 205 GRD,mit elektr.Fensterhebern,unser gesamtes Umfeld hat sich aufgeregt,der könnte doch kaputt gehen!!

    Wer kurbelt heute noch??Als ehemaliger LPG Fahrer mußte früher auch die Fahrt geplant werden,wollte man jaa nicht mit Benzin fahren!

    Das gleiche ist es mit E Autos,wer will,muß ein bisschen voraus schauen+es wird immer gehen,genau wie damals mit LPG,man muß es nur wollen!

    Die Nichtwollen fahren eben weiter ihre Verbrenner+gut ist.Wenn ich eine E Auto fahren würde,hätte ich immer einen Honda E10 dabei!

    Gruß,Rainer

    Eriba Moving 532 von 1996

    Audi Q5 S Tronic 190PS von 2016

    Toyota Hiace 102PS von 2002

    Laika Ecovip 100 von 1999

    wohne jetzt in Rhede/Ems

  • Also bei meinen Dieseln verringert sich die Reichweite auch um das ca. 2,5 fache. Daher ist diese Erkenntnis nicht wirklich neu! ;) Nur das mit der grundsätzlichen Reichweite und dem "Nachfüllen" klappt halt besser. Aber es geht schon und es wird immer besser werden. :ok

    Na da sind dann aber "seltsame" Diesel im Einsatz !

    Bei unserem verrigert sich die Reichweite um ca. 1/3 und bei der Anschaffung ist meiner im direktem Vergleich zu einem "reinem" E-Fahrzeug von der Zuglast ca. 40% günstiger.

    So lange sich die Versorgungslage (Lademöglichkeiten in der Großstadt) und der Anschaffungspreis nicht ändert, bleibe ich beim Verbrenner.

    Im Augenblich sieht es für die Campingfraktion noch sehr Mau aus im Bezug auf Zuglast und Anschaffungspreis bei den E-Fahrzeugen.

    Da wird sich aber in den kommenden Jahren bestimmt noch was ändern

  • Um ein mindestens vier Mal pro Jahr eine weite Strecke in den Urlaub zu fahren wäre ich durchaus bereit ein paar Kompromisse in Kauf zu nehmen wenn ich dafür den Rest des Jahres Vorteile habe.hätte.

    Ja, so sehe ich das auch.


    Gesamtfahrleistung/Jahr: 15000km


    1300 km Spanien hin

    1300 km Spanien retour

    1200 km Kroatien hin

    1200 km Kroatien retour

    -------------------------------------

    5000 km gesamte Langstrecke

    plus mindestens 3x im Jahr Elsendorp hin und retour (280 km) = 840 km


    Mehr als 1/3 der Fahrleistung unseres Zugesels sind also Strecken, die in der Reichweite nicht drin wären.


    x Mal auf den o.g. Langstrecken nachladen, dafür womöglich auch abkuppeln müssen, das ist jetzt nicht nur ein kleiner Kompromiß, das ist ein Klotz am Bein.

    Elsendorp wäre irgendwann lösbar, sobald es dort vor Ort eine Ladestation gibt.

    Derzeit sieht es aber so aus:

    - Separates Abstellen obligatorisch

    - Parzelle hat nur 6A

    - Keine Ladestation vor Ort


    Es gäbe im Dorf eine Ladestation, aber nur 11kW. Bei einem Aufenthalt von zwei Tagen aber 3-4 Stunden damit zu verbringen, erst dorthin zu fahren und mit 11 kW so weit nachzuladen, daß man auch den Rückweg noch ohne Angstschweiß schaffen kann, ist auch kein kleiner Kompromiß mehr.


    Und nun zu den Nachteilen im Alltag, die ich mit E-Auto nicht hätte:

    • Ich bzw. meine Frau muß total umständlich einmal im Monat auf dem Weg von oder zur Arbeit die Fahrt für ca. 6 Minuten unterbrechen, um vollzutanken.

      Mit dem E-Auto ginge das viel einfacher, da müßte sie nur vorsichtig geschätzt 1 Minute anstöpseln und 1 Minute abklemmen (Garage auf, Kabel ein- oder abstecken). Macht man als E-Auto-Fahrer ja normal jeden Tag, aber natürlich kann man das seltener machen, dann kommt man bei drei Ladevorgängen eventuell sogar noch mit derselben Gesamtzeit im Monat hin.

    • Statt eines abbezahlten Autos für ca. 30 kEUR hätte ich ein Leasingfahrzeug vor der Tür stehen


    Ja, das überzeugt mich total.


    Ich sehe noch sehr, sehr viele Jahre ins Land gehen, bevor das interessant wird.


    Diese Möglichkeiten sehe ich

    • Das Ladenetz wird so eng und auch baulich gut, daß man auch mit einem Gespann keine Angst mehr vor dem Laden unterwegs haben muß

      und

    • Die Reichweiten im Gespannbetrieb erhöhen sich auf gute 400 km und mehr

    oder

    • Die Reichweiten im Gespannbetrieb erhöhen sich auf gute 600 km und mehr

    und

    • Die o,g, Fahrzeuge sind so lange auf dem Markt und dieser hat sich so weit normalisiert, daß sie auch als Leasing-Rückläufer etc. bezahlbar sind

  • Mit meinen 2,2 To bleibt wohl nur ein Diesel, 70k+ geht halt gar nicht obwohl ich dann nur 0,5% versteuern müsste

  • Das wirklich wichtige wäre, zugfahrzeuge zum Preis eines Diesels als Elektro zu bekommen. Z. B. Renault Trafic usw. Die schaffen elektrisch ohne Beladung und Anhänger kaum 400km.

    Wir wieder eine Sache für die obere Gesellschaftsschicht :xwall:

    Lg Alfred

  • ...

    Wir wieder eine Sache für die obere Gesellschaftsschicht :xwall:

    ...

    Wenn ich so was schön wieder höre.

    Nahezu jede Innovation beginnt im hochpreisigen Segment. Die ersten PKW konnten sich nur die ganz Reichen leisten, die erste PKW mit Diesel-Motor waren auch keine Kleinwagen oder Kompaktwagen sondern eher hochpreisige Fahrzeuge (wie es bei den anderen Marken war weiß ich nicht so genau aber die ersten TDI im VW-Konzern waren im Audi verbaut - und erst seit den Turbo-Dieseln mit Direkteinspritzung sind die Diesel ja wirklich PKW tauglich geworden). Der erste Airbag war in einer S-Klasse verbaut (oh - Sicherheit gibt es nur für die obere Gesellschaftsschicht)...

    Dort sind die Leute nun mal bereit und in der Lage solche Entwicklungen zu finanzieren. Und am Beispiel der momentan schnell wachsenden Modellpaletten der verschiedenen Hersteller kann man doch wunderbar sehen, daß die Elektro-Mobilität gerade in der Masse im bezahlbaren Rahmen ankommt. Natürlich ist der Gebrauchtmarkt da noch sehr überschaubar (woher sollen die Fahrzeuge auch kommen) und natürlich werden die Probleme, die viel Aufwand erzeugen und nur eine verhältnismäßig kleine Zielgruppe betreffen nicht als erstes angegangen (Anhängerlast) - aber auch das wird mit der Zeit kommen. Und so lange fahre ich halt weiter Diesel. Das ist ja nicht verboten. In 2 bis 3 Jahren steht bei mir ein neues Auto an. Mal sehen, was es dann gibt aber vermutlich wieder ein Diesel oder ein PlugIn-Hybrid.

  • Als ehemaliger LPG Fahrer mußte früher auch die Fahrt geplant werden,wollte man jaa nicht mit Benzin fahren!

    Da wäre dann die Frage, warum "ehemalig"?

    Ich habe nach 5 Jahren LPG (2005-2010) den Wagen gegen einen Diesel mit großer Reichweite abgegeben, eben weil mich die magere Reichweite von 350km massiv gestört hat. Das Suchen der LPG-Tankstellen damals war ja noch unterhaltsam, wenngleich zeitaufwändig. Bei Wind und Wetter stand man frei in der Natur und musste diesen blöden Schalter gedrückt halten...

    Nett war es natürlich, wenn man in den NL günstig tanken konnte, in S war allerdings nichts zu holen. E85 ja, aber LPG???


    Bei den horrenden Preisen an den E-Zapfstellen unterwegs kommt auch kein wirkliches Spargefühl auf. Dazu immer den Anhänger abkuppeln, damit man an die Säulen kommt? Und wohin mit dem Caravan solange? Ist ja jetzt schon nahezu unmöglich mit einem Gespann einen freien Stellplatz auf einem Rastplatz zu finden.


    Schauen wir mal, was die Amis im Frühjahr mit dem F-150 Lightning vorgeben. Das könnte sehr interessant werden.



    LG

    Mi-go

  • ...Bei den horrenden Preisen an den E-Zapfstellen unterwegs kommt auch kein wirkliches Spargefühl auf. Dazu immer den Anhänger abkuppeln, damit man an die Säulen kommt? Und wohin mit dem Caravan solange?...

    Alternativ könnte man einen dieselbetriebenen Generator auf der Deichsel anbringen. Der lädt dann während der Fahrt die Batterien des E-Autos. :evil:

    Unser Gespann: Mercedes Vito Tourer Kompakt 111 CDI (1600 ccm, 114 PS, Frontantrieb) mit Hobby OnTour 490 SFf (1500 kg).

  • Alternativ könnte man einen dieselbetriebenen Generator auf der Deichsel anbringen. Der lädt dann während der Fahrt die Batterien des E-Autos. :evil:

    Wenn auch garantiert Sarkastisch gemeint ;) ....ist diese Idee gar nicht so abwegig. Ist im Schienenverkehr sehr verbreitet, aber auch in Teilen der Schiffahrt.

    Ein Diesel mit gleichbleibender Drehzahl treibt einen Generator an, der Batterien lädt, die wiederum einen E-Motor speisen. Der E-Motor braucht mal mehr mal weniger Energie, die holt er sich aus der Batterie, die genügend Vorrat vorpuffert und das Diesel/Generator Gespann erzeugt kontinuierlich mit relativ wenig Aufwand konstant Strom. Ist zwar aufwendig aber im Endeffekt effizienter und Abgasparender als ein reiner Dieselantrieb.

    Achtung, meine Beiträge können durchaus Spuren von Ironie enthalten! 8o

  • Wenn auch garantiert Sarkastisch gemeint ;) ....ist diese Idee gar nicht so abwegig. Ist im Schienenverkehr sehr verbreitet, aber auch in Teilen der Schiffahrt.

    Ein Diesel mit gleichbleibender Drehzahl treibt einen Generator an, der Batterien lädt, die wiederum einen E-Motor speisen. Der E-Motor braucht mal mehr mal weniger Energie, die holt er sich aus der Batterie, die genügend Vorrat vorpuffert und das Diesel/Generator Gespann erzeugt kontinuierlich mit relativ wenig Aufwand konstant Strom. Ist zwar aufwendig aber im Endeffekt effizienter und Abgasparender als ein reiner Dieselantrieb.

    Das gibt es sogar bereits beim neuen Honda HRV: Link

    Zitat: Der selbstladende Elektro-Hybrid für eine neue Generation umweltbewusster Fahrer

    Unser Gespann: Mercedes Vito Tourer Kompakt 111 CDI (1600 ccm, 114 PS, Frontantrieb) mit Hobby OnTour 490 SFf (1500 kg).

  • [LPG]

    Da wäre dann die Frage, warum "ehemalig"?

    Bei uns aus einem einfachen Grund:

    Es stand ein Fahrzeugwechsel zu einem Zeitpunkt an, als die Steuerbegünstigung für LPG drohte zu fallen.

    Somit kamen nur Fahrzeuge in Frage, die schon umgerüstet waren und kein Benziner mit nachträglicher Umrüstung durch uns.


    An sich war LPG geil, wir haben immer wieder versucht, für nur 20 EUR zu tanken, es aber nie geschafft.

    Der Radmulden-Tank war in Belgien immer vor dem Erreichen der 20-EUR-Marke voll ...

  • Das gibt es sogar bereits beim neuen Honda HRV: Link

    Zitat: Der selbstladende Elektro-Hybrid für eine neue Generation umweltbewusster Fahrer

    So etwas gab es schon vor über 10 Jahren: Opel Ampera.


    Manchmal setzen sich gute Konzepte einfach nicht durch und es bleibt der schlechte Kompromiss übrig.

  • BMW hat das mit dem Range Extender am i3 auch schon vor 10 Jahren so gemacht - auch wenn dieser Range Extender wirklich nur dazu zu gebrauchen ist - also die Reichweite etwas zu zu erhöhen so ist es doch trotzdem das gleiche Konzept.

  • Nur weil die E-Autos mit AHK zu bekommen sind, qualifizieren sie sich noch lange nicht als Zugfahrzeuge für Camper.

    Ja ich hab ein Angebot für einen EQA als Zweitwagen auf dem Tisch liegen, der darf wahrhaftig 1,8 T ans Häkchen nehmen.

    Für mal Anhänger ziehen durchaus ok aber auf Reisen mit einem Wohnwagen würde ich da auch nicht gehen wollen Aufgrund der Reichweite.

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