Aufastung durch Stützlast

  • Wir haben die technische Auflastung unter Berücksichtigung der Stützlast durch ein Gutachten des TÜV Rheinland machen können.


    GG: 1550 KG

    neu: plus Stützlast 1650 (max. je nach PKW-Stützlast)


    Mit dem neuen Fahrzeugschein sind wir auf der sicheren Seite.


    Wer sich dafür interessiert, sollte beim TÜV nachfragen, welcher Prüfer dieses Gutachten erstellen kann. Die Freigabebescheinigung bis 1.700 kg durch den Hersteller habe ich erhalten und war auch Voraussetzung für den Gutachten.


    Gruß


    Wombat 789

  • 1700kg sind 1700kg, es ist egal wie sich die verteilen, wenn er nur 75kg Stützlast hat und 1625kg Achslast sind es immer noch 1700kg. Warum wohl ist er aus allen Wolken gefallen, weil er vermutlich wie viele andere auch die Stützlast nicht mitgerechnet hat und dachte er darf 1700kg plus Stützlast und jetzt hat es ihm der ADAC das richtig erklärt.

  • Da hattest du aber damals Glück mit dem TÜV. Hier in der Gegend will keiner vom TÜV Rheinland an dieses Thema dran.

    Wir suchen seit ca 5 Monaten eine passende Prüfstelle/Prüfer dafür.

  • Da hattest du aber damals Glück mit dem TÜV. Hier in der Gegend will keiner vom TÜV Rheinland an dieses Thema dran.

    Wir suchen seit ca 5 Monaten eine passende Prüfstelle/Prüfer dafür.

    ich habe für meine Auflastung auch viele Prüfstellen per Mail angefragt bis ich eine gefunden habe. zwei Kollegen haben dort dann auch aufgelastet, aber die machen jetzt auch nichts mehr. War eine Prüfstelle der GTÜ. In Oberhausen soll es auch einen Prüfstelle geben, stand schon mehrmals hier im Forum.

  • Moin Klaus,


    wir haben im Moment eine GTÜ in der Nähe von Dortmund. Da fahren wir im Sommerurlaub dann vorbei, wenn sich nichts vorher näher findet.

  • Moin Klaus,


    wir haben im Moment eine GTÜ in der Nähe von Dortmund. Da fahren wir im Sommerurlaub dann vorbei, wenn sich nichts vorher näher findet.


    Hast Du eine Adresse?

  • Bei uns im Süden geht das beim TÜV eigentlich immer durch. Man muss nur einen Prüfer finden der Vollabnahmen machen darf und nicht nur die "normalen" Prüfungen. Diese Prüfer finden sich meistens bei einer Hauptstelle und nicht beim Werkstatt-TÜV oder kleineren 2-Mann-Filialen.

    Wichtig ist die Traglast der Achse, die entsprechende Zugvorrichtung sowie der Auflaufbremse und natürlich die Traglast der Reifen.

    Bis dann, Michael
    .
    Du hast die Freiheit, alles zu schreiben. Ich habe die Freiheit, alles zu ignorieren.

  • dexal01 :


    Nennt sich: Auflastung ohne technische Änderung und wird nicht überall gemacht. Ich hab*s beim TÜV in Oberhausen machen lassen. 0203 304271 und der Prüfer war Dipl.-Ing. Bartz.

    Gruß
    Franjo001


    Ne quid nimis!


    S212 350 CDI (01/11) mit Lade- und Dauerplus und daran Jeunesse 540E mit1.8 to zGM (04/00)


  • Im KFZ-Schein des WW ist das zGG eingetragen. 1700kg. Die dürfen nicht überschritten werden.

    Die entscheidende Frage ist: Wie wird das zGG gewogen. Abgehängt oder angehängt. Üblich ist es, den WW solo über die Waage zu schieben. Dann darf die Waage nur 1700 kg Anzeigen. Die Stützlast wird extra ermittelt und darf weder der die Angeben des WW, noch die Angaben des Zugwagens überschreiten. Die Aussage des ADAC´s ist in diesem Fall falsch. Der WW darf sehr wohl im angehängten Zustand mehr als 1600 kg wiegen. Wenn die Stützlast halt kleiner als 100 kg ist. Das ist die gängige Interpretation. Da ist nichts abgelastet.


    Allerdings wird ein WW ja nicht unangehängt betrieben. Er nimmt also nur im angehängtem Zustand am Straßenverkehr teil, da wiegt er z.B. 1600 kg und könnte noch 100 kg mehr wiegen. Andererseits überschreitet er auf dem CP-stehend oder auf einem Parkplatz das zGG locker, wenn bis 1700kg vollgeladen und 4 Personen sich darin aufhalten.


    Leider ist es nicht eindeutiger definiert. Wenn man einen Prüfer findet, der die Stützlast zur dem angegebenen zGG zurechnet und einträgt, hat man Glück.


    Allerdings: Für das zGG eines Wohnwagen ist nicht nur die Achse entscheidend. Beispielsweise spielen auch die Bremsen eine Rolle.

    Eindeutig wäre, wenn die Hersteller 1700kg zGG im angehängtem Zustand angeben, und das so auch eingetragen würde.


    So aber wird dieses Problem immer wieder diskutiert - ohne eindeutiges Ergebnis.

    :0-0: Ab Juli 21 Knaus Südwind 540 UE 60y E. Zugfahrzeug VW Arteon TDI

  • Ich finde das Ergebnis schon eindeutig. Bei der zulässigen Gesamtmasse des Wohnwagens wird der Wohnwagen in abgehängtem Zustand gewogen, sprich Achslast plus Stützlast. Die Summe darf die zulässige Gesamtmasse nicht übersteigen.


    Die zweite Variante: Die Achslast ist höher als die zulässige Gesamtmasse, ebenso die Auslegung der Bremsanlage. Wenn sich jetzt noch ein Prüfer findet, der dies abnimmt (evtl. mit Unterstützung durch eine Freigabe des Wohnwagenherstellers), dann kann bei der Zulassungsstelle der neue, jetzt höhere Wert der Gesamtmasse eingetragen werden und ein neuer Fahrzeugschein wird ausgestellt.

  • Ich finde das Ergebnis schon eindeutig. Bei der zulässigen Gesamtmasse des Wohnwagens wird der Wohnwagen in abgehängtem Zustand gewogen, sprich Achslast plus Stützlast. Die Summe darf die zulässige Gesamtmasse nicht übersteigen.

    Übersteigt sie aber jedes Mal, wenn ich auf der Fahrt im ww pinkeln gehe.

    :0-0: Ab Juli 21 Knaus Südwind 540 UE 60y E. Zugfahrzeug VW Arteon TDI

  • Dandy77 Wenn Du nachher aber wieder aus dem WW rausgehst, ist die Gesamtmasse wieder im Toleranzgebiet. :anbet: :anbet: ^^

  • lixy: wenn er angehängt gewogen wir auch. Das zgg ist nur relevant, wenn der WW am Straßenverkehr teilnimmt. Wenn er auf dem CP oder am Straßenrand steht, gibt es keine Gewichtsbegrenzung. Wenn der WW am Straßenverkehr teilnimmt, ist er immer angehängt. Ergo kann das zGG nur im angehängten Zustand gemessen werden. Ohne Stützlast. Und genauso, wie bei der Anhängelast, müsste die Stützlast auch beim zGg vom tatsächlichen solo WW-Gewicht abgezogen werden.


    Knaus schreibt zur Definition zGg:

    1. Die technisch zulässige Gesamtmasse des Fahrzeugs

    Die „technisch zulässige Gesamtmasse“ des Fahrzeugs wird in der Zulassungsbescheinigung

    Teil I eingetragen und bezeichnet die vom Hersteller

    angegebene Höchstmasse, die Ihr Fahrzeug in beladenem Zustand wiegen

    darf (z.B. 3.500 kg). Diese darf während der Fahrt nicht überschritten werden.

    Bei Überschreitungen der technisch zulässigen Gesamtmasse im Fahrbetrieb

    drohen in vielen europäischen Ländern Bußgelder. ..


    Im Fahrbetrieb wird die Stützlast aber dem Zugfahrzeug zugerechnet.


    Also: es ist nicht eindeutig und das bei uns in D, wo sogar der Krümmungsgrad einer Banane festgelegt ist.

    Zur Sicherheit würde ich aber immer davon ausgehen, dass das im Kfz-schein eingetragene zGg für den Solo-WW, also nicht angehängt, gilt. Wenn ein Prüfer das anders sieht und einträgt - gut für den, dem es nützt. Ich dürfte dann keine 100 mehr fahren.

    :0-0: Ab Juli 21 Knaus Südwind 540 UE 60y E. Zugfahrzeug VW Arteon TDI

  • ACE-Hinweis:

    Wird ein Anhänger in angekuppeltem Zustand gewogen, muss die tatsächlich vorhandene Stützlast zum realen Gewicht des Anhängers hinzugerechnet werden.


    Bei Kontrollen wird erst das Gespann ( um die Achslast des Zugfahrzeuges zu überprüfen) gewogen und dann der WW abgekuppelt und gewogen, damit die Stützlast mit ermittelt werden kann. ( So habe ich es in einer Reportage auf der A7 im Fernsehen gesehen).


  • Zu 1: Kein Glück, nur einen richtigen Prüfer! Siehe # 29 :ok:


    zu 2: Die Bremsen müssen mit den 1.700 kg Achslast klarkommen und das hat der Hersteller bestätigt. Die Stützlast bis zu 100 kg (individuell) trägt und bremst definitionsgemäß das ZugFz. :up: So What? :bla: :bla:

    Gruß
    Franjo001


    Ne quid nimis!


    S212 350 CDI (01/11) mit Lade- und Dauerplus und daran Jeunesse 540E mit1.8 to zGM (04/00)


  • Zu 1: Kein Glück, nur einen richtigen Prüfer! Siehe # 29 :ok:

    #29: Nennt sich: Auflastung ohne technische Änderung und wird nicht überall gemacht. Ich hab*s beim TÜV in Oberhausen machen lassen. 0203 304271 und der Prüfer war Dipl.-Ing. Bartz.


    Also muss man mit Glück den richtigen Prüfer finden.


    Der Hersteller hat 1700 kg Achslast bestätigt. Solo oder im Fahrbetrieb? Weil, das zGg von 1700 kg hat er ja auch bestätigt. Wenn beides solo gilt, wäre auch beides im Fahrbetrieb 1600 kg.

    :0-0: Ab Juli 21 Knaus Südwind 540 UE 60y E. Zugfahrzeug VW Arteon TDI

  • Guten Morgen, ich war gestern beim TÜV Nord in Lüdenscheid, bin da beruflich vorbei gefahren. Ich habe mit dem Prüfer gesprochen. Ich habe Ihn mit meinem Wunsch "Auflastung ohne technische Änderung" unterbreitet. Aussage des netten Mannes "Das machen wir aber ohne Freigabe des Herstellers keine Chance". Das ich meine Reifen wechseln muss ist mir klar Im Moment fahre ich 185R14C 102. Ich muss auf 104 er wechseln. Auch ein neues Typenschild brauche ich. Also bin ich auf Verderb Hymer ausgeliefert.


    Dann meine zweite Frage bzgl. zzG. Ich habe Ihn direkt gefragt, wie schwer mein WW bei einer Kontrolle im angehängtem Zustand sein darf. Aussage des Prüfers: Der WW darf im Angehängtem Zustand 1.700 kg auf die Waage bringen. Aber wenn ich schon Überladen bin, dann werden die freundlichen Leute der blauen Gemeinde auch die Stützlast überprüfen.


    Edit werde nun die Anfrage über den B1 Händler an Hymer abwarten um dann weite zu entscheiden, wie ich vorgehen werde.


    Vielleicht hat jemand eine Unbedenklich Bescheinigung rumliegen, die er mir senden kann.


    Gruß Dexal01

  • Dann meine zweite Frage bzgl. zzG. Ich habe Ihn direkt gefragt, wie schwer mein WW bei einer Kontrolle im angehängtem Zustand sein darf. Aussage des Prüfers: Der WW darf im Angehängtem Zustand 1.700 kg auf die Waage bringen. Aber wenn ich schon Überladen bin, dann werden die freundlichen Leute der blauen Gemeinde auch die Stützlast überprüfen.

    Das verwirrt jetzt noch mehr. Wenn der Prüfer sagt (wobei die Richtigkeit auch fraglich ist), dass der WW im angehängten Zustand 1700 kg wiegen darf,

    also gemessen an der Achse), ist doch die Stützlast (wenn eingehalten) egal. Dann bist du mit 1700kg Wohnwagengewicht und 100 kg Stützlast nicht überladen.

    :0-0: Ab Juli 21 Knaus Südwind 540 UE 60y E. Zugfahrzeug VW Arteon TDI

  • beim Wiegen darf das maximal zulässige Achsgewicht nicht überschritten werden . Punkt !


    Bei der Papierauflastung durch Stützlasterhöhung, wird bescheinigt, daß der Anhänger die max Achlast + die Stützlast wiegen darf, d.h. im Zweifelsfalle einer Kontrolle muss die Achse und die Stützlast einzeln gewogen werden ! die maximale SL ist immer der kleinste Wert auf den Typschildern von WW und Zugfahrzeug !

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!