Wo und wie gestaltet Ihr eine Zwischenübenachtung

  • Hi,

    nachdem das Thema, essen während der Zwischenübernachtung ganz gut angekommen ist und auch immer noch sehr interessant ist, würde ich jetzt passend dazu mal fragen:


    Wie gestaltet Ihr euere Zwischenübenachtungen?


    Übernachtet ihr eher auf Campingplätzen, Stellplätzen, Parkplätzen oder sogar auf der Raststätte an der Autobahn?


    Unternehmt ihr noch etwas z.b einen Tag wandern oder schwimmen an einem See bzw. in einer Therme usw. ?


    Könnt ja mal schreiben wie es bei euch so läuft.

    Ich möchte nämlich in nächster Zeit meine Zwischenübenachtungen etwas günstiger gestalten und bin von daher über ein paar Anregungen auch sehr dankbar.


    Grüße :ok:

  • Ich möchte nämlich in nächster Zeit meine Zwischenübenachtungen etwas günstiger gestalten

    Wie ist das gemeint mit günstiger? Finanziell oder nicht aufwändig?


    Gruß Marcel

  • Ein klassisches "es kommt drauf an". Wenn wir eine Zwischenübernachtung einlegen, einfach weil uns die Gesamtstrecke zu lange ist bzw. wir vermeiden möchten, den Aufbau erst abends zu erledigen, haben wir keine großen Anforderungen. Ich hätte gerne Strom zwecks Licht, Heizungsgebläse (wenn nötig), Kaffeemaschine, daher fallen reine Parkplätze für uns raus. Wir standen schon auf Transitplätzen, normalen Plätzen oder auch auf reinen Stellplätzen. Wenn wir Zwischenübernachten, weil wir auf dem Weg noch was bestimmtes erleben oder sehen möchten, dann planen wir das im Vorfeld, so dass auch die Ankunfts- / Abfahrtszeiten Sinn ergeben.

    2016 - Camping Village I
    2017 - Camping Mediterranee Plage F
    2018 - Gitzenweiler Hof D / Camping Mediterranee Plage F
    2019 - Gitzenweiler Hof D / Berghof A

    2020 - Hegi D

    2021 - Südseecamp D

    2022 - Strandcamping D / Piani di Clodia I + diverse Landvergnügen-Höfe

    2023 - Natterer See A / de kleine Wolf NL / Ferienpark Orsingen D + diverse Landvergnügen-Höfe

    gebucht 2024 Union Lido I / Hvidbjerg Strand DK

  • Also bei uns lief es die letzten Jahre immer so ab, daß ich uns schöne Campingplätze auf dem Weg in den Urlaub ausgesucht habe und entsprechend auch überlegt habe was man dort noch machen könnte.

    Essengehen war sowieso immer eingeplant, da man ja keine Lust und Zeit hat noch zu Kochen oder ähnliches


    Das war immer extrem schön, aber öfter auch richtig teuer.

    So eine Übernachtung an der Therme Erding inklusive Eintritt und Essen ging dann mal richtig ins Budget der Urlaubskasse.


    Wie gesagt, jetzt möchte ich das ganze mal etwas günstiger und langsamer angehen vielleicht habt Ihr ja Tipps und Gute Ideen bzw. Anregungen.


    Im übrigen geht's diesmal von Hessen über München-A8 und Tauernautobahn

    Nach Istrien vielleicht habt ihr auch da ein paar Tipps zu guten und günstigen Stellplätzen/ Übernachtungsmöglichkeiten.


    Grüße :w

  • Naja, der Stellplatz an der Therme Erding ist bei dem Zwischenstopp nicht der Kostentreiber ;)

    2016 - Camping Village I
    2017 - Camping Mediterranee Plage F
    2018 - Gitzenweiler Hof D / Camping Mediterranee Plage F
    2019 - Gitzenweiler Hof D / Berghof A

    2020 - Hegi D

    2021 - Südseecamp D

    2022 - Strandcamping D / Piani di Clodia I + diverse Landvergnügen-Höfe

    2023 - Natterer See A / de kleine Wolf NL / Ferienpark Orsingen D + diverse Landvergnügen-Höfe

    gebucht 2024 Union Lido I / Hvidbjerg Strand DK

  • Zwischenübernachtungen planen wir nicht.

    Wir lieben das Überraschende.

    Bei uns geht es nach Lust und Laune.

    Wenn wir keine Lust zum Weiterfahren haben, suchen wir uns einen Stellplatz. Am liebsten in der Nähe oder direkt bei einem Landgasthof.

    Gemütlich dort zu Abend essen, evtl. gibt es auch noch ein Frühstücksbuffet, dann geht es am nächsten Morgen weiter.

  • Naja, der Stellplatz an der Therme Erding ist bei dem Zwischenstopp nicht der Kostentreiber ;)

    Neee, der Stellplatz alleine wäre noch völlig in Ordnung aber dann... :schma:

  • Zwischenübernachtungen planen wir nicht.

    Wir lieben das Überraschende.

    Bei uns geht es nach Lust und Laune.

    Wenn wir keine Lust zum Weiterfahren haben, suchen wir uns einen Stellplatz. Am liebsten in der Nähe oder direkt bei einem Landgasthof.

    Gemütlich dort zu Abend essen, evtl. gibt es auch noch ein Frühstücksbuffet, dann geht es am nächsten Morgen weiter.

    Und wie ??? Über eine Stellplatz-App oder google.

    Ich habe immer etwas Angst, daß ich dann nichts geeignetes finde auf die Schnelle und dann durch die Gegend ziehe wenn schon niemand mehr Lust hat. :help:

  • Dafür brauchen wir keine App, evtl. nutzen wir Google. Allerdings selten.

    Augen auf reicht in der Regel.

    Wo ich bin, ist das Paradies! (Voltaire) :)

  • Also reine Zwischenübernachtungen haben wir gar nicht. Wir sind Reisecamper und unser Urlaub beginnt zuhause bei Abfahrt und endet auch dort. Campingplätze suchen wir nicht, die ergeben sich einfach in der Region, wo wir nachmittags gerade sind. Da wird unser Navi nach CP in der Nähe gefragt (Archies) und da fahren wir dann hin. Je nachdem, wie der Cp sich darstellt, bleiben wir eine Nacht oder auch länger und so wird es auch aufbaumäßig eingerichtet. Den Tag lassen wir dann gemütlich ausklingen....

    ******************************************

    Viele Grüße
    Ritchie, der Elfte


    Auf in den Norden.. ..
    Vi älskar Sverige :0-0:

    Rollendes Quartier: LMC Dominant 550 E 2,5

  • Die Herangehensweise ist denkbar unterschiedlich.

    Bei uns ist es so, dass wir, seit wir vor vielen Jahren auf einem Autobahnrasthof (ja - ich weiß... aber was macht man nicht alles im Leben :_whistling: ) bei Modena einen versuchten Einbruch in unseren Wohnwagen erlebt hatten, nur noch Campingplätze zur Übernachtung nutzen. Einzige Ausnahme waren wenige Übernachtungen zu Coronazeiten per "Landvergnügen".

    Im Regelfall, wenn ich weiß, dass ich auf jeden Fall eine Zwischenübernachtung durchführe, plane ich diese schon im Laufe der sonstigen Urlaubsvorbereitungen. Oft reserviere ich mir dabei auch ein Plätzchen. Urlaub an der Nordsee ist so ein Beispiel. Für uns sind das ziemlich genau 700 km Anfahrt. Die Zeiten, zu denen wir solche Strecken und auch weit mehr am Stück durchfuhren, sind lange vorbei.

    Wir fahren gegen späten Vormittag los und übernachten üblicherweise auf Höhe Hannover. Auf der Rückreise lassen wir es auf uns zukommen. Regelmäßig hängen wir noch eine Woche Urlaub in der Rhön dran. Das Ziel schafft man aber nicht immer, da gibt es ja einige Nadelöhre, welche die Fahrzeit beträchtlich verlängern können. Erkennen wir, dass es nichts mehr wird, suchen wir einen Übernachtungscampingplatz. Hilfsmittel ist dabei ausschließlich Google.

    Wichtig ist uns bei den Übernachtungen, so sicher als möglich zu stehen, Duschen, Toilette zur Verfügung zu haben und nach Möglichkeit zum Essen gehen. Man hat dann auch am Morgen darauf wieder schön Zeit, gemütlich in den Tag zu starten.

    Günstig ist die Übernachtung finanziell natürlich nicht. Sie kostet nahezu das Gleiche, wie eine Übernachtung am Urlaubsort. Nachdem die Anfahrt aber zum Urlaub dazugehört, ist das natürlich egal.

    Grüße von Wolfgang 🙋🏻‍♂️🐩

  • Bei unserer Zwischenübernachtung haben wir normalerweise das Ziel, nach einer langen Tour zu übernachten und fit für den nächsten Tag zu werden. Es gibt also kein "Rahmenprogramm".

    Bereits bei der Reiseplanung suche ich entlang der Route mögliche Übernachtungsplätze, die...

    - ziemlich nah an der Strecke liegen

    - Keine Mindestübernachtungen haben

    - Strom

    - Restaurant oder Imbiss haben


    So können wir spontan entscheiden, wann wir einen Platz anfahren, sind aber gereist vorbereitet.

    Phantastisch ist noch, wenn man angekuppelt stehen kann, dann ist es noch weniger Aufwand.

    Vor Ort wird Strom angeschlossen und dann gehen wir essen.

    Der Wagen ist so beladen, dass wir zu 5 nichts um- oder wegpacken müssen, um übernachten zu können. So können wir nach dem Essen schlafen, nehmen morgens ein Croissant o. ä. auf die Hand und dann geht es weiter.


    Autohöfe haben wir bisher nicht ausprobiert, wären grds. auch eine Option für uns.

  • Wir planen die Zwischenübernachtung auch fest ein, mehr wie 500km fahre ich nicht am Tag, auf der Strecke nach Italien habe ich einige Campingplätze hinter München die ich anfahren kann, September 2023 ist es zum ersten Mal passiert das der eine komplett ausgebucht war und wir etwas anderes suchen mussten. Auf dem Platz dann noch essen gehen und morgends nach dem Frühstück weiter

  • Wir planen meist Zwischenstopps mit Platzformen wie Alpacacaming.

    Zuletzt standen wir bei einem Winzer unter Kirschbäumen für einen 10er.

    Wein konnten wir auch noch günstig bekommen. Entfernung von der Autobahn ca. 3km.


    Ausgeruht und nach einem Frühstück sind wir dann am nächsten Tag wieder flott auf der Autobahn gewesen…


    Alternativ hatten wir in der Schweiz Park4night genutzt. Bei allen Platzformen kann man gut nach Sachen wie Strom, Wasser, Aussicht oder sonst was filtern…

  • Wenn wir nach Italien ( Ligurien ) fahren , haben wir schon paarmal TSC Camping Bouchs

    übernachtet , nicht gerade billig ,45 Euro für einen Platz , wo man keiner Katze auf den Hintern

    hauen kann , aber sehr sauber . Machen morgens um 7.30 auf , dann kommt man ohne

    Stau durch den Gottardo .

  • hallo forumsfreunde,


    da wir mehrheitlich inder absoluten vor- und nachsaison unterwegs sind, planen wir die zwischenaufenthalte genau. mene lieblingsdistanz ist heute 400 km +/-50, ab 500 km wirds anstrengend, ab 600 km arbeit. kommt in seltensten fällen auch heute noch mal vor..


    und da unser profil v.a. mit "schöne lage/schöne lage/schöne lage" beginnt, suchen wir gern etwas entsprechendes. fast ein muss dabei: schöner gasthof am platz oder fussläufig zu erreichen.


    mehr braucht es nicht für den perfekten urlaub :-)

    gruss aus ostwestfalen

    klaus

  • Da wir bisher keine Ziele vor der Brust hatten, die man nicht auch in einer Nacht erreichen kann, müssen wir keine Zwischenübernachtungen einbauen.


    Auf den Rückwegen von Spanien (1300 km) und Kroatien (1200 km) haben wir aber inzwischen Zwischenstationen eingebaut, die wir über mehrere Tage (4 Tage in Frankreich bzw. 2 Tage in Österreich) besuchen.

    Die Zwischenstationen sind danach ausgesucht, daß wir tatsächlich dorthin wollen (Rene Oltra in Cap d'Agde und "Wohnzimmer Villach").

    Rein von der Streckeneinteilung her wäre es natürlich praktischer, die Zwischenstationen würden die Strecke halbieren, aber dort wollen wir ja nicht hin.


    Bei Fernzielen, die nicht mehr in einer Nacht erreichbar sind, würden wir die Strecke wahrscheinlich ca. halbieren, eher 60:40, die zweite Etappe also etwas kürzer als die erste.

    Am liebsten barfuß bis zum Hals ... also oben ohne und unten nix!

    Zugfahrzeug Audi A6 Avant quattro competition - 3.0l BiTDI - 230 kW/313 PS @ 3900 U/min - 650 Nm @ 1450 U/min
    Wohnwagen Dethleffs Nomad 490 EST
    Vorzelt Wigo Rolli Plus Panoramic + Sonnensegel
    Urlaube Alle Ziele in Google Maps    JC
  • Da fahre ich meistens ohne Planung . Wir fahren auch immer außerhalb der Saison .

    ACSI Bücher auf dem Schoß und nach 16 Uhr gucken , wo man ist und dann langsam

    was ansehen . Wir haben keine Km Vorgaben , ob 500 oder Tausend , ab Spätnachmittag

    suchen wir uns was , wissen ja nie wo wir sind . Da plane ich nichts . Klappt immer .

  • Wir planen Zwischenübernachtungen grundsätzlich nur bei Strecken über 1.000km und fahren hierbei selten Campingplätze an. Wir sind fast ausschließlich Richtung Süden (Kroatien, Italien) unterwegs und übernachten zumeist in Österreich. Oft suchen wir über die App Park4night Übernachtungsplätze in der Nähe der Strecke. Wir stehen aufgrund ausreichender PV- und Akkukapazitäten sowie aufgrund eines verbauten Abwassertanks autark. Morgens geht es nach dem Frühstück direkt weiter, da wir möglichst wenig Urlaubszeit auf der Strecke verbringen wollen.

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