Beiträge von Fendtine

    Es gibt Campingplätze, die haben Parzellen mit Wasser- und Abwasseranschluss. Dort kannst du direkt mit einem Schlauch das Abwasser in die Kanalisation leiten. Bei einfachen Plätzen musst du es so machen, wie du es selber beschrieben hast. Das Wasser Holst du mit Gießkanne oder Kanister von einem zentralen Wasserhahn. Abwasser leitest du in einem Abwassertank, den du entsorgt, wenn er voll ist, wiederum an einer dafür vorgesehenen Stelle.

    Ich denke, das größte Problem für einen Einsteiger ist, überhaupt einzuschätzen, was er wirklich braucht und die Bedürfnisse sind da sehr unterschiedlich.


    Wir haben z.Z gemerkt, dass wir eine Therme gar nicht brauchen. Wir haben sie zweimal benutzt, weil Warmwasser in der Spülküche des Campingplatzes ausgefallen war.

    Unser erster Wohnwagen hatte eine Mikrowelle, auf die haben wir beim 2. Wohnwagen bewusst verzichtet. Andere nutzen solche Dinge aber häufig und wollen es daher auch im Wohnwagen haben.

    Dänemark ist schon weiter als Deutschland, was das bargeldlose Bezahlen angeht. Da sehe ich keine Probleme.


    Wo möchtest du denn hin in Dänemark?

    Viele dänische Plätze haben Online- Buchungsportale. Da könntest du dir ein Überblick verschaffen, ob noch was frei ist.

    Wenn du länger auf einem Platz bleiben möchtest, dann hat du in den Sommerferien vermutlich nicht so gute Karte. Nur für wenige Tage geht eher was.


    Auf dem dänischen Festland war ich länger nicht mehr. Letztes Jahr auf Bornholm war es ziemlich ausgebucht sobald die dänischen Sommerferien anfingen.

    So haben wir gleich mit Fendt begonnen und sind danach Bei Fendt geblieben.

    Genau wie bei uns.

    Wir haben zufällig mit Fendt begonnen. Wir suchen einen Gebrauchten, der nicht so teuer sein sollte. Dieser wurde wegen Todesfall günstig verkauft, war knapp 5 Jahre alt.


    Meine Eltern hatten einen gleichalten Hobby. Da wir mehrfach zusammen im Urlaub waren, konnten wir gut vergleichen. Ganz anderer Möbelbau im Fendt, obwohl die zusammengehören. Von Hobby halte ich wenig, ob Weinsberg besser ist wage ich zu bezweifeln.


    Als die Kinder nicht mehr mitführen, haben wir uns verkleinert und sind bei Fendt geblieben. Diesmal war es ein neuer, den haben wir jetzt 11 Jahre. Probleme bisher keine

    Nochmals Danke für die vielen vielen Tipps. Wir werden morgen spontan ...

    ... diesen Knaus anschauen fahren. Dazu dann den Weinsberg in gleicher Länge. Zweiterer ist wohl deutlich dürftiger ausgestattet - da fehlen ja selbst Fenster und Klappen. Klärt sich morgen etwas mehr.

    Es gehört zum Konzept von Weinsberg, günstige Basis- Wohnwagen anzubieten, die aber ziemlich "nackt" sind. Ich könnte mir denke, dass man als Anfänger ziemlich angezogen wird durch den Preis. Man weiß halt nicht, was an Ausstattung sinnvoll ist.

    Bei Weinsberg muss man alles zusätzlich ordern und wenn man dann einen vernünftig ausgestatteten Wohnwagen hat, ist er nicht günstiger als andere Hersteller. Und man muss dann auch drauf achten, dass man mit zusätzlicher Ausstattung auch genug Zuladung hat.


    Wir haben den 2. Fendt. Die agieren anders. Da sind schon Wohnwagen in der unteren Kategorie gut ausgestattet. Das muss man sich halt genau ausrechnen.


    Bei einem gebraucht angebotenen Weinsberg muss man sehr genau hinschauen, was der denn alles dabei hat.


    Ansonsten zu deinen Vorstellungen:

    -Mir persönlich wäre ein 390er Wohnwagen zu klein und beengt.

    -ein Festbett wäre mir wichtig

    - ich kann mir nicht vorstellen, einen gaslosen Wohnwagen zu kaufen. Kochen mit Gas ist toll, bei Kälte heizt die Gasheizung schnell.

    Seit ich 10 Jahre alt bin, bin ich mit Wohnwagen mit Gasanlage unterwegs. Es gab nie ein Problem. Wichtig sind halt die regelmäßigen Gasprüfungen

    - kochen tun wir selbstverständlich im Wohnwagen, da ich keine Lust habe, Kocher und Schränke für das Vorzelt mitzuschleppen.


    Das ist meine persönliche Sichtweise, es gibt aber auch völlig andere Vorstellungen.

    Da kann ich dir leider nicht weiterhelfen. Ich habe den Sitz damals im Zubehörshop von Kunos mobile Freizeit in Edermünde bestellt und gekauft.

    Der Wohnwagenhändler scheint aber nach Baunatal umgezogen zu sein und der Shop ist jetzt ein Fritz Berger Shop. Das war er damals definitiv nicht. Ich kann mich nicht erinnern, ob er damals ein Movera oder Frankia- Shop war oder ganz was anderes.


    Ich fand den Sitz, den ich nur in Frankreich benutzt habe, auch nicht so toll. Auf einigen WC- Keramiken ziemlich wackelig.

    Besonders aufgefallen ist uns das verwendete Mehl und der knackige aber innen fluffige Rand. Das Mehl war grober. Normalerweise schneide ich den Rand ab. Heute hatte ich nicht die geringste Veranlassung. Wir hatten Schinken mit Salami. Beides auch keine billige Discounterware.

    Wir haben den Betreiber gelobt. Er hat sich 1000 Mal bedankt und die Zutaten erklärt.

    Welche Zutaten nimmt er denn für den Teig?


    Nach meiner Kenntnis nehmen die Italiener für Pizza nicht das bei uns gebräuchliche 405er Weizenmehl, sondern ein Weizenmehl mit höherem Glutenanteil (Klebereiweiß), z.B. Tipo00.

    Das macht den Teig fluffig.

    Dass das Mehl grober war könnte darauf hindeuten, dass ein Teil des Mehls durch Hartweizengrieß ersetzt wurde.


    Oder hat er andere Zutaten genannt?

    Könnte es sein, dass du nicht in Erwägung ziehen kannst, dass ich da etwas überlesen haben könnte?

    Ist dir sicher noch nie passiert!!

    Doch habe ich in Erwägung gezogen.


    Du bist ja auch nicht der Einzige.

    Eine überliest, dass eine 5 jährige dabei ist. Einer empfiehlt die Niederlande, obwohl die Familie in Deutschland campen will und noch einer schildert die Situation in der Nebensaison.


    Meine Meinung zum Thema:

    Ich würde nicht alle 3 bis 5 Tage einen neuen Platz suchen wollen als Neuling mit 2 kleinen Kindern.

    Vor 30 Jahren haben wir versucht spontan in der Hauptsaison mit 2 Kindern unterzukommen. Das war ernüchternd. Nach vielen Telefonaten und wesentlich längerem Weg sind wir irgendwo untergekommen. Der Platz hat uns nicht wirklich gefallen.


    Es wurde mehrfach betont, dass man abseits der Hochburgen unterkommt. Will man da wirklich hin? Ich nicht. Wenn ich ans Meer will, will ich ans Meer und nicht 20 km entfernt.

    Einfachen Plätzen mit einfachem Sanitär kann ich nichts abgewinnen. Oft haben solche Plätze nicht mal einen schönen Spielplatz.

    Ich mache mit Unterbrechung seit meiner Kindheit Camping und war durchaus auch auf einfachen Plätzen.

    Aber ich weiß auch, dass andere solche Plätze mögen.

    In 6 Wochen alle 3 bis 4 Tage umziehen, sind bestimmt 10 mal. Mir wäre die Sucherei und Telefoniererei nach dem nächsten Platz sowie jedesmal der Auf- und Abbau zu stressig.

    Wir haben solche Rundreisen auch schon gemacht, aber nur mit 2 Erwachsenen und ohne Vorzelt (statt dessen Markise), was ich bei dem kleinen Wohnwagen und mit Kindern nicht machen würde.


    Auch hier gehen die Meinungen auseinander, was ich akzeptiere.


    Wie ich es machen würde?

    Ich würde 3 oder 4 Plätze reservieren, was jetzt schon etwas schwierig sein könnte. Da würde ich jeweils so etwa10 Tage bleiben. Dann würde ich darauf achten, dass der Platz eine gewisse Ausstattung hat (Kindersanitär mit Wickelmöglichkeit kann praktisch sein) und etwas für Kinder bietet (Spielplatz, Bademöglichkeit). Waschmaschine sollte auch vorhanden sein.


    So jetzt bin ich raus hier. Ich möchte niemanden überreden es so zu machen wie ich, nur Anregungen geben.

    Auf- und Abbau ist nur dann zeitintensiv, wenn man mit nicht geeigneter Ausrüstung versucht, wie z. B. ein Vorzelt mit zig Stangen. Hier wäre ein Luftzelt erheblich besser geeignet, dazu eine elektrische Pumpe, dann hat man die Hände frei für anderes und Kinder.

    Das kann man sich aussuchen bei einem Leih- Wohnwagen? Oder empfiehlst du für einmal leihen was eigenes für mehrere hundert € zu kaufen?

    Auf- und Abbau sind nur dann zeitintensiv, wenn man viel auf- und abbaut.

    Bei uns dauert das wenige Minuten - WoWa auf Stellplatz rangieren, abhängen, ggf. mit Mover korrigieren. Grob ins Wasser bringen, Stützen runter - fertig.

    Kann man deine Situation mit der vom TE vergleichen?

    2 campingerfahrene Erwachsene : Neulinge mit 2 kleineren Kindern?

    Mittelgroßer Wohnwagen : kleiner Wohnwagen?


    Wir waren mehrmals mit einem 450er Wohnwagen und Kindern unterwegs. Das hätte ich ohne Vorzelt nicht gemacht. Ein Vorzelt verdoppelt die Wohnfläche. Das ist wichtig bei schlechtem Wetter.

    Aber ein volleingezogenes Vorzelt braucht beim Aufbau seine Zelt. Am Anfang bestimmt 1,5 Stunden, wenn es einer größtenteils allein machen muss.


    Dazu hätte ich alle 3 bis 5 Tage keine Lust.

    Ich habe es mit Kindern und auch andere Kinder auf dem Campingplatz nie als Problem empfunden.

    Viele Campingplätze haben noch Mittagsruhe.

    Wir haben uns da bemüht, dass die Kinder da auch etwas zur Ruhe kommen. Kleinere machen dann vielleicht Mittagsschlaf. Als unsere größer waren, haben wir sie auf der Parzelle beschäftigt (Spiele gemacht, etwas vorgelesen) und nicht ausgerechnet da auf dem Spielplatz toben lassen. Oder wir sind über Mittag vom Platz gegangen (Strand, Ausflug).

    Wer zur Hauptsaison zum Campen fährt, weiß eigentlich, dass er nicht Totenstille erwarten kann.