Reifenschoner, Reifenschuhe

  • Ob aufbocken zur Entlastung der Federn sinnvoll ist, kann ich nicht beurteilen. Wenn das innerhalb der ersten 20 Jahre von Nöten ist, dann stimmt eher was mit der Konstruktion,

    "damals", als ich noch kein Rentner war, habe ich in der Gummi-Industrie gearbeitet ...

    Da kannst du doch bestimmt auch was zur Bemerkung von Paul 1200 sagen, wie sich der Gummi unter Dauerbelastung, wie sie beim WW während der Standzeit vorkommt, Stück für Stück verformt und nach Jahren nicht wieder in seine Ausgangsform (Beim Achsgummi rund) zurückgehen kann.

    Und daraus resultierend das Einsinken des WW nach Jahren der dauerhaften Achsbelastung, weil die Gummis anstatt rund zu bleiben zu einer Elypse verformt werden..

  • Da würde mich mal interessieren, wie er das feststellen soll?

    Er wird den Federweg / Abstand Rahmen zu Straße nicht nachmessen, und wenn, hat er keinen Sollwert/Vergleichswert zur vorherigen Untersuchung.

    Das er was nachmisst habe ich ja nicht geschrieben. Aber man sieht wohl wo der Reifen steht und in welchem Zustand die Gummis und die Stoßdämpfer sind. Und einige Erfahrungswerte wird er schon haben.

    Sonnige Grüße sendet euch Ralf


    „Das Glück Deines Lebens hängt von der Beschaffenheit Deiner Gedanken ab.“ (Marc Aurel)


    Wohnwagen: Tabbert Comtesse 540 E Privat Edition

    Zugfahrzeug: Ford Ranger Wildtrack 3,2, Dodge Durango Citadel 5,7

  • Aber man sieht wohl wo der Reifen steht

    Wenn du meinst.

    Es geht ja nicht schlagartig, sondern mm für mm. Und man gewöhnt sich ja an den Anblick vom WW. Ich könnte nicht sagen, ob der WW vor 5 Jahren 5mm höher stand oder nicht.


    Aber egal. Ist ja nicht so, das man sich das aus dem Finger saugt. --> Hier und folgende Beiträge kannst du Ergebnisse nach Gummitausch nachlesen.

  • Der Glaube versetzt bekanntlich Berge!!

    Wir sind jetzt über den Daumen seit über 40 Jahren Camper.

    Noch nie aufgebockt, oder irgendwelchen Firlefanz mit Schalen o. Ä. gemacht. Standplatten hatten wir nie, und die Gummifederung entlastet haben wir auch nie.

    Bisher alles ohne irgendwelche Probleme.

    Allerdings liegt es mir fern, hier irgendjemand seinen Glauben zu nehmen, er würde mit aufbocken oder Schalen für die Reifen seinem WW nichts Gutes tun.

    Der Zubehörhandel wirll ja schließlich auch leben. :)

  • ....

    Wir sind jetzt über den Daumen seit über 40 Jahren Camper.

    Noch nie aufgebockt, oder irgendwelchen Firlefanz mit Schalen o. Ä. gemacht. Standplatten hatten wir nie, und die Gummifederung entlastet haben wir auch nie.

    Bisher alles ohne irgendwelche Probleme.

    ....

    Wie lange in den 40 jahren war denn jeweils die Haltedauer des Wohnwagens? Macht ja schon einen Unterschied ob es 2 oder 10 Wagen in der Zeit waren.

  • Hallo


    Danke für die ganzen hilfreichen Antworten und Informationen bin dann zum Entschluss gekommen das ich die reifenschoner nicht kaufen

    Werde weil es anscheinend ja nichts bzw.wenig bringen wird .



    Gruß Michael

  • So ist es bei mir auch.

    Noch nie was gehabt. Nie aufgebockt und nie auf Schuhe gestellt. Ein Gummi wird auch meist durch Bewegung geschädigt, wie beim Auto. Allerdings halten hier ja auch die Gummilager an die 150000 bis 200000 km, je nach Fahrzeug und Bewegung. Der Wohnwagen wird ja evtl. sein ganzes Leben so viel km bewegt.

    Klar haben die auch mal Altersschwäche, aber das sollte man eigentlich merken, bzw hören.

    Sonnige Grüße sendet euch Ralf


    „Das Glück Deines Lebens hängt von der Beschaffenheit Deiner Gedanken ab.“ (Marc Aurel)


    Wohnwagen: Tabbert Comtesse 540 E Privat Edition

    Zugfahrzeug: Ford Ranger Wildtrack 3,2, Dodge Durango Citadel 5,7

  • Wie lange in den 40 jahren war denn jeweils die Haltedauer des Wohnwagens? Macht ja schon einen Unterschied ob es 2 oder 10 Wagen in der Zeit waren.

    Am längsten hatten wir einen WW einmal 10 Jahre, und alle Wagen hatten wir zum Reisen.

    Wenn Dir die Antwort weiterhilft.

    Wo ich bin, ist das Paradies! (Voltaire) :)

  • Mein Wohnwagen ist 44 Jahre alt und seit 43 Jahren in Familienbesitz. In den Jahren wo er bei der Oma im Garten abgestellt wurde, hatte er "Standräder" und die "Fahrräder" lagerten im Keller. Da wurde der WW auch nur einmal im Jahr bewegt.

    Mittlerweile fahre ich öfter im Jahr und es gibt nur noch einen Satz Räder, welch nach 6 Jahren erneuert werden. Der Wohni steht die andere Zeit auch in einer Halle.

    Aufbocken haben wir noch nie gemacht.. :w


    Achja, Mängel bei der HU waren nie am Fahrgestell oder Aufhängung.. nur mal kaputte Lampe oder Auflaufweg zu lang

    01/04/2023 - 10/04/2023 > NL ; Vakantiepark Hunzedal; Platz 727 & 728

  • Hallo, an Alle.

    Reifendruck um 0,3 bar über Maximaldruck und gut ist, habe noch nie Probleme gehabt.

    Alles andere ist reine Geldverschwendung. :bla::up::bye::undweg:

  • Hallo, an Alle.

    Reifendruck um 0,3 bar über Maximaldruck und gut ist, habe noch nie Probleme gehabt.

    Alles andere ist reine Geldverschwendung. :bla::up::bye::undweg:

    :ok: Mach ich auch immer so, obwohl er während der Pandemie auch mal über 1 Jahr gestanden hat.

    Haber allerdings Markenreifen. Bei ChingChangChong Reifen siehts vermutlich anders aus. :P

    Gruß aus dem Saarland ;)


    Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.

  • :ok: Mach ich auch immer so, obwohl er während der Pandemie auch mal über 1 Jahr gestanden hat.

    Haber allerdings Markenreifen. Bei ChingChangChong Reifen siehts vermutlich anders aus. :P

    Hi zusammen,


    Ihr wisst schon, was MAXIMAL bedeutet?!



    Viele Grüße, Michael


    PS: Unabhängit davon, mit maximalDruck in Jeder Situation zu fahren bedeutet u.U. nicht optimaler Reifenverschleiß, und auch u.U. nicht optimaler Kraftschluß zur Straße.

  • Es ging ja ums stehen(über Winter etc) anstatt die Reifenschuhe dann Druck erhöhen, da verschleißt normalerweise nichts :P

    Gruß aus dem Saarland ;)


    Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.

  • Es ging ja ums stehen(über Winter etc) anstatt die Reifenschuhe dann Druck erhöhen, da verschleißt normalerweise nichts :P

    Hi,


    Auch im Stand gilt der vom Hersteller angegebenen Maximal Druck!



    Scheinbar versteht ihr wirklich nicht was MAXIMAL bedeutet!!




    Viele Grüße, Michael

  • Sehrwohl versteh ich das. Der angegebene Maximaldruck auf der Reifenflanke sagt aus, dass mit diesem Druck der Reifen die maximale Tragfähigkeit im Betrieb hat. Hat aber rein gar nix damit zu tun, dass man den um 0,3 erhöhen kann wenn er ins Winterquatier geht, der Reifen verliert normalerweise über die Standzeit immer etwas Luftdruck, und dem kann man so entgegenwirken.



    Viele Grüße, Michael


    PS: Unabhängit davon, mit maximalDruck in Jeder Situation zu fahren bedeutet u.U. nicht optimaler Reifenverschleiß, und auch u.U. nicht optimaler Kraftschluß zur Straße.

    Wie schon gesagt es ging um längere Standzeiten, ansonsten hast du recht.

    Gruß aus dem Saarland ;)


    Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.

  • Hi,


    Ich gebe auf - denn euere Handlungen sichern im Prinzip meinen Arbeitsplatz:


    Ich arbeite bei einem großen Räderhersteller, und habe so täglich mit den Auswirkungen vom überschreiten der maximalen Belastbarkeit unserer Produkte zu tun, denn ich mache die Untersuchung/Begutachtungen für unsere Reklamationsabteilung, und entscheide ob die Reklamation (technisch) anerkennbar sind, oder nicht.




    Viele Grüße, Michael

  • Auch im Stand gilt der vom Hersteller angegebenen Maximal Druck!

    Der aber doch während der Fahrt durch eine starke Verformung, Schlagloch usw., öfter überschritten wird.

    Außerdem gilt dieser maximale Reifendruck nur bei kalten Reifen, aber sobald sich die Reifen beim Fahren erwärmt, bzw. erhitzt haben, steigt doch auch der Innendruck und das auch über den Maximaldruck.

    Da sehe ich nämlich durch meine Reifendrucksensoren am Wohnwagen.

    Je wärmer der Reifen wird, desto mehr erhöht sich der Innendruck.

    Mit 4,25 fahre ich los und nach einigen 100 km beträgt er 4,6.

  • Ich gebe auf - denn euere Handlungen sichern im Prinzip meinen Arbeitsplatz:


    Ich arbeite bei einem großen Räderhersteller, und habe so täglich mit den Auswirkungen vom überschreiten der maximalen Belastbarkeit unserer Produkte zu tun, denn ich mache die Untersuchung/Begutachtungen für unsere Reklamationsabteilung, und entscheide ob die Reklamation (technisch) anerkennbar sind, oder nicht.

    Ich bewundere deine Fachkompetenz, die du hier ja auch noch ausdrücklich mit deiner beruflichen Tätigkeit untermauerst.


    Auf Grund deiner umfänglichen Kompetenz unterstelle ich dir einfach einmal das Wissen,

    dass der Reifendruck immer im kalten Zustand gemessen werden soll/muss.

    Und du musst wissen, dass sich der Druck im Reifen durch Erwärmung im Betrieb erhöht.

    Dabei kann der Innendruck bei einem C-Reifen schon mal von 4,5 Bar auf ca. 5 steigen.

    Dieser "zu hohe Druck" im warmen Zustand darf aber nach Aussage aller Reifenhersteller nicht (auf keinen Fall) reduziert werden;

    sondern es soll/muss mit diesem erhöhten Druck weiter gefahren werden.

    0,5 Bar über dem "zulässigen Maximaldruck" sind also nach Maßgabe der Reifenhersteller kein Problem für eine Weiterfahrt.


    Und du machst hier einen "Aufriss" um eine Reifendruckerhöhung um 0,3 bis 0,5 Bar für das Abstellen des Wohnwagens im Winter.


    Für mich sieht Kompetenz anders aus !



    Ich verlinke da einmal ein Video , in dem ein alter Reifen auf einer alten rostvergammelten Felge bei ca. 10.30 Minuten zum Platzen gebracht wird ... bei ca. 24 Bar !!!!!!



    bei welchem druck platzt ein pkw reifen - Google Suche


    Und dazu wiederhole ich doch gerne:

    Und du machst hier einen "Aufriss" um eine Reifendruckerhöhung um 0,3 bis 0,5 Bar für das Abstellen des Wohnwagens im Winter.



    Ich arbeite bei einem großen Räderhersteller, und habe so täglich mit den Auswirkungen vom überschreiten der maximalen Belastbarkeit unserer Produkte zu tun, denn ich mache die Untersuchung/Begutachtungen für unsere Reklamationsabteilung, und entscheide ob die Reklamation (technisch) anerkennbar sind, oder nicht.


    Mit Verlaub: bei welchem großen Räderhersteller arbeitest du?


    Damit man sich ein Urteil bilden kann, welche Räder man kaufen kann ....


    oder auch nicht : weil "deine" in "neu" ja nicht einmal eine Druckerhöhung von 0,5 Bar aushalten, ohne einen nachweisbaren Defekt zu erleiden.




    Ja, ich weiß, das ist ein wenig "polemisch" ... aber das passt aus meiner Sicht gut zu deinen Aussagen ... und ist Vorsatz.

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