Beiträge von redneb

    Eigentlich ist das hier keine Neuvorstellung, sondern so eine Art Wiedereingliederung. Ich bin schon seit geraumer Zeit Mitglied dieses Forums und war so vor acht, neun Jahren auch recht aktiv. Dann gab es eine Phase, in der die Liebste und ich andere Prioritäten hatten, das Thema Camping zunehmend in den Hintergrund rückte und damit auch meine Präsens hier.

    Es gab dann irgendwann ein Unterbringungsproblem für unser Schlösschen: Der Hallenplatz war so teuer, dass wir unseren Chateau verkauft haben, weil wir für die Stellplatzmiete auch zwei Wochen einen Wohnwagen mieten konnten – haben wir auch zwei Jahre lang gemacht und waren im Grunde nicht unzufrieden.

    Inzwischen sind wir Rentner und uns geht so ein bisschen die Spontanität ab. Ganz sicher werden wir nicht für sechs Monate zum Überwintern nach Spanien reisen – aber gerne mal für vier Tage zum Radeln ins Münsterland oder so. Und da ist das mit dem Mietwohnwagen wegen auch wegen der obligatorischen Servicepauschale von über 100 Euro pro Anmietung nicht ganz einfach.

    Also haben wir uns neulich erstens auf die Suche nach einem akzeptablen Abstellplatz gemacht (haben wir für 30 Euro/Monat gefunden) und dann nach was Gutem, Gebrauchten. Objekt der Begierde wurde dann ein Fendt Saphir 470, Baujahr 2008 und top-gepflegt.

    Am Mittwoch haben wir ihm Kreis Borken abgeholt und sind zunächst zum Caravan-Center Bocholt (was für ein Wahnsinnsladen!) gefahren, um den Neuen wiegen zu lassen: Der nackte WoWa bringt (mit Mover, Batterie und einer für für uns entbehrlichen Mikrowelle) 1250 Kilo auf die Waage, wir haben (zu zweit reisend) damit knapp ausreichend Luft, 1500 Kilo dürfen wir. Unser 470 ist eher hecklastig, was gut so ist. Wir haben heute zwei E-Bikes (ohne Akkus) auf den Deichselträger gewuchtet, das ergab (bei gefüllten Frischwassertank im Heck) 90 Kilo Stützlast. 85 Kilo dürfen wir, da ist noch Feinschliff angesagt.

    Wir hatten bei der Abholung alles dabei, was zu so einem Wohnwagen gehört, und sind sozusagen „um die Ecke“ nach Winterswijk gefahren, um uns mit dem Neuen vertraut zu machen. Angesteuert haben wir den „Camping Klompenmakerij ten Hagen“, auf dem wir uns sehr wohlgefühlt haben: Saubere Sanitäranlagen, großzügige Parzellen mit Strom, Wasser und Abwasser an jedem Platz und freiem WLAN ebenso – und das für nicht mal 30 Euro pro Nacht für 2 Personen.

    Der ein oder andere von Euch wird wissen, dass es in Winterswijk ein etwas größeres Campingkaufhaus gibt, irgendwas mit „O“ am Anfang. Da waren wir auch und (stolzgeschwellte Brust) sind mit unter 400 Euro da wieder raus gekommen. Die Hauptausgabe entfiel auf eines dieser „Aufblassonnensegel“ mit Seitenwänden, das sich anschließend bei heftigen Regenschauern und Sturmböen einigermaßen tapfer geschlagen hat. Zum Wohnwagen gehört ein XXL-Vorzelt inklusive Erker, das ich aber ganz sicher für 4,5,6, Tage nicht aufbauen werde, deshalb diese Variante.

    Inzwischen sind wir wieder zuhause, der Fendt lag hinter einem Octavia Scout mit 150 PS-Dieselmaschine wie ein Brett. Natürlich gibt es jetzt einiges zu tun/zu prüfen, vor allem was das Thema Autarkie angeht, da steckt die Karre voller Rätsel. Außerdem ist der Tank viel zu klein. Bereitet Euch bitte darauf vor, dass es dazu von mir die ein oder andere Frage geben wird.

    LG redneb

    Zitat

    Nach Würzburg gibt's auch einen Rasthof mit Camperwiese, bei dem 24 Std an- und abgereist werden kann

    Ich nehme an, Du meinst an der A3 der Kempes Autohof in Burghaslach. Kostet ein paar Euro, für einen Großteil davon gibt's einen Gutschein, den man morgens beim Frühstücksbüffet einlösen kann. Absolut empfehlenswert. Abhängen muss man auch nicht.

    Hallo,

    nach einiger Abstinenz (wir haben gemietet) soll es jetzt wieder ein eigener Wohnwagen werden, was Gebrauchtes. Ich hätte gerne Eure Meinungen zu einem Dethleffs Camper 450 DB, BJ 2010. Soll VB knapp 14000 Euro kosten, ist aber ganz ordentlich ausgestattet:

    - vollautomatischer Mover

    - Markise Thule (zum Kurbeln)

    - Sat.Antenne und TV (was wir aber eigentlich nicht brauchen)

    - Solaranlage 200 W und zwei (!) Batterien

    - aufgelastet auf 1700 kg (das ist mir wichtig, im Rennen war auch ein Fendt 470, der wegen seine ZgG von nur 1350 rausfiel)

    -Tüv und Gas neu, Reifen zwei Jahre alt.


    Sehen werden wir ihn am Freitag,. Klar gucke ich mir die Ecken an und schnüffele in die Schränke - aber gibt es irgendwelche Schwachstellen, die es bei diesem Modell/Baujahr zu beachten gilt? Und was denkt ihr über den Preis?


    Danke für Euer Schwarmwissen

    redneb

    Was auch immer mir der letzte Beitrag sagen soll?!


    Ich finde Aufenfeld Klasse - im Winter. Die Infrastruktur für den Skiurlaub ist perfekt und es gibt für Menschen wie mich, die nicht auf Ferien angewiesen sind, durchaus preislich attraktive Angebote.


    Im Sommer führe ich da niemalsnicht hin. Dafür wären mir schon die Stellplätze zu klein.

    PSA ist ein gutes Stichwort: Citroen C5 Break, 140 PS-Diesel-Maschine. EZ 9/2009 Jahre, 197000 Kilometer, seit sechs Jahren beim mir. Läuft 1a und steht gerade in der Werkstatt wegen Tüv, den er mit vertretbarem Aufwand (Radlager, Gammel in der Steckdose der AHK) auch bekommen wird. Zwei Jahre soll er dann noch machen. Wobei er wegen des Fahrspaßes mit unserem neuen Zweitwagen (e-up von VW) deutlich weniger bewegt wird als früher.

    Ich habe sogar immer bissel Spaß dran--- selbst mmit Gespann, Passstraßen berghoch zu fahren... :)
    Längere Bergabstrecken sind da das größere Problem mit WoWa... weil der WoWa ja trotz Motobremse am Auto selber mit seiner Trommelbremse bremst... da sollte man es gemächlicher gehen lassen.


    Gruß, Maik

    Und das jetzt bitte hinter den Spiegel hängen !!!!

    Hallo,


    ist der Verein in Duisburg der mit dem tollen türkischen Restaurant? Da waren wir schon mal, aber ohne Boot.


    Zu Deinen Standorten: Die Liste lässt sich nahezu endlos erweitern, das hängt auch von persönlichen Vorlieben ab. Wir möge z.B Dahlhausen nicht so sehr, dafür aber um so mehr den Bochumer Kanuclub An der Kost in Hattingen. Die Qual der Wahl hat man auf jeden Fall in Witten, wo man gefühlt alle 100 Meter an einem Kanuverein vorbeipaddelt.


    redneb

    Ich entdecke diesen wunderschönen Thread erst jetzt und bin begeistert. Die Tour de Ruhr ist echt eine Empfehlung wert. Wir starten gerne am Anfang des Harkortsees und paddeln dann zwei, drei, vier Tage lang in Richtung Rhein (es mal bis Duisburg zu machen, steht auf der Agenda).


    Kleine Anmerkung hierzu (es ging um die Frage, um jemand Mitglied im Deutschen Kanu-Verband (DKV) ist, was der verneinte.


    Zitat:
    Schade,
    sonst könnte ich euch noch ein paar Kanu Clubs nennen, wo man auch zeitweise mit WoWa / Zelt stehen könnte.
    Zitatende


    Es gibt an der Ruhr ein verhältnismäßig dichtes Netz an Kanustationen. Das sind Kanuvereine und (vereinzelt) andere Anbieter, die Kanuwanderern zu günstigen Konditionen das Übernachten auf ihren Geländen ermöglichen. Näheres kann man auf http://www.kanu.de nachlesen. Die meisten Kanustationen stehen auch nicht organisierten Kanuten offen.


    Viel Spaß auf der Ruhr,
    redneb

    Ich würde bei älteren Wohnwagen nicht davon ausgehen, dass auf der 12V Seite etwas Vernünftiges = saubere 12 V Gleichspannung rauskommt. Früher waren da ein, zwei Lampen, aber keine LED, und ein, zwei Wasserpumpen vorgesehen, mehr nicht. Wenn du eine SAT-Anlage erwähnst, dann ist ja auch ein Fernseher geplant, Handy und / oder Laptop wird vermutlich auch dabei sein. Mancher hat heutzutage auch einen Router dabei, der über 12V funktioniert.


    Wenn ich einmal anfangen würde, dann gleich richtig. Mit den passenden Endgeräten (Fernseher etc) ist dann auch kein stromfressender Wechselrichter mehr nötig.


    Mein Chateau ist sehr konsequent auf 12 Volt ausgelegt. Die einzigen 230 Volt-Geräte sind der Kühlschrank und der Warmwasser-Boiler.


    redneb