Zugmaschine Elektrisch mit Adria 613 UT

  • So wie ich das sehe, ist Fastned einer der wenigen Anbieter mit gespanntauglichen Ladestationen. Ich habe einen Reisebericht gelesen von jemand der mit einem EQC als Zugfahrzeug gen Spanien aufgebrochen ist. Er berichtete das er vorher genau planen musste wo er Ladepausen einlegt und auch entsprechende Reserven einplanen. Dann musste er bei fast jedem Ladestop abkoppeln. Ich glaube, da ist noch Luft nach oben bis das wir unsere Wowas alle elektrisch ziehen können.

  • Auf LAngstrecke und am Schnelllader wird immer auf 100% geladen, da steht Dir dann schon die Nettokapazität von 105 kWh maximal zur Verfügung. Vielleicht bis auf die letzten 5% für den Notmodus. Du kannst aber davon ausgehen, dass Du bei 100 km/h auf der Autobahn so 35 - 40 kWh auf 100 km brauchst, somit ist die Reichweite von etwa 250 km schon realistisch.

    Deine Erfahrungen würden mich schon auch interessieren, wir ziehen unseren 613-UT bislang mit einem e-hybrid, da geht elektrisch eigentlich nur was in Ortschaften sinnvoll. Aber da immerhin ganz passabel.

    Erfahrung mit Emobilität hast du vermutlich noch keine?

    Das laden von 80 auf 100% dauert ähnlich lange wie das laden von 10-70%.

    Da ist es schneller und entspannter öfter kurze Pausen zu machen.


    Bin selbst elektrisch mit Wohnwagen Detlefs FSK530 unterwegs.

    In die Niederlande waren es 280/290km der Bedarf lag auch bei um 38kWh/100km. Das Wetter war allerdings unterirdisch, Dauerregen, sehr kalt und extrem windig. Bei besserem Wetter wären es so 35kWh geworden.

    Das laden bei fastned ist in den meisten Fällen ohne abhängen des Wohnwagen möglich da diese ihre Säulen idr so montiert haben das man dran vorbeifahren kann und nicht wie in Deutschland meist üblich rückwärts oder vorwärts wie in eine Parktasche fahren muss.


    Bei mir kam noch hinzu das ich an dem Tag keine einzige Ladekarte dabei hatte die bei fastned funktioniert und das die fastned Station sich nicht per App von enbw oder maingau freischalten lies.

    Also ging es weiter zum Tesla supercharger wo man leider nicht als Gespann ranfahren kann.

    Das zugfahrzeug ist ein Tesla Model Y AWD also irgendwas um 72 kWh nutzbare Kapazität.

    Das fahren selbst ist trotz des miesen Wetters völlig entspannt gewesen denn 2000kg Allrad und die Kraft des Antriebs haben dafür gesorgt das man Max mal auf freien Abschnitten ohne Bewuchs am Rand gemerkt hat das wir sehr starke Böen hatten.


    Da ich öfter mit anderen Anhängern oder Fahrradträger für die AHK fahre weiß ich das die Form der Last ein größeres Problem beim Verbrauch ist wie es das Mehrgewicht ist.

    Model 3 RWD Solo auf der Strecke zum Campingplatz waren um 12 kWh ohne Fahrrad auf dem Träger mit fast 18kWh.

    Lastenanhänger leer etwa 350kg durch Aufbau 190cm hoch und 130cm breit waren leer um 27kWh voll mit etwa 1000-1100kg Ladung kaum 1kwh Differenz je 100km.

    Ähnlicher Anhänger ohne Aufbau etwa 800kg zuladung leer zu voll waren etwa 17 zu 18kWh.


    Da es immer öfter Stationen wie die von Fastned gibt und auch Tesla und enbw öfter Stationen bauen wo man als Gespann ranfahren kann ohne abzuhängen wird das laden zum immer kleineren Problem.


    Allerdings habe ich einen wichtigen Hinweis für alle gespannfahrer.

    Wenn ihr abhängen müsst macht immer einen Diebstahlschutz ans zugmaul oder eine Parkkralle an den Wohnwagen. Es gibt anscheinend mittlerweile Banden die eAuto gespanne verfolgen in der Hoffnung das es sehr bald an die Ladestation geht dort angehängt werden muss und kein diebstahlschutz eingesetzt wird.

    Dann warten die bis man am Strom hängt bevor angehängt wird und damit der Wohnwagen weg ist.


    Elektrische Grüße

  • Allerdings habe ich einen wichtigen Hinweis für alle gespannfahrer.

    Wenn ihr abhängen müsst macht immer einen Diebstahlschutz ans zugmaul oder eine Parkkralle an den Wohnwagen. Es gibt anscheinend mittlerweile Banden die eAuto gespanne verfolgen in der Hoffnung das es sehr bald an die Ladestation geht dort angehängt werden muss und kein diebstahlschutz eingesetzt wird.

    Dann warten die bis man am Strom hängt bevor angehängt wird und damit der Wohnwagen weg ist.

    Gehört oder gelesen habe ich von einer solchen "Masche" noch nichts, aber diese Gefahr ist mir auch schon aufgekommen. Man muss den Wohnwagen irgendwo abhängen und dann zur entfernten Ladestation fahren. Bis man vom Laden zurück ist, könnte der Wohnwagen schon viele Kilometer "weiter" sein X(

  • Wenn wir unseren Verbrenner tanken, geht das meist auch nur mit vorherigem Abkuppeln.

    Einer von uns bleibt immer beim WoWa und kocht in der Zeit nen Tee oder bereitet einen Snack zu.

    Wäre beim E-Laden nicht anders.

    :w Caramichel


    :0-0: - - - Langzeitreisende unterwegs - - - :0-0:

  • Wenn wir unseren Verbrenner tanken, geht das meist auch nur mit vorherigem Abkuppeln.

    Einer von uns bleibt immer beim WoWa und kocht in der Zeit nen Tee oder bereitet einen Snack zu.

    Wäre beim E-Laden nicht anders.

    Das abkuppeln verstehe ich nicht. Unser WoWa ist gerade mal 40cm kürzer. Wir haben noch nie beim Tanken abgekuppelt.


    VG Klaus

    Wenn ich etwas nicht genau weiß, gebe ich nur eine Empfehlung oder meine Erfahrung weiter.

    Stand Ende 2023, seit Anfang 2016 mit dem aktuellen WW, 1.099 Tage unterwegs.

  • Das abkuppeln verstehe ich nicht. Unser WoWa ist gerade mal 40cm kürzer. Wir haben noch nie beim Tanken abgekuppelt.


    VG Klaus

    Bist Du schon mal mit Deinem Gespann durch eine französische Carrefour Tankstelle gefahren? Oder eine Intermarche? Oder eine portugiesische Continente Modul?

    Vermutlich nicht - geht nämlich nicht.

    Die Tankstellen in FR/ES/PT sind vorwiegend an die entsprechenden Supermarktketten angegliedert. Die Zufahrt ist jeweils nur für PKW ausgelegt.

    Ganz egal, wie lang oder kurz der WoWa ist, da kommt man in der Regel mit dem Gespann nicht durch.

    :w Caramichel


    :0-0: - - - Langzeitreisende unterwegs - - - :0-0:

  • Bist Du schon mal mit Deinem Gespann durch eine französische Carrefour Tankstelle gefahren? Oder eine Intermarche? Oder eine portugiesische Continente Modul?

    Vermutlich nicht - geht nämlich nicht.

    Hallo, bin ich nicht und wird auch wahrscheinlich nicht passieren. Unsere Reisen gehen Richtung Norden, sofern wir das wieder können.

    Wenn in gewissen Regionen, welche ich nicht kenne, andere Voraussetzungen herrschen, habe ich Verständnis für die Notwendigkeit abkuppeln zu müssen.


    VG Klaus

    Wenn ich etwas nicht genau weiß, gebe ich nur eine Empfehlung oder meine Erfahrung weiter.

    Stand Ende 2023, seit Anfang 2016 mit dem aktuellen WW, 1.099 Tage unterwegs.

  • Wenn wir unseren Verbrenner tanken, geht das meist auch nur mit vorherigem Abkuppeln.

    Einer von uns bleibt immer beim WoWa und kocht in der Zeit nen Tee oder bereitet einen Snack zu.

    Wäre beim E-Laden nicht anders.

    Hey, warum abkuppen ??? Hast du schon mal einen LKW oder irgendeinen gesehen, welcher zum tanken abkuppelt. Ich nie und eine WW würde ich auch nie zum tanken abkuppen , erkläre mir mal warum .

  • Hey, warum abkuppen ??? Hast du schon mal einen LKW oder irgendeinen gesehen, welcher zum tanken abkuppelt. Ich nie und eine WW würde ich auch nie zum tanken abkuppen , erkläre mir mal warum .

    Wie es oben schon steht, weil es in FR/ES/PT häufig Tankstellen für PKW gibt, die man mit einem WoWa nicht anfahren kann.

    Und aufgrund der Höhenbegrenzung findet man dort auch keine LKW.

    Andersherum gibt es in Zentralspanien viele Tankstellen, die nur für gewerbliche LKW geeignet sind, da bekommt man als Privatmann keinen Treibstoff.

    :w Caramichel


    :0-0: - - - Langzeitreisende unterwegs - - - :0-0:

  • Wie es oben schon steht, weil es in FR/ES/PT häufig Tankstellen für PKW gibt, die man mit einem WoWa nicht anfahren kann

    Ist vermutlich auch eher eine persönliche Interpretation, dieses häufig. Ich zum Beispiel weiß, dass es solche Tankstellen gibt, ich kenne genau eine. Das war mitten in Paris, da hätte man auch gar nicht erst ab kuppeln können. Ansonsten, klar, wird es auch mal eng bei der Zufahrt oder man kommt nur irgendwie mit dem Zugwagen an die Säule ran und der Wohnwagen steht quer im Weg. Ist für die Wartenden manchmal nervig, gerade wenn man vielleicht wieder rückwärts raus muss. Aber es geht eigentlich in der Regel schon immer.


    Jedenfalls hab ich noch nie abgekuppelt, und ich kann mir nicht vorstellen, dass das nur auf ein Quäntchen Glück zurückzuführen ist.

  • Ist vermutlich auch eher eine persönliche Interpretation, dieses häufig. ...

    Natürlich ist das persönliche Interpretation. Für mich ist "häufig", wenn es mehr Tankstellen gibt, die mit Gespann nicht anzufahren sind als Tankstellen, die mit Gespann befahrbar sind.

    Und da jenseits der Autobahnen gerade in Frankreich die Supermarktketten die Hauptanbieter für Treibstoff sind und die Zufahrten nicht selten mit Höhenbegrenzung, oft mit S-förmigen und engen Zufahrten versehen sind, ist es ebenso.

    Zwei Tankstellen zwischen Troyes und Orleans konnte ich allein deswegen nicht anfahren, weil der Fahrraddachständer die Höhenbegrenzung von 2,25 m gerissen hätte.

    :w Caramichel


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  • Das abkuppeln verstehe ich nicht. Unser WoWa ist gerade mal 40cm kürzer. Wir haben noch nie beim Tanken abgekuppelt.


    VG Klaus

    Ne Klaus , da musst Du mal nach Frankreich fahren . ich fahre ja nur Autobahn, selten Landstraße.

    Das ist so , an den Supermärkten , wo die billigsten Tankstellen sind sind überall Höhegitter , da kommst Du mit keinem Wohnwagen oder Wohnmobil rein .

  • Das ist so , an den Supermärkten , wo die billigsten Tankstellen sind sind überall Höhegitter , da kommst Du mit keinem Wohnwagen oder Wohnmobil rein

    Komisch, viele Supermärkte haben sogar Stellplätze für Womos, wäre mir neu, wenn die niedriger sind, als ein Wohnwagen zumal viele Tankstellen an Supermärkten in F vor den PKW Parkplätzen sind, also eher zwischen der Straße und Parkplatz.


    Aber vielleicht ist das in Hochburgen des Tourismus in F nochmal anders, das kenn ich weniger. Wir fahren idR die Supermarkttankstellen an und hatten damit nie Probleme.

  • Aber vielleicht ist das in Hochburgen des Tourismus in F nochmal anders, das kenn ich weniger. Wir fahren idR die Supermarkttankstellen an und hatten damit nie Probleme.

    Scheint eben verschiedene Varianten zu geben. Die oben genannten haben wir auch schon häufiger gesehen. Zufahrt über den Parkplatz, teilweise da mit Höhenbeschränkung. Zufahrt zur Tanke wäre manchmal mit Hänger, egal welcher Größe schon nicht machbar. Von den Zapfsäulen bündelt sich alles auf eine schmale Ausfahrtspur zum Kassenhäuschen. Auch da mit Anhängsel nicht möglich.

    Das scheint gewollt so angelegt zu sein. Mit einem H1 wird's da auch schon eng.

    Und das hat garnichts mit Touristen Hochburgen zu tun, das gibt's überall im Land. ;)

    mfg konny (Klaus)
    Auf Dauerreise, Leben im Wohni.

    Zur Zeit unterwegs.

  • Genau so ist es Klaus , jedenfalls im Raum Frejuis , Staint Agylf , Saint Maxim usw . Die ganzen Supermärkte haben überall preisgünstige Tankstellen , aber wie Du sagst , enge Zufahrt zur

    Kasse , das geht nicht mit Wohnwagen . Klar gibt es Tankstellen in F , wo man mit Womo

    oder Wohnwagen vorfahren kann . Das sind meistens die teureren Markentankstellen ,

    nicht die Freien an den Supermärkten .

  • . Das sind meistens die teureren Markentankstellen ,

    nicht die Freien an den Supermärkten .

    Richtig. Und je weiter man von den TouriHotspots, Großstädten und AB entfernt ist, umso häufiger findet man nur Supermarkttankstellen, weil es sich für die anderen nicht lohnt.

    :w Caramichel


    :0-0: - - - Langzeitreisende unterwegs - - - :0-0:

  • Richtig. Und je weiter man von den TouriHotspots und AB entfernt ist, umso häufiger findet man nur Supermarkttankstellen, weil es sich für die anderen nicht lohnt.

    So sieht es aus . Wenn ich an die Cote oder da in den Süden fahre sehe ich immer , das genug

    Diesel vom CP zur Tankstelle drin ist .

  • Komischerweise steht da auch über Wochen der gleiche Preis an der Zapfsäule , nicht wie

    bei uns , was einem Lotteriespiel gleicht .....

  • Komischerweise steht da auch über Wochen der gleiche Preis an der Zapfsäule , nicht wie

    bei uns , was einem Lotteriespiel gleicht .....

    Dito in Spanien und Marokko. :ok:

    mfg konny (Klaus)
    Auf Dauerreise, Leben im Wohni.

    Zur Zeit unterwegs.

  • Von den Zapfsäulen bündelt sich alles auf eine schmale Ausfahrtspur zum Kassenhäuschen

    In der Regel hast du ein, zwei Säulen auf Höhe der /Kassenhäuschen/Ausfahrt, da kommt man gut raus. Da muss man mal ggf warten, bis die frei sind.

    Wer ungeduldig ist in die ungünstig gelegenen Säulen nimmt, kann dann Pech haben. Aber wer sich schon nicht rein traut, hat dann auch keine Erfahrung, wie man raus kommt.


    Aber ja, es gibt schwierige Zufahrten und mit den richtig langen WW kann es sicher klüger sein, ggf andere Tanken abzufahren.

    Mit den allermeisten Gespannen ist das idR kein Problem. Wer über die Hälfte der Tankstellen in F nicht anfahren kann ,hat ein individuelles Problem.

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