Auflastung Fendt Joker 615A Bj. 1990

  • Hallo zusammen!


    Weiß jemand in dieser erfahrenen Runde, wie ich meinen WoWa aufgelastet bekomme?

    Anfrage bei Fendt ergab nur, dass es für einen Wohnwagen diesen Alters keine "Unbedenklichkeitsbestätigung" mehr gibt...

    Grüße aus dem Münsterland!

  • Wenn dem so ist, sehe ich keine Chancen, lass mich aber gern eines Besseren belehren.

    Achtung, meine Beiträge können durchaus Spuren von Ironie enthalten! 8o

  • Du musst das Typschild der Achse finden und schauen, genauso mit der Auflaufeinrichtung / Zugholm.. wenn da mehr Gewicht als jetzt eingeschlagen ist, dann noch die Räder & Reifen auf den Load Index prüfen und ab zum Sachverständigen, der Einzelabnahme machen darf.. dann sollte es auch ohne gehen.


    DIe Prüfer sind aber nicht immer easy zu finden..


    Alternativ mal den Hersteller des Fahrgestells / Rahmen kontaktieren.

  • Das könnte man als "Auflastung ohne technische Änderung" laufen lassen wenn wie schon beschrieben die technischen Gegebenheiten vorhanden sind.

    Bei mir wollte der Prüfer auch erst eine Freigabe haben die es nicht gab, bei mir ist es ein Tabbert, aber als ich erwähnt hatte dass alle technischen Bedingungen für eine höhere Gesamtmasse gegeben sind wurde bei mir bis zur max. Traglast der Achse abgenommen. Waren zwar nur 100kg mehr, aber haben ist besser als brauchen. ;)
    Das ganze hat bei Tüv Süd glatt 50€ Brutto gekostet unter der Bezeichnung "Abnahme ein- oder Aufbau §19 (3) StVZO".


    Vielleicht hilft Dir das...





    Grüße...

  • "Sachverständiger"?

    umgangssprachlich TüV Prüfer..

    aber je nach Region kann das auch die DEKRA GTÜ usw.. muss man nachfragen..

  • das eine ist die Auflastung um die Stützlast, das andere die normale Auflastung, wenn alles am WW von den Gewichten passt darf das jeder Prüfingenieur, nicht der normale HU Prüfer. Problem ist die Jungs haben nicht immer Lust und machen es sich einfach mit der Freigabe vom Hersteller. Ich würde erst mal schauen was auf Achse, Auflaufbremse, Bremmstrommeln und ASK für Gewichte stehen, wenn die alle für eine Auflastung passen wurde ich damit die Prüfstellen abtelefonieren oder per Mail anfragen.

  • Hallo zusammen,


    da wäre ich auch total dran interessiert wenn es einen Prüfingenieur gibt, mit dem man auf Augenhöhe kommunizieren kann.


    Bekomme auch keine Freigabe vom Hersteller, da nach deren Aussagen der WW zu alt ist, also macht ALKO auch nichts.

    ALKO sperrt sich, sobald das Wort Auflastung fällt, rufen die nach Freigabe von Fendt, verstehe ich auch, Abhängigkeitsverhältnis halt.


    Prüfingenieur vom TÜV hat gerechnet, und sagt 100 kg mehr geht vom Fahrgestell aus in Ordnung, braucht dann aber neue Achse und Auflaufeinrichtung. Würde ich machen.


    Mein Anhängerspezi wollte eine Achse bei einem freien Zulieferer nachbauen lassen, allerdings keine Schräglenkerachse sondern eine Geradlenkerachse, muss auch nicht wirklich schlechter sein.


    Warum ich das nicht gemacht habe, 100 kg waren mir zu wenig für den Invest Achse und Auflaufeinrichtung, Fahrzeugbauer wollte das C-Profil der Deichsel zum Vierkantrohr zuschweißen, um den Nachweis der statischen/dynamischen Festigkeit zu erbringen, Anhängerspezi lässt Achse in Einzelfertigung bauen und bestellt bei ALKO eine Auflaufeinrichtung mit höheren Gewicht und macht eine neue Bremsberechnung, dann zum Prüfingenieur.


    Kann alles klappen, muss aber nicht.


    Also viel zu viele interessierte Parteien mit ungewissem Ausgang, und Maßnahmen die ich nicht alle möchte ( Schweißarbeiten an der Deichsel, nicht aus Festigkeitsbedenken sondern wegen Korrosionsschutz)

    Wenn hier irgendjemand eine Firma, Prüfinstitut,................oder was auch immer weis/kennt, die solche Arbeiten aus einer Hand durchführen, dann gerne Info an mich, bin total interessiert.


    Grüße Detlef

  • oder was auch immer weis/kennt, die solche Arbeiten aus einer Hand durchführen, dann gerne Info an mich, bin total interessiert.

    Die üblichen Verdächtigen wären Anhängerbauer für Sonderfahrzeuge. Rollende Frittenbuden, Kirmes oder sonstige Verkaufsanhänger. Mal die gelben Seiten bemühen. Viel Glück. :up:

    mfg konny (Klaus)
    Auf Dauerreise, Leben im Wohni.

    Zur Zeit unterwegs.

  • braucht dann aber neue Achse und Auflaufeinrichtung

    na, ob sich der Aufwand wirklich lohnt, für nur 100kg mehr ?

  • Tag zusammen!

    Alles geprüft:

    Typenschilder Achsen = 850kg (x2)

    Typschild Auflaufvorrichtung = 1800kg

    Typschild Anhängevorrichtung = 2000kg

    Tragfähigkeit Reifen = 560kg (x4)


    Zum TÜV gefahren: Kiste aufgelastet: jetzt 1800kg zGG! :up:


    War gar nicht schwierig und hat 100 Euro gekostet!


    Trotzdem Danke für Eure Beiträge! :thumbup:

  • aufgelastet: jetzt 1800kg zGG

    ist doch Super ! Glückwunsch.. :ok:


    wenn die Voraussetzungen passen, dann geht fast alles :up:

  • Vorsicht,


    dass ist die Papierauflastung, also die Auflastung um die Stützlast.


    Du darfst die Achsen weiterhin nur mit max 850 KG belasten, jede wird für sich bewertet.


    Ausnutzen darfst Du aber nur die tatsächliche Stützlast.

  • dass ist die Papierauflastung, also die Auflastung um die Stützlast.

    wieso ? Was hat er denn vorher gehabt?

  • den Hunderter nicht investiert

    den kann man mal getrost für eine solche Aktion investieren. Wenn ich den versaufe und verfresse habe ich nach einem Tag nix mehr davon.. :undweg:

  • War gar nicht schwierig und hat 100 Euro gekostet!


    Nur mal für mich aus Neugier:
    Hat die Abnahme beim Tüv 100€ alleine gekostet oder ist das die Summe incl. Straßenverkehrsamt für die Eintragung und neue Papiere?





    Grüße...

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