• Gute Abend alle miteinander,

    Meine Großeltern wollen ihren kleinen Wohnwagen verkaufen. Aus diesem Anlass habe ich den beiden unseren wowa angeboten.

    Wir haben einen Wilk stern 560 DM

    Ohne Mover.

    Für die beiden wäre das Rangierern sicherlich zu schwer, daher ist mein Opa auf einen Bugradmover gestoßen. Das Gute Stück soll zwischen 200 und 300€ kosten. Solche eine Investition wäre mir der 21 Jahre alte Wowa noch wert.


    Jetzt zu meinen Fragen:

    - gibt es schon jemanden mit Erfahrung?

    - Kann ich das Gerät wie ein normales Bugrad beim Fahren einfach hoch kurbeln ?



    Ich danke euch für eure Antworten.


    Beste Grüße


    David

  • Den kann man im Fahrbetrieb wahrscheinlich nicht an der Deichsel belassen, durch die Bauform wird man ihn nicht zwischen die Deichsel bekommen. Das zusätzliche Gewicht ist auch nicht zu vernachlässigen. Die bugradmover funktionieren nur auf ebenen und geschlossenen Untergründen.

    Gruß Jürgen

    Freiheit ist der Zwang sich zu entscheiden und Idealismus ist schön, aber Realismus ist oft praktikabler


  • Wenn Dein Opa ausschließlich in der Ebene und auf Asphalt rangiert, könnte das funktionieren.

    Wenn auch für den Campingplatz, dann lasst lieber die Finger von so etwas.

    Ich hatte mir eine Halterung für meinen Einachser gebaut; Quasi auch als "Mover" an der Deichsel.

    Hier komme ich mit so etwas nicht einmal die leichte Steigung der Einfahrt hoch, weil der Kram einfach zu wenig Grip hat. Dabei habe ich schon gute 10PS und Differentialsperre beim Einachser.


    Wenn Opa auch auf die Parzelle movern möchte, vielleicht findet sich ein normaler, preiswerter Mover auch in gebraucht. Mittels Bugradantrieb funktioniert das jedenfalls nicht.

  • Den kann man im Fahrbetrieb wahrscheinlich nicht an der Deichsel belassen, durch die Bauform wird man ihn nicht zwischen die Deichsel bekommen. Das zusätzliche Gewicht ist auch nicht zu vernachlässigen. Die bugradmover funktionieren nur auf ebenen und geschlossenen Untergründen.

    Selbst die mit den Gummiketten sind, nach meinen Beobachtungen auf dem Platz, absoluter Müll und das Geld nicht wert.

    Schwer wie Sau, muss transportiert werden, Ketten rutschen durch und nur mit einer Person auf der Deichsel kommt auf Kies / Schotter überhaupt, bei einem Wagen mit geschätzt 1,4T, etwas Bewegung ins Spiel.

    Unebenheiten auf dem Stellplatz oder auf ein Brettchen von 2cm fahren ist undenkbar. Wir waren 3 Personen und dar Fall war erledigt.

    Entweder einen richtigen Mover oder ein Bier für die, welche geschoben haben. Ich nehme das Bier oft nicht mal, weil ich da sehr eigen bin. :dance:

    Ich würde behaupten wollen, dass die letzte Variante die günstigste ist. :bye:

    Das ist meine persönliche Sichtweise.


    VG Klaus

    Wenn ich etwas nicht genau weiß, gebe ich nur eine Empfehlung oder meine Erfahrung weiter.

    Stand Ende 2023, seit Anfang 2016 mit dem aktuellen WW, 1.099 Tage unterwegs.

  • Das zusätzliche Gewicht ist auch nicht zu vernachlässigen.

    Wobei die notwendige Batterie auch noch dazu gerechnet werden muss ...

    :w von Rüdiger aus dem Bayerischen Nizza
    | Nichts zu wissen versetzt einen noch nicht in die Lage die richtigen Fragen zu stellen. |

    Wer zu wenig Fehler macht, hat zu wenig ausprobiert.

    Zu viel Nachdenken ist wie Schaukeln.

    Man ist zwar beschäftigt, kommt aber kein Stück weiter.


  • Den plug and play habe ich seit fast 10 Jahren im Einsatz, es sind „normale handelsübliche“ Chinamotoren, hier sind die baugleich mit den ego300.


    Habe mir damit erspart, durch den Wohnwagenboden zu bohren.


    Der Unterschied zu anderen Movern ist die Steckachse, sie ist so gefertigt, dass die Motoren per Splint abnehmbar sind. Was ich aber nicht mehr mache.


    Mit der Steuerung und einer stärkeren Batt (YellowTop 55Ah) im Koffer bin ich nach wie vor sehr zufrieden. Das herstellen der elektrischen Verbindung mit den Anderson Power Steckern dauert nur 1 min.


    Der Koffer mit Steuerung und Batt fährt im Zugfahrzeug mit. Die Batt nutze ich in meinem umgebauten VW Bus Camper mit als Autarklösung.


    Der Koffer lässt sich mit der YellowTop nicht mehr ganz schließen, aber das stört nicht.


    Als Ladegerät habe ich ein Ctek 5.0.


    Die Frage ist nur, wo gibt es den ego plug and play noch zu kaufen ?


    Gruß Michael

  • Eh,... Gewicht einsparen, bloß weil man den Mover vom WW ins KFZ verlagert?

    Irgendwie ist für mich das Gewicht des Zuges dann das gleiche....


    Ich könnte mir das als gute Lösung vorstellen, wenn man mehrere Anhänger mit den Halterungen ausstattet und dann wechseln kann. Aber die Teile wiegen schließlich auch.

    In der Beschreibung steht was von 40Kg. Wenn man dann mal großzügig rechnet, 20 Kg der Koffer, und je Antrieb vielleicht 10 (wenn man damit hinkommt). Und die jedesmal unter den WW wuppen?...

    Stelle ich mir als recht anstrengend vor.

  • auf dem Bugrad ist doch kein großes Gewicht, wie soll denn das z. B. im Sand oder auf Schotter funktionieren? Auf der geteerten Ebene braucht man eigentlich keinen Mover.

  • Vielen lieben Dank, für die zahlreichen Tipps.

    Wir haben uns entschieden, die Geschichte mit dem Mover erst einmal auf Eis zu legen. Da der kosten nutzen faktor für uns nicht passt. Dann muss ebend jemand die paar mal jemand mit meinen Großeltern zusammen fahren um auf zu Bauen.

    Für meine Frau und mich sind die 1500kg kein Problem, erstmal zumindest.



    Beste Grüße David

  • auf dem Bugrad ist doch kein großes Gewicht, wie soll denn das z. B. im Sand oder auf Schotter funktionieren? Auf der geteerten Ebene braucht man eigentlich keinen Mover.

    hast du mal nen tandem mit 2,5 gedreht von hand?

  • hast du mal nen tandem mit 2,5 gedreht von hand?

    Und? Mit nem Bugradmover klappt das?

    Wilk stern Deluxe 535 ´84; Heinemann z470b ´79; Hymer Eriba Nova 540 ´77; Tabbert Da Vinci 540 dm ´2005; Skandika Camper Tramp; Obelink Columbia 5 Easy Air; Dethleffs 500 DM Summer Edition ´08; Audi A6 2.0 TDI Ultra: 1465361-1.png

  • Ich weiß nicht recht, wir habe ja auch nur 1,5t und Einachser aber manchmal sind wir schon an unsere Grenzen gekommen. Sofern es der Platz zulässt, rangiere ich den WW mit dem KFZ. Aber auf einer durchgeweichten Parzelle gibt das nix, wenn man nur einen Frontkratzer hat. Außer das man das Aussehen in Richtung Acker verändert.

    Bisher konnte ich den WW immer dorthin bringen, wo ich es wollte; und wenn ich das mittels Seilzug gemacht habe.

    D.h. manchmal hätte ich mir schon einen Mover gewünscht.


    Wenn Opa aber auch mal alleine fahren möchte, würde so ein Mover schon Sinn machen.

    Man bedenke, gerade auch ältere Menschen hadern damit, nicht mehr so leistungsfähig wie früher zu sein.

    Und immer die Familie fragen wollen die auch nicht. (habe ich mit meinen Oldies auch erleben müssen).

    Und so, ist es dann zu so einigen Fahrten nicht mehr gekommen. Jetzt fährt mein Vater sowieso nicht mehr alleine.

    (Was ich bei seinen aktuellen Fahrkünsten auch durchaus begrüße!)

  • Und? Mit nem Bugradmover klappt das?

    das hat niemand gesagt, das bezog sich darauf das man ja auf gerader geteerter ebene keine mover brauch........

  • Aber es hat doch auch keiner von nem 2,5to Tandem gesprochen. Hier gehts um nen 1,5to Einachser und ob ein Bugradmover was taugt. Die Aussage von der Geisterfahrerin bezog sich drauf, dass der Einachser auf der geteerten Ebenen ohne Mover zu manövrieren ist.

    Wilk stern Deluxe 535 ´84; Heinemann z470b ´79; Hymer Eriba Nova 540 ´77; Tabbert Da Vinci 540 dm ´2005; Skandika Camper Tramp; Obelink Columbia 5 Easy Air; Dethleffs 500 DM Summer Edition ´08; Audi A6 2.0 TDI Ultra: 1465361-1.png

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