Frage zum Wackeln/Schaukeln nach dem Aufstellen - wie abstellen?

  • Servus zusammen,

    wir haben ja seit mehreren Jahren einen Dethleffs 540 QMK und ein EMUK Kissen.

    Das Kissen funzt 1a und ist echt komfortabel. Problem dabei ist nur, dass unser WW beim Abstellen relativ stark "schaukelt", z.B, wenn man drin läuft oder wenn sich ein Kind in der Nacht umdreht.

    So stört es natürlich nicht, aber beim Schlafen in der Nacht ist es unangenehm.


    Frage: Woran muss ich arbeiten?


    Erst dachte ich, dass das Kissen grundsätzlich sehr komfortabel ist, aber dass das Schaukeln am Kissen (=Luft) liegt.
    Dann kam mir, dass der WW zuwenig abgestützt ist (habe mir mal durchs zu starke aufspangeln eine Stütze verbogen, bin deswegen hier sehr vorsichtig geworden)


    Dann kommt mir noch, dass ich immer kleine, zugeschnittene Siebdruckplatten unterlege beim abstützen.
    So der Wagen auch leicht auf den Siebdruckplatten "rutschen / schwimmen" kann. Wie kann man das auf unterlegsachen besser "fixieren"?


    Besser auf Bigfoots umsteigen?


    Was meint Ihr worans liegen kann? Würde das EMUK Kissen ungern wieder hergeben wollen,
    aber meine Frau liegt mir in den Ohren dass sie schlecht schlafen kann. Was ich verstehe, wenn sich 3 Kids umwälzen in der Nacht oder einer aufs Klo mal muss..



    Bin für Tips dankbar, wie ich das abstellen (oder zumindest stark minimieren) kann.

  • wir haben ja seit mehreren Jahren einen Dethleffs 540 QMK und ein EMUK Kissen.

    Das Kissen funzt 1a und ist echt komfortabel. Problem dabei ist nur, dass unser WW beim Abstellen relativ stark "schaukelt", z.B, wenn man drin läuft oder wenn sich ein Kind in der Nacht umdreht.

    So stört es natürlich nicht, aber beim Schlafen in der Nacht ist es unangenehm.

    Wie ist es ohne dem Kissen?

    Wir haben das Coolmove Hebekissen schon ewig. Es scheint mir zwar wesentlich dicker im Material als das EMUK Kissen zu sein, glaube aber nicht, dass das den Unterschied macht. Bei uns gibt es keinen Unterschied, ob der Wagen auf dem Kissen, Brettchen oder dem Boden steht. Da wackelt nichts, schon gar nicht, wenn sich jemand im Bett dreht.

    Ich würde das Problem eher bei den Stützen selbst suchen. Die einfachen Dinger können für meine Begriffe nichts. Die Variante der Abstützung könnte ein übriges tun. Bei uns fahren die Stützen hinten in Längsrichtung aus. Vorn quer.


    VG Klaus

    Wenn ich etwas nicht genau weiß, gebe ich nur eine Empfehlung oder meine Erfahrung weiter.

    Stand Ende 2023, seit Anfang 2016 mit dem aktuellen WW, 1.099 Tage unterwegs.

  • Besorge Dir mal BigFoots (die vom Obelink sind okay) und schneide Dir mind. 20x20 cm große Platten aus XPS (Styrodur) zurecht - die Plattenstärke sollte mind. ~ 8 cm betragen, für jede Wagenecke wenigstens 2 Stück (also ges. 8 Stck) richten, so kann man sie auch doppelt unter die BigFoots legen.

    Die BigFoots sorgen dafür daß sich die normalen Stützenfüße nicht in die Platten bohren.

    Beim Ausrichten wirst Du sehen, das die BigFoots auf den XPS Plattenstücken nicht mehr verrutschen.

    Das Styrodur (XPS) hat den Vorteil, daß es leicht und dennoch sehr stabil ist,

    vor allem zieht es kein Wasser, so wie Holz.


    Logisch ist natürlich, daß der WoWa längs und quer gerade im Wasser steht.

    Mit dem Luftkissen kannst Du arbeiten, falls nötig.

    Die Ausdrehkurbelstützen sind natürlich keine Wagenheber. Beim Ausrichten darf man gerne leichten Druck geben, damit die Füße satt aufstehen, aber ausgerichtet wird mit den Kurbelstützen eigentlich nie!

    Daß man gerade auf feuchten Böden im Laufe der Tage immer mal nachdrehen muß, sollte obligatorisch sein - dmit verhindert man auch das Schaukeln, wenn man ne Weile am Platz steht.


    Die von der Tina gezeigten Scherenwagenheber kann man auch gerne mitbringen,

    sie sind halt schwer - so wie die Kanthölzer (wenn nass) auch.

    :w von Rüdiger aus dem Bayerischen Nizza
    | Nichts zu wissen versetzt einen noch nicht in die Lage die richtigen Fragen zu stellen. |

    Wer zu wenig Fehler macht, hat zu wenig ausprobiert.

    Zu viel Nachdenken ist wie Schaukeln.

    Man ist zwar beschäftigt, kommt aber kein Stück weiter.


  • Unser WoWa (Fendt Opal 550SG) hat das ALKO UP4 Stützensystem mit Schwerlaststützen und original BigFoot.

    Als "Keil" - wenn überhaupt nötig - nutzen wir seit Jahrzehnten die Valterra Stacker.

    Der WoWa steht bombenfest, da wackelt/schaukelt nichts.

    Wenn dem so ist, helfen ggf. zusätzliche Stützen unter den Wagen.

    :w Caramichel


    :0-0: - - - Langzeitreisende unterwegs - - - :0-0:

    ### 90 Jahre später ... Nix gelernt ###

  • Der WoWa steht bombenfest, da wackelt/schaukelt nichts.

    Wenn dem so ist, helfen ggf. zusätzliche Stützen unter den Wagen.

    Ich habe den Eindruck, manche vergessen einfach das nachdrehen, meiner Einer macht das gleich am Folgetag nach dem Aufbauen und ggf. bei weichen Böden öfter mal. Klar könnte man zusätzliche Stützen alá Scherenwagenheber auch mitschleppen...

    :w von Rüdiger aus dem Bayerischen Nizza
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    Wer zu wenig Fehler macht, hat zu wenig ausprobiert.

    Zu viel Nachdenken ist wie Schaukeln.

    Man ist zwar beschäftigt, kommt aber kein Stück weiter.


  • Ich hab ja immer meinen Kojak Wagenheber dabei, der halt auch auf dem Stellplatz eingesetzt wird, auf der anderen Seite ein Scherenwagenheber und Ruhe ist.

    Trotz kompakten Wagen mit Schwerlaststützen gehts nicht ohne Abstützung in der Mitte des Wagens um (Wackel)Ruhe zu haben.

  • Das schaukeln hat mich auch gestört bei unseren Wohnwagen und hab das E&P Level System eingebaut.


    Grüße von Olaf

  • Besorge Dir mal BigFoots (die vom Obelink sind okay) und schneide Dir mind. 20x20 cm große Platten aus XPS (Styrodur) zurecht - die Plattenstärke sollte mind. ~ 8 cm betragen, für jede Wagenecke wenigstens 2 Stück (also ges. 8 Stck) richten, so kann man sie auch doppelt unter die BigFoots legen.

    Die BigFoots sorgen dafür daß sich die normalen Stützenfüße nicht in die Platten bohren.

    Beim Ausrichten wirst Du sehen, das die BigFoots auf den XPS Plattenstücken nicht mehr verrutschen.

    Das Styrodur (XPS) hat den Vorteil, daß es leicht und dennoch sehr stabil ist,

    vor allem zieht es kein Wasser, so wie Holz.

    Ich habe die BigFoots schon ewig an den Stützen. Warum ich darunter noch Platten legen sollte, erschließt sich mir nicht.


    VG Klaus

    Wenn ich etwas nicht genau weiß, gebe ich nur eine Empfehlung oder meine Erfahrung weiter.

    Stand Ende 2023, seit Anfang 2016 mit dem aktuellen WW, 1.099 Tage unterwegs.

  • Danke Euch allen.


    Jedenfalls sollte ich mal meine leicht verborgene 'klassik' Stütze gegen eine bessere Alko tauschen, das wäre das erste. Schwerlast kostet eine 129 Euro, da könnte man überlegen sich gleich das elektrische UP mit den gleichen Stützen zuzulegen..


    Das massivere Aussehen der 129 Euro stützen ist schon krass. Müssten die gleichen sein wie beim Elektrischen System.


    Beim elektrischen kann man die Hubhöhe einstellen. Wie weit ist ein hochdrehen hier dann möglich? Welche Grenzen gibt es da?

  • Ich habe die BigFoots schon ewig an den Stützen.

    Warum ich darunter noch Platten legen sollte, erschließt sich mir nicht.

    Weil ich schon Plätze besucht habe, wo die Stützen alleine nicht gereicht hatten

    und die BigFoots in weichen Böden immer gleich soviel Schmutz mit aufnehmen.

    Da geht das Unterlegplatten sauber machen einfacher.

    Außerdem hatte ich mir ohne XPS-Platte mal auf einem Schotterplatz einen BigFoot zerbrochen.

    :w von Rüdiger aus dem Bayerischen Nizza
    | Nichts zu wissen versetzt einen noch nicht in die Lage die richtigen Fragen zu stellen. |

    Wer zu wenig Fehler macht, hat zu wenig ausprobiert.

    Zu viel Nachdenken ist wie Schaukeln.

    Man ist zwar beschäftigt, kommt aber kein Stück weiter.


  • Beim Wohnwagen ist es meiner Meinung nach notwendig, die Achse minimal abzustützen (dann entfällt das Schwingen durch die Reifenflanken).

    Vorn und hinten fixieren ist dann noch das Sahnehäubchen, um ein Kippeln zu verhindern.

    Klima in Gefahr! „Selbst denken verbraucht jede Menge Energie und ist demnach nicht unbedingt klimafreundlich" Vince Ebert

    Fleetwood Heritage 640EB gezogen vom Opel Movano

    Verbrauch oft unter 15L/100km 😊

  • Beim Wohnwagen ist es meiner Meinung nach notwendig, die Achse minimal abzustützen (dann entfällt das Schwingen durch die Reifenflanken).

    Vorn und hinten fixieren ist dann noch das Sahnehäubchen, um ein Kippeln zu verhindern.

    Nur zu, nur zu ... aber ich werde mich in meinem Alter nicht mich wie zu Bw-Zeiten im Dreck suhlen,

    um die Achse wegen einer oder zwei Wochen zu unterbauen, damit nix wackelt oder schunkelt.

    Das mag aber jeder so halten, wie er gerne mag oder seine BEVA ansagt. ;)

    Mir ist es bislang ohne solche Übungen gelungen, unsere Dose wackelfrei zu positionieren.

    :w von Rüdiger aus dem Bayerischen Nizza
    | Nichts zu wissen versetzt einen noch nicht in die Lage die richtigen Fragen zu stellen. |

    Wer zu wenig Fehler macht, hat zu wenig ausprobiert.

    Zu viel Nachdenken ist wie Schaukeln.

    Man ist zwar beschäftigt, kommt aber kein Stück weiter.


  • Weil ich schon Plätze besucht habe, wo die Stützen alleine nicht gereicht hatten

    Das ist für mich ein absolut nachvollziehbarer Grund. Ich bin ein Spezialist für die Wahl von schrägen Plätzen.

    Da hat hinten ein 10cm Kantholz nicht gereicht und vorn lag die Deichsel auf dem Boden. Selbst unter dem rechten Rad so ein Kantholz.

    Selbst mit Mover nicht so einfach den Wagen gerade zu stellen. Heute wäre das mit dem Hebekissen kein Problem mehr.

    Dennoch nutze ich es selten. Wenn ich die Wasserwaage in den Wagen lege, weiß ich, ob ich 1 oder 2 Brettchen brauche. Oft ist es nicht mehr und da benutze ich nicht das Kissen. Kleinigkeiten kann man auch mit den Stützen justieren.

    Was an den BigFoots dran klebt, ist mir egal. Irgend wann fällt es ab.


    VG Klaus


    Wenn ich etwas nicht genau weiß, gebe ich nur eine Empfehlung oder meine Erfahrung weiter.

    Stand Ende 2023, seit Anfang 2016 mit dem aktuellen WW, 1.099 Tage unterwegs.

  • Servus Miteinander,


    unser WW steht im Winter ein halbes Jahr auf den normalen Stützen, ab und dann wird a bissl nachgedreht.

    Ich habe die normalen Big Foots drunter, ggf. wird noch was drunter gelegt, Material habe ich immer genügend dabei, auch eine "Auffahrtrampe ala Wohnmobil". der WW soll ja grade ausgerichtet werden. A bissl a wackeln wird immer sein, ist ja kein Haus mit Bodenplatte.


    Bei meinen Bundeswehrzeiten hatte ich immer "direkten Bodenkontakt". Das geht auf die Knochen und ist auf Dauer nicht gesund. :-)

    Ab und dann hatten wir auch sehr "feuchten Boden" also a bissl Schlamm... ;)

    Aber wie bereits geschrieben, die Stützen sind nicht zum "aufbocken" gedacht, das geht auf die Substanz.


    Viele Grüße

    Klaus

  • Das Problem lässt sich mit Zusatzstützen wirkungsvoll beheben. Die werden unter dem Rahmen gestellt.

    Die passen aber nicht in unmittelbarer Umgebung der Achse unter den Rahmen, um den WW mittig zu stabilisieren und so das schaukeln zu verhindern. Dafür sind die zu hoch.

    Und da wo sie dann drunter passen ist man im Bereich der WW-Stützen.

  • Ich habe von den Keilen zum Kissen keinen Unterschied im Wackeln bemerkt, ich vermute also eher, dass die Stützen doch zu zaghaft angezogen sind.

  • Die passen aber nicht in unmittelbarer Umgebung der Achse unter den Rahmen, um den WW mittig zu stabilisieren und so das schaukeln zu verhindern. Dafür sind die zu hoch.

    Und da wo sie dann drunter passen ist man im Bereich der WW-Stützen.

    Diese Stützen positioniert man vorne und hinten am Rahmen, im Bereich der Achse ist die Unterstützung nur in eine Richtung wirksam. Die Wohnwagenstützen haben bauartbedingt einen leichten Federeffekt.

    Funktioniert bei uns seit 30 Jahren sehr gut. Ist etwas Arbeit, aber bei längeren Aufenthalten sind die paar Minuten gut investiert.

    Schon durch die Art der Stützen ergibt sich der Vorteil gegenüber den WW-Stützen. Da wackelt nichts mehr. Wiegen auch nicht viel.


    Da gabs schon mehrfach Diskussionen. Ist auch nur ein Vorschlag, kann jeder machen wie er möchte.

  • Es hängt bestimmt auch mit der Wohnwagenlänge zusammen, ob es mehr oder weniger schaukelt. Früher, bei unserem 480er hatten wir weniger Probleme damit, als nun mit dem 586er Wohnwagen.


    Die verlinkten Zusatzstützen sind leider, wie o.g., bei niedrigen Chassis nicht drunterzukriegen und beim Festdrehen muss man immer aufpassen, dass sie sich nicht verdrehen und abrutschen. Also da muss man sich wirklich richtig unter dem Wagen legen. Mag ich nicht, die Dinger.

    Nein! Ich habe keinen Besuch - das sind alles meine Schuhe.

    Manchmal höre ich auf den Namen Tina ;) ...

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