Welche Batterie braucht ein Mover

  • Nur mal als Denkanstoß und neue Diskussionsgrundlage für alle anwesenden Freizeit-Fachleute:

    - Reich Easydriver pro 2.8

    - Tandemachser mit aktuell 2to. Gewicht

    - AGM 90Ah

    - 5 Minuten Movern (mit Drehen auf der Stelle, leichtes Gefälle)

    - Moversteuerung zeigt danach an, dass die Batterie geladen werden muss

    Diagnose: Batterie zu schwach zu diesen "Dauerbetrieb", es muss ein 110Ah-Klotz rein.


    Und nu?

  • Moin Thotti ,


    Gegenbeispiel:

    Wohnwagen angehängt und losgefahren.

    Nach 100km Fahrt kommt die Meldung: "bitte tanken".

    Diagnose: Tank zu klein, ein neues Auto muss her?


    Aber nun im Ernst.

    Unter den geschilderten Umständen sollte pro Minute ca. 1A benötigt werden.

    Geschätzt also ca. 5Ah Kapazität verbraucht.

    Falls die neue? 90Ah-AGM-Batterie dieses nicht bringt, dann würde ich hier erstmals nachforschen.

    Bitte vor dem Movern die Spannung messen und kurz danach nochmal.

    Ein Ansatz wäre

    - Batterieladezustand (Einstellung Ladegerät?)

    - Kontakte/Verbindungen ok?

    - Batterie Fernbedienung?

    prüfen.

  • Dann stimmt was nicht. Ein Freund hat ebenfalls einen Tandem (mehr als 2 To) und hat die gleiche Batterie (Yellow Optima mit 38Ah) wie wir und wir hatten beide noch nie Probleme.

    Ich hab zwar kein Tandem aber 1,7 To und fahre vor der Abfahrt aus der Garage leicht den Berg hoch zum Ankuppeln und dann movere ich noch auf dem Campingplatz rum. Alles in allem 15-20min und da hat sich noch nie die Batterie gemeldet.

    Camping:

    2007 Jesolo International

    2008 Marina di Venezia
    2010 Spiaggia D'Oro
    2012 Kanada Westküste, Bannwaldsee Camping Allgäu
    2013 Ost- und Nordsee
    2014 La Quercia
    2015 Campingplatz Grafenlehen
    2016 Isolino Camping
    2017 Schweden - Norwegen - Dänemark, Marina di Venezia
    2018 Drei-Länder-Camp, La Quercia
    2019 Gitzenweiler Hof, Marina di Venezia
    , La Quercia
    2020 2x Schwarzwälder Hof

    2021 Alpencamping Nenzing, La Quercia

    2022 Wirthshof, Zugspitz-Resort, La Quercia

  • Na ja, wenn 4 Motoren laufen und drehen bei leichtem Gefälle ansteht, muss der Wagen ja auch zwangsweise gegen das Gefähle gedreht werden.

    Da kommt schon ein anderer Verbrauch heraus als wenn es nur geradeaus geht.

    Und ob der Tank ;) beim Zeitpunkt des moverns auch ganz voll war wurde hier nicht erwähnt. :smiley:

    Terveisin Martin


    Use a Pentax

    Bisherige Wohnwagen:
    Knaus Komfort 450 Bj.76 von 1981 - 1992
    Knaus Südwind 530TK-M Bj.91 von 1992 - 2007
    Knaus Südwind 500EU Bj.07 von 2007 -


    Meine Ebay-Kleinanzeigen

  • Wie hoch sind eigentlich die Ladeströme gängiger Lichtmaschinen?

    Hier hat eine immerhin 150A Maximalleistung.

    Angeschlossen ist ein 80Ah-Starterakku als sNasssäure-Bleisammler und die macht schon einige Jahre "mit".

    Also, Angaben in A zum Ladestrom findet man wohl nicht. Es werden immer nur %-Angaben auf die Nennkapazität angegeben, die bei max 30 bis sogar 50 % liegen. Ist also wohl auch abhängig von der verbauten Batterie. Demzufolge kann es bedenklich werden, eine ursprüglich originale Batterie einfach bei Austausch gegen eine Stärkere zu ersetzen, weil dann evtl. die Lima nicht mehr ausreicht, sie vollzuladen.

    Viele Grüße
    Ritchie, der elfte


    Auf in den Norden.. ..
    Vi älskar Sverige :0-0:

    Rollendes Quartier: LMC Dominant 550 E 2,5

  • Um etwas mehr Klarheit zu bringen:


    - der Wagen hängt ständig am Landstrom und die AGM wird über die Schaudt permanent geladen/gepflegt. Ladestrom direkt nach dem Movern: knapp unter 20A

    - AGM ist stets voll, wenn wir den Wagen vom Abstellplatz holen (lässt sich über das Displays des Wagen einfach herausfinden)

    - Alles andere (Kontakt/Verbindung) lasse ich außen vor, Wagen ist flammneu und es wurde erst 3x gemovert. Rest prüft der Händler gerade.

    - 1A pro Minute ist völlig unrealistisch. Hier drehen 4 Motoren 2to. auf der Stelle, da wird die Stromaufnahme wohl etwas höher sein......laut technischen Unterlagen liegt die Stromaufnahme bei 35A in der Ebene....

    - Batterie Fernbedienung: die ist es ja nachweislich nicht, denn laut Fehlermeldung soll die AGM leer sein und nicht die Batterie der FB.


    Ich werde ja sehen was der Händler sagt.


    Anderenfalls hat sich Easydriver schon bei mir gemeldet und Hilfe angeboten. Finde ich klasse!

  • Hallo,


    >>>Also, Angaben in A zum Ladestrom findet man wohl nicht. Es werden immer nur %-Angaben auf die Nennkapazität angegeben


    Meine AGM Caravan Edition soll mit zwischen 10 und 20% der 100Ah geladen werden, also 10-20A

  • Hallo Thotti

    irgendetwas passt hier nicht.

    20A in 5 Minuten wären hochgerechnet 240A pro Stunde -> das kann der Mover auch bei Volllast nicht verbraten haben!

    35A pro Stunde sind etwas über 0,5A pro Minute - was sollte bei dem Ansatz nicht stimmen?

    Andererseits sollte die AGM auch nach verbrauchten 20Ah den erf. Strom locker abgeben können.


    Welches Ladegerät benutzt du?

  • Ich möchte nochmal an die Ursprungsfrage des TE erinnern...

    Irgendwie weiss ich nicht welche Batterien ich für den Mover nehmen soll.

    Sie soll nur für den Mover sein. Wieviel AH muss sie haben? Welche ist die richtige? AGM, Lithium?

    Nach 57 Beiträgen inzwischen wird hier alles Mögliche diskutiert, bis hin zu: "wer hat den Längsten"
    Als TE wäre ich spätesten jetzt komplett ausgestiegen...


    Eigentlich war die richtige und ausführliche Antwort schon lange dabei. Joe_CH hatte diese gegeben.


    mit einer Lifepo4 mit 30 AH kannst du ohne Probleme lange genug und mehrmals movern. Es reicht auch eine AGM. Zum richtigen Vergleich muss man dann aber eine mit ca. 50 AH nehmen (auf Grund der Leistungsabgabe). Ich würde auf Grund der Vorteile einer LifePo4 immer zu dieser greifen, auch wenn die mehr kostet.

  • der Wagen hängt ständig am Landstrom und die AGM wird über die Schaudt permanent geladen/gepflegt. Ladestrom direkt nach dem Movern: knapp unter 20A

    Wenn der Akku wirklich permanent am Lader hängt, dürfte dieser nur bis zur Erhaltungsspannung und nicht Ladeschlusspannung aufladen.

    Ansonsten würde der PB-Akku quasi gekocht.

    Das wiederum bedeutet aber, dass der Akku nie wirklich voll ist und somit auch nicht seine volle Kapazität erreicht.

    Nichtsdestotrotz sollten 110Ah aber ausreichen, um 4 Movermotoren eine Weile betreiben zu können.


    Wenn der Akku nicht schon eine Macke hat, also bei Stromentnahme mit massivem Spannungseinbruch reagiert, könnte die Ursache möglicherweise im Management bzw. der Verkabelung/Steckverbindungen liegen.

    Ist dort ein Übergangswiderstand, der die Spannung zu weit einbrechen lässt, definiert die Motorsteuerung das als "leere Batterie".

    Die anschließende Stromaufnahme der Batterie ist übrigens auch von der Leistungsfähigkeit des Laders abhängig.

    Wenn der nicht mehr als 20A kann, wird die Stromaufnahme auch nie darüber hinaus ansteigen, obwohl da vielleicht noch mehr Strom aufgenommen werden könnte. Zuviel Strom ist bei PB aber auch nie gut, da diese dann recht heiß werden.

    Säurebatterien fangen dann z.B. an zu kochen.


    Ich fürchte, hier muss man Punkt für Punkt abklopfen, wo der Fehler liegt.

  • Wenn der Akku wirklich permanent am Lader hängt, dürfte dieser nur bis zur Erhaltungsspannung und nicht Ladeschlusspannung aufladen.

    Das wiederum bedeutet aber, dass der Akku nie wirklich voll ist und somit auch nicht seine volle Kapazität erreicht..

    Wie kommst du denn auf diese unsinnige Schlussfolgerung? Jedes Ladegerät lädt bis zur Ladeendspannung und schaltet erst danach auf die Erhaltungsspannung um und da diese immer etwas höher ist, als die Batterienennspannung, ist die Batterie auch immer voll.

  • Hallo Anwofa

    ...

    mit einer Lifepo4 mit 30 AH kannst du ohne Probleme lange genug und mehrmals movern. Es reicht auch eine AGM. Zum richtigen Vergleich muss man dann aber eine mit ca. 50 AH nehmen (auf Grund der Leistungsabgabe). Ich würde auf Grund der Vorteile einer LifePo4 immer zu dieser greifen, auch wenn die mehr kostet.

    Einspruch!

    Bei LifePO4-Batterien ist entscheidend, was das verbaute BMS max. an Entladestrom zulässt.

    In der Regel ist dieses 1C, was bedeutet, dass z.B. eine 30Ah-Batterie nur 30A dauerhaft liefern kann.

    Bei einer 100Ah-Batterie sind dies entsprechend 100A.

    Ausnahmen sind hier spezielle Mover-Batterien von Victron und den bekannten Moverherstellern.

    Diese geben deutlich mehr Strom ab gegenüber der Kapazität.


    Auch 50Ah einer AGM-Batterie können bei größeren Movern knapp werden, da bei längerer Zeit mit hoher Last die Spannung einbricht.

  • Jedes Ladegerät lädt bis zur Ladeendspannung und schaltet erst danach auf die Erhaltungsspannung um und da diese immer etwas höher ist, als die Batterienennspannung, ist die Batterie auch immer voll.

    Du solltest Dich besser belesen, denn Deine Aussage stimmt so nicht.

    Nicht jedes Ladegerät arbeitet so, wie Du es beschreibst. Auch nicht von Schaudt, was ich hier belegen kann.

    Die Erhaltungsladung liegt immer niedriger als die Ladeschlusspannung. Diese liegt bei 12V PB´s zumeist um 13,8V herum.

    Hängt halt von der Type des PB´s ab. Blei-Gel möchten z.B. etwas höhere Spannungen.


    Und als "voll" kann man die Batterie gerade mal nach Abschaltung der Ladeschlusspannung bezeichnen (aber selbst dann stehen keine z.B. 110Ah zur Verfügung, auch wenns auf dem Akku drauf seht). Im Schnitt kann man etwa 70% der Kapazät eines PB´s entnehmen, ohne diesen nachhaltig zu schädigen.


    Wie dem auch sei; es ändert nichts an meiner eigentlichen Aussage.

    Die 110Ah-AGM sollte für ein paar "Move-Manöver" durchaus reichen und nicht nach 5 Min schon in der Spannung einbrechen.

    Daher ja auch meine These, dass ggf. der Schwellwert in der Elektronik des Movers zu hoch eingestellt sein könnte, oder eben durch Übergangswiderstände in der Verkabelung ausgelöst wird.

  • Moin, hatte ich in meinem Post auch schon so erwähnt... Naja, ich halte lieber mal wieder die F... und überlasse anderen das weiter rumphilisophieren :dance::undweg:

  • Moin, hatte ich in meinem Post auch schon so erwähnt.

    Dass eine LiFePo4 einer AGM strom- sowie gewichtstechnisch überlegen ist, braucht man doch nicht nochmals erwähnen oder?

    Außer vielleicht gerade bei sehr niedrigen Temperaturen...


    Ist aber eben auch eine Frage des Preises, der Nutzungshäufigkeit und der Art der Anwendung.

  • Dass eine LiFePo4 einer AGM strom- sowie gewichtstechnisch überlegen ist, braucht man doch nicht nochmals erwähnen oder?

    Außer vielleicht gerade bei sehr niedrigen Temperaturen...


    Ist aber eben auch eine Frage des Preises, der Nutzungshäufigkeit und der Art der Anwendung.

    Du musst die richtige Stelle zitieren. Es ging bei meinem Kommentar darum, dass man bei der LiFePO4-Batterie auf den max. Entladestrom achten muss, wenn man einen Mover damit betreiben will.


    Und sicherlich wollte ich niemandem auf die Füße treten. Schönen Nachmittag noch und

  • @Joe_CH

    Du hast dahingehend auch Recht. Ist aber auch im Zusammenhang mit dem jeweiligen BMS der LiFePo4 zu sehen.

    Denn eigentlich ist das gerade ein Vorteil der LiFePos. Nämlich mit hohem Strom geladen werden zu können und entsprechend viel Strom liefern.

    Zumindest wenn das nicht durch das BMS begrenzt wird.

    Ich hatte das schon einmal beschrieben; ich nutze schon seit langer Zeit einen selbst zusammengebastelten Akkupack LiFePo4 als A123 Type im Motorrad als Starterbatterie. Zuerst aus der "Not" geboren, hat sich das so bewährt, dass ich mir diese Batterie ein zweites Mal gebaut habe.

    Also nach etwa 5 jahren, als die erste so langsam nachließ. In beiden Fällen ohne jegliches BMS.

    Zu Zeiten der PB´s, war spätestens jedes 2. Jahr eine neue Batterie fürs "Mopped" fällig....

  • BMW-Fahrer?

    *lach*

    Nee, die können sich das leisten! ;)


    Ich fahre immer noch eine alte Klapperasaki. Eine GPX-600R des letzten Baujahres aus dem "Sonderangebot".

    Auch nach diversen "Moppeds" zwischendurch, bin ich von dem Hobel nie wirklich weg gekommen.

    Komischerweise konnte ich mich nicht trennen, obwohl ich auch "bessere" Moppeds hatte.


    Aber das Teil passt auch ins bergische. Kaum ein "Mopped" giert so nach engen Kurven, wie das Ding.

    Gleichermaßen eben ein "Eisenhaufen" und für langezogende und schnelle Kurven kaum zu gebrauchen, wenn man Schiss vor einer "zappelnden Hinterhand" hat.

    Ist halt Steinzeittechnik, aber überschaubar und fast alles noch selbst reparierbar. Nix Einspritzung, keine variable Ventilsteuerung etc. Nix halt!

    Aber auch nix mit Komfort und Features! ;)

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