Beiträge von Bernd_F

    Hallo zusammen,


    auch wir haben fertig gewartet und unseren neuen Bianco 465 TG am Samstag abgeholt :-)

    Nun ist fast alles eingeräumt, ab Mittwoch schauen wir mal, was wir noch optimieren müssen.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Siggi,

    wir waren schon zweimal in Tisens, sehr schön, nicht sehr große Parzellen, schickes Sanitär, tolles Schwimmbad mit großem Schwimmbecken (richtig zum Bahnen schwimmen), alles Tip Top. Laufen kann man vom Platz aus beliebig viel oder mit dem Auto ein paar km zu nochmal viel mehr Zielen fahren. Super ist auch die Alleinlage zwischen den Obstplantagen, trotzdem ist man mit dem Rad in wenigen Minuten z.B. beim Bäcker oder im (recht kleinen) Supermarkt.


    Den Platz in Völlan kenne ich nicht, daher kann ich nicht vergleichen.


    Und die Anfahrt habe ich beim ersten mal aus Versehen und beim zweiten mal absichtlich den Weg über Nals / Prissian genommen - ich fand's schön und mit 12m auch problemlos. Aber das sieht jeder anders.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Thom,

    Unser Händler sagte daß die Papiere zur Verfügung stehen würden sobald die Spedition den Wagen übernommen hat.

    Den Versand der Papiere von Fendt an uns würde er veranlassen sobald das Geld auf seinem Konto ist.

    Bin ich zu ungeduldig ? :help:

    Bei uns war es so, dass der Händler uns anrief, als Wagen & Papiere auf dem Hof waren. Die Papiere haben wir modulo Postlaufzeit sofort nach Zahlungseingang erhalten, einen Termin zur Übergabe haben wir direkt in dem Telefonat vereinbart.


    Und ja - falls der Händler in den 14 Tagen pleite geht, haben wir u.U. ein kleines Problem, denn die Zulassungsbescheinigung ist ja kein Eigentumsnachweis mehr :-( Nun sind es aber nur noch 6 Tage :-)


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo zusammen,


    es gibt Neuigkeiten :-)

    Bei Fendt und unserem Händler ist tatsächlich Februar geworden und unser Wohnwagen ist beim Händler eingetroffen.

    Am 27.04.24 können wir ihn abholen :-)


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo zusammen,


    ich zitiere mich mal selber, es gibt ein Update:


    > Nun warten wir aber erst einmal auf Montag, da ist mir nach erneuter

    > Nachfrage eine Rückmeldung fest zugesagt worden.


    Heute war dann beim Händler & bei Fendt wohl Montag und es gab einen Anruf:

    Ende nächster Woche soll der Wagen tatsächlich gebaut werden :-)

    Dann ist wohl Februar bei Fendt.


    Statt "vor" den Osterferien wird es dann "nach" den Osterferien - das kleine Wort macht ja fast keinen Unterschied. Natürlich freuen wir uns, nun den Termin zu kennen. Aber ein Monat Verzug bleibt es und schade ist schon, dass wir uns das selber zusammensuchen mussten.


    Viele Grüße

    Bernd

    Moin, Moin,

    Gibt’s denn wenigstens eine Bereitstellungsmeldung von Fendt an den Händler? Wenn der Wohnwagen fertig ist, dann kann der Händler diese Meldung einsehen. Wenn der Wohnwagen zwar im geplanten Bauslot gebaut worden ist, aber - z.B. wegen eines oder mehrerer fehlender Bauteile - nicht fertig geworden ist, gibt’s auch keine Meldung.

    Das könnte genau der Punkt sein: Es gibt keine Meldung. Und auf Nachfrage des Händlers gibt es bisher auch keine Antwort von Fendt. Die Vermutung, es könnte eventuell ein Bauteil fehlen, kam vom Händler auch.

    Das kritisiere ich auch nicht - es kann passieren.


    Ich hätte aber erwartet, dass es bei Verzug eine Meldung an den Kunden gibt. Da es allerlei technische Möglichkeiten gibt, herauszufinden, ob der Februar vorbei ist (sorry, manchmal werde ich zynisch), sollte auch jeder bemerken können, dass der angekündigte Auslieferungstermin überschritten ist. Und spätestens, wenn seitens des Händlers Mitte Februar keine Spedition beauftragt wurde, muss für ihn klar gewesen sein, dass das nichts wird (danke für die Aufklärung, ich dachte tatsächlich, das Werk liefert aus). Hätte man das mir verraten, wäre alles bestens.


    Und ich bin überrascht, dass es innerhalb von zwei Arbeitstagen (Donnerstag und Freitag) seitens Fendt nicht möglich ist, herauszufinden, was denn das Problem ist. Und wie es weitergehen könnte. Denn da die Baureihen ja immer nur alle paar Monate im Kalender stehen, würde das nach meinem Verständnis dazu führen, dass wir noch einige Monate warten müssen. Und da bin ich aus Gründen schon weniger entspannt.


    Ich verstehe absolut, dass etwas schief gehen kann. Ich verstehe nur nicht, das man so tut, als würde der Kunde es schon nicht merken. Mit einer kurzen Mail (schreibt man in 30 Sekunden) oder einem Anruf (dauert dann wahrscheinlich 90 Sekunden) wäre alles paletti gewesen. Wir hätten den alten WoWa nicht leergeräumt und noch keine Grundreinigung durchgeführt, sondern den Osterurlaub noch damit geplant. Das machen wir jetzt auch und räumen wieder alles ein. Ich komme auf mein Eingangsposting zurück: Es gibt wirklich schlimmeres auf der Welt.


    Zugesagt war aber etwas anderes. Und daher kommt meine Verärgerung.


    Nun warten wir aber erst einmal auf Montag, da ist mir nach erneuter Nachfrage eine Rückmeldung fest zugesagt worden.


    Viele Grüße

    Bernd

    Guten Morgen,

    Ist die Bestellung denn ordnungsgemäß durchgeführt worden seitens des Handels....?

    woran würdest Du das festmachen?

    Vertrag unterschrieben: Ja.

    Bestellbestätigung erhalten: Ja.

    Produktionsslot zugesagt: Ja.

    Unverbindlicher Liefertermin in der schriftlichen Bestätigung stimmt mit zugesagtem Produktionsslot überein: Ja.

    Wohnwagen wurde von Fendt an Händler geliefert: Nein.

    Lieferdatum konnte innerhalb von zwei Tagen herausgefunden werden: Nein.

    Ursache konnte benannt werden: Nein.


    Ist das jetzt ein Indiz für eine "ordnungsgemäße Durchführung" oder nicht?


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo zusammen,

    bei uns sieht es leider so aus:

    465TG im November bestellt. Vereinbart war:

    - Bautermin: Im Februar 2024

    - Übergabe ca. 14 Tage danach

    - In die Osterferien können Sie mit dem neuen Wagen fahren!

    Bestellbestätigung: Ca. Februar 2024

    Seit dem nichts gehört.


    Gestern nachgefragt: Komisch, es steht gar nichts im Fendt-Händlerportal

    Heute nachgefragt: Fendt hat sich noch nicht bei uns gemeldet, sie haben im Werk auch nichts dazu gefunden.


    Meine Frage: Ist der Wagen denn schon gebaut?

    Antwort: Das sieht nicht so aus.


    ?!?!?!


    Es gibt auf der Welt schlimmere Krisen als eine verzögerte Auslieferung eines Fahrzeugs.

    Aber das Verhalten ist weder vom Werk noch vom Händler so, wie ich es erwartet habe.


    Schade - schon vor Auslieferung ist unsere Sicht auf Fendt und den Händler stark getrübt.

    Und wir haben ganz bewusst nicht beim "billigsten" bestellt, sondern bei dem mit (u.A.) einer Top Beratung.


    Da wir noch in Klärung sind steht hier auch nichts zum Händler. Meine Erwartung wäre gewesen, unaufgefordert eine Information über die Verzögerung zu erhalten. Aber das scheint Fendt nicht nötig zu haben.


    Gruß

    Bernd

    Hallo Schremser,

    Ich sehe also erstmal keine Notwendigkeit, früher als 6 Monate vor Abfahrt zu buchen, oder habe ich da etwas wichtiges übersehen?

    also ganz ehrlich: Nach Schweden fahren in der Saison jeden Tag x Fähren. Ich würde aus Erfahrung empfehlen, mehr als 6 Tage im Voraus zu buchen. Aber 6 Monate? Das scheint mir sehr vorausschauend. 6 Wochen sind schon viel und da sollte es im allgemeinen keine Probleme geben. Das ist aber keine einklagbare Garantie ;) Daher mache es, so dass Du Dich wohlfühlst! Ich nehme halt einfach eine andere Abfahrt, wenn der Wunschtermin zu voll oder ausgebucht ist. Und als Rückfallebene gibt es die Brücke(n)


    Dieses Jahr sind wir Travemünde-Trelleborg dann nicht Tagsüber um 9 gefahren sondern mussten um 3 Uhr Nachts an der Fähre sein, aber ich habe "schon" 14 Tage vor Abfahrt gebucht. Da kein Kleinkind mehr dabei war, völlig egal. Ein ganz klein wenig teurer als die Tagfahrt, aber wir waren ja auch ein paar Stunden früher in Schweden.


    Travemünde -> Trelleborg und zurück war für uns (12 m) mit Tagesfahrt & Kabine bisher die günstigste Variante.

    Über die Vogelfluglinie oder beide Brücken geht es ein klein wenig schneller, aber nicht günstiger.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Crossroads,

    Ich packe das alles unterflur, also Ersatzrad, Wassertank (55l, beheizt) und Abwassertank (50l, beheizt). Ist gut für den Platz im Innenraum, den Schwerpunkt und Fahrverhalten.

    das sieht ja mal richtig gut aus. Ist das selbst gebaut? Falls nein, wer baut so etwas ein, gerne auch als PN. Meine bisherigen Antworten von Wohnwagenhändlern waren sehr eindeutige "nein", als wir den Punkt als Sonderwunsch bei Neubestellung ansprachen.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Sebastian,


    der Grundriss ist m.E. und Erfahrung der beste, den man mit Kindern haben kann. Unsere sind langsam aus der Pubertät und in jeder Phase war es Top, das Kinderzimmer zu haben. Erst um die Kids abends nicht zu stören, jetzt um abends nicht gehört zu werden ;) Morgens genau umgekehrt. Und aktuell ist es gut, dass die Tabletts, Laptop etc. auf dem eigenen Tisch liegen und das sehr unterschiedliche Ordnungsempfinden nicht ins Auge fällt. Das hilft allen ;)


    Auf der Sitzgruppe liegt bei uns eine Matratze von California Camping für den T5 wenn sie zum Bett umgebaut ist. Die ist faltbar und passt tagsüber bei Bedarf auf ein Etagenbett, da liegt man prima drauf. Bei gutem Wetter wird nie umgebaut, bei schlechtem oder im Winter natürlich schon mal öfter.


    Das ist aber *unsere* Meinung und Erfahrung zum Grundriss - da gibt es so viele Meinungen wie Grundrisse zu. Überlegen und entscheiden müsst Ihr das selbst.


    Bei dem Preis beschlägt mir aber die Brille. Wir haben für den fast baugleichen TEC 510 TK EZ Anfang 2006 gebraucht Ende 2007 kaum mehr bezahlt, da war er nicht mal zwei Jahre alt. Das hilft Euch nicht und unserer ist nach vielen km sicher nicht mehr so viel Wert und damit komme ich zum für Euch entscheidenden Punkt:


    Wohnwagen leiden nicht durchs rumstehen in trockenen Hallen, sondern durchs draußen stehen und durch die Gegend fahren. Das klingt trivial, aber ein wenig genutzter Wagen kann noch Top und das Geld wert sein, ein viel gefahrener wahrscheinlich eher nicht. Zum Preis kann man daher wirklich erst nach der Besichtigung etwas sagen. Schau alles ganz in Ruhe an, wie die anderen schon schrieben.


    Ob z.B. TEC besser oder schlechter als andere sind, kann ich nicht beurteilen, wir haben unseren ja seit über 15 Jahren und keinen Vergleich. Ganz schlecht sind sie sicher nicht - aber auch nicht perfekt.


    Einen Mover o.ä. braucht man nach meiner Erfahrung nicht - und die ist bei dem zGG auch nicht drin. Wir nutzen ohne Mover/Klima das Maximalgewicht komplett aus, da ist keine Luft mehr.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Fuxx,

    Ja, es fährt regelmäßig ein zweites Kinde mit und zudem ist noch Nachwuchs geplant.

    Ich möchte zudem die Schlafplätze nicht umbauen müssen. Ich bin oft übers Wochenende unterwegs, da nehme ich kein Vorzelt mit.

    Ich benötige also ein fertigen schlaf /wohn Grundriss, ohne rum basteln. Sitzgruppe ist für mich Not Platz.


    ich werfe mal noch einen Gedanken ein, weil ich mit zwei fast volljährigen Kindern den Vorzug zuletzt Ostern mal wieder gesehen habe: Wir sind seit 16 Jahren mit dem TEC 510TK unterwegs, einem klassischen Kinderzimmergrundriss. Neben dem Etagenbett haben die Kinder ihre eigene Sitzgruppe und können dort und auf dem Tisch stehen und liegen lassen, was sie wollen. Wenn wir -da oft nur mir Markise unterwegs- die große Sitzgruppe brauchen, kommen Matratze & Bettzeug tagsüber auf die Etagenbetten. Der "Umbau" fühlt sich zwar lästig an, dauert aber keine drei Minuten. Dafür gibt es zwei richtige Zimmer mit Holztüre und ich würde never ever gegen einen Wagen nur mit Mittelsitzbänken tauschen. Auf dem engen Raum schafft der Umbau einfach enorm viele Möglichkeiten! Und bei schönem Wetter oder wenn an der Markise die Seitenteile dran sind und es warm genug ist, ist es egal, da sitzen wir draußen und das große Bett bleibt Tag&Nacht aufgebaut.


    Als die Kinder klein waren, konnten sie ungestört schlafen und morgens aus den Betten krabbeln und in ihrem Zimmer spielen, wir konnten ausschlafen. Mittlerweile ist es eher umgekehrt.


    Wir sind -da die Kinder schon nicht mehr ganz klein sind- auch schon mal alleine unterwegs und dann bauen wir aus dem Kinderzimmer ein Doppelbett, dann bleibt uns die große Sitzgruppe immer erhalten. Das ist Luxus pur :-)


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Thomas,


    falls Ihr Prag anschauen wollt, dann würde ich auch wieder den TrioCamp nehmen. Mit dem Bus kommt man sehr gut in die Stadt. Wir waren in den NRW-Herbstferien 2021 dort, da war der Platz fast leer. Die Sanis sind in Ordnung - so wie man sie auf der Webseite des Platzes auch sieht. Sehr üppig ist die Ausstattung allerdings nicht, wenn der Platz komplett voll ist, mag das etwas knapp sein. Der Platz liegt an einer Vierspurigen Ausfallstraße, von der man im unteren Teil aber nur sehr wenig wahrnimmt. Im WoWa überhaupt nicht. Zu Pfingsten würde ich vorher reservieren bzw. fragen ob das nötig ist.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Lars,

    Kannst du sagen wie lange man ungefähr mit Wohnwagen ab Füssen über den Fern- und Reschenpass bis Meran fährt?

    wir waren im Oktober in Tisens und sind auf dem Hinweg an einem Sonntag über den Brenner gefahren und auf dem Rückweg am Freitag über den Reschenpass.


    Auf dem Brenner war Stau wg. Baustelle auf der Autobahn, Google-Maps hat uns empfohlen in Italien ein gutes Stück über die Staatsstraße zu fahren, was nach Fahrzeitprognose deutlich schneller ging.


    Auf dem Rückweg war es auf dem Weg zum Reschenpass stellenweise sehr nervig. Durch multiple Inkompetenz zahlreicher Fahrzeuglenker ging es durchweg nur langsam voran. Der eine kann einen Kreisverkehr nicht bedienen, der nächste geht offensichtlich von einem allgemeinen Überholverbot von Wohnmobilen aus ... schön ist die Landschaft, die Fahrerei nicht. Die Strecken haben beide keine Herausforderungen - aber es ging halt nicht voran.


    Die Zeiten aus dem Tracklog jeweils von der Österreichischen Landesgrenze aus bis / ab Tisens:


    Hinweg: 3:50, 240 km

    Rückweg: 4:40, 230 km


    Hin haben wir gehalten, um das Pickerl zu kaufen, zurück haben wir ein Foto am Reschensee gemacht und sind wir durch Reutte gefahren, mal schauen, wie viele T6 noch beim Schweiger stehen ;-), das waren jeweils aber nur ein paar Minuten. Es hängt sicherlich ganz stark von der Staulage ab, welcher Weg schneller ist. Und klar, die Europabrücke in Österreich ist Sondermautstrecke und den Brenner runter kann es langsam gehen - wir hatten erst im unteren Teil einen LKW vor uns und konnten vorher schneller als 60 fahren.


    Die Anfahrt nach Tisens von Süden ist übrigens sehr reizvoll - und an der einen oder anderen Stelle recht eng. Über Lana ist es deutlich breiter - aber nicht so schön.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Michael,


    ich bin nicht sicher, was Du mir sagen möchtest:

    Nein, du machst es dir zu einfach - „ein paar Meter“ zu flott auf rüttelpiste macht keinen Aufbau kaputt - denn ansonsten wäre mein fendt schon komplett auseinander gefallen


    War also mein WoWa Deiner gar nicht kaputt? Ist der Schaden, der vorher nicht da war und hinterher doch nicht zwischen diesen Zeitpunkten entstanden? Ich war ja nun recht nah dabei (ungefähr 5m vor dem Wohnwagen hinter dem Lenker vom Auto) - daher diese Fragen.


    Und ja - es geht nicht bei jeder Bodenwelle gravierendes kaputt. Aber besser wird die Aluhütte mit den Dachlatten davon auch nicht und irgendwann ist es halt kaputt. Vielleicht hält ein Fendt da auch mehr aus - ich weiss es nicht. Fakt ist: Wir waren schon öfter mal in der Werkstatt und haben Dinge reparieren lassen müssen, die bei einem Auto einfach halten.


    Um aufs Thema zurück zu kommen: Es gibt ja offensichtlich noch ein paar mehr Schäden, die durch Benutzung entstehen, wie man in diesem Thread liest und in manch anderem auch. Und was ich schon an Schrauben nachgezogen hab, kann ich gar nicht mehr alles aufzählen.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo zusammen,

    wir hatten ähnliche Risse neben dem Bugfenster in der oberen Ecke. Das lag wahrscheinlich an multiplen Traumata durch schlechte Strassen etc. (um es aufzulösen: Ich bin ich Schweden auf einer nicht-asphaltierten Strasse mit > 70 km/h auf einen Wellblechbereich geraten und bis ich da runtergebremst habe, da hat es halt ordentlich gerappelt. Über Nacht wurde die Straße gewässert und gehobelt, der Rückweg war erste Sahne. Und dann habe ich noch einen heftigen "Bremshügel" im gleichen Land einfach übersehen. Das war nicht gut für die Dachlatten-Styropor-Aluhütte)


    Ich würde (und habe) dort als erstes den Riss angebohrt, um ihn zu beenden. Das ist m.E. unerlässlich. Bei unserem Wagen ist dann vorne dann von der Werkstatt eine "Maske" rund um das Frontfenster aufgeklebt worden (Wohnwagenblech einmal rund ums Frontfenster), es war noch mehr kaputt (die Front ging beim federn deutlich rauf und runter) und Verstrebungen eingebracht worden.


    Wenn an der Tür nicht mehr erkennbar ist, würde ich (als Laie - aber wie beschrieben mit Erfahrung von Rissen) erst einmal den Riss am Ende aufbohren (das ist jetzt keine Laienerkenntnis sonder "state of the art" in der Mechanik), dann sollte er, wenn keine sehr große Spannung auftritt, nicht mehr weiter gehen. Mit dem Loch (1mm-Bohrer) hat man dann auch eine Markierung, wie weit der Riss ging. Dann Silikon drauf (ich weiss, manche sagen "bäh", es funktioniert aber) und nach der nächsten Fahrt schauen, ob der Riss grösser wurde. Silikon kostet fast nichts und man kann es einfach wegrubbeln. Falls es dann nach mehreren Fahrten friedlich ist -> Haken dran. Entweder das Silikon final drauf lassen - ggf. nach ein paar Jahren erneuern - oder das passende Dekalin verwenden.


    Wenn aber der Riss irgendwann über das Loch weitergeht, dann ist darunter etwas nicht mehr stabil (das war bei unserem Wagen so) und dann ist das für mich nichts mehr zum Selbermachen, weil mir die Zeit fehlt. Da ging es dann in die Werkstatt.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo zusammen,

    wenn ich die Frage richtig verstanden habe, geht es ja nicht darum, wer gerne wann auf seinem Autochen Winterräder fährt oder nicht, sondern konkret um die gesetzliche Regelung in Frankreich. Und auf die Gefahr hin, der Diskussion die Grundlage zu entziehen hab ich einfach mal nachgelesen und verlinke die Quellen. Und der Französische Gesetzgeber hat sehr klar formuliert, die Regelung gilt auf allen Straßen der betroffenen Regionen. Zumindest bei einer Autobahngesellschaft habe ich eine Bestätigung gefunden. Und - dazu komme ich weiter unten - es sind ja längst nicht alle Autobahnen und Regionen betroffen, es geht ja nur ums Bergland.


    Es gibt eine Information der französischen Regierung:

    https://www.securite-routiere.…nt-de-la-voiture/nouveaux


    Darin steht, in den betroffenen Regionen, die in der Karte erkennbar sind, wird per Schild der Bereich begrenzt, in dem die Winterreifenpflicht gilt. Links neben der Karte ist ein Link zu den betroffenen Gebieten, die sind dort einzeln aufgelistet.
    https://www.securite-routiere.…-departements-et-communes


    Konny hatte gefragt, ob die Schilder eine zeitliche oder eine räumliche Anordnung treffen: Es ist eine räumliche Anordnung. Der Zeitraum steht schon im Gesetz und ist nicht von anderen Rahmenbedingungen abhängig wie z.B. dem Wetter.


    Die Schilder - so ist es angeordnet -stehen an den Grenzen des Verwaltungsbezirkes. Auch wenn die Pflicht durchgehend besteht, so wird sie von dem einen Bezirk per Schild beendet und von dem anderen wieder begonnen, damit man immer weiss, wer es angeordnet hat.


    Ich habe keine Ausnahmen für bestimmte Straßen gefunden, also auch nicht für Autobahnen.

    Ein Autobahnbetreiber weißt ausdrücklich darauf hin, dass die Autobahnen ebenfalls unter die Regelung fallen:


    VINCI:

    https://www.vinci-autoroutes.c…rez-ce-qui-change-au-1er/


    Bei den anderen habe ich nichts dazu gefunden, möglicherweise haben die gar keine Straßen in betroffenen Gebieten.


    Wichtig ist also die räumliche Beschränkung die in der Karte im ersten Link zu sehen ist, darunter sind auch Detailkarten der Regionen zu sehen.


    Für die Rückfahrt mit Sommerreifen aus Spanien gibt es also vier Varianten:

    a) durchs Flachland fahren - das Rhonetal ist ja z.B. gar nicht in der Karte drin und auch um die blauen Flecken in den Pyrenäen kommt man drumherum. Das Massiv Central (A75) ist dann halt nicht möglich.

    b) Ihr trefft Euch ja noch - nimm billige Textil- oder Metallschneeketten mit (was erlaubt ist, ist auf den verlinkten Seiten erläutert)

    c) Augen zu und durch - schlauerweise an Tagen ohne Schnee ;)

    d) erst im Frühjahr zurück kommen ;)


    Darüber hinaus gibt es natürlich lokale Anordnungen, wie z.B. Schneekettenpflicht oder Winterreifenplficht bei Bedarf, die über die allgemeinen Regeln hinaus gehen und in einzelnen Bereichen auch zeitlich länger gültig sind.


    Falls ich etwas falsch interpretiert habe und es Verbesserungsvorschläge zu meiner Zusammenfassung gibt, freue ich mich über sachliche ;-)Hinweise.



    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo zusammen,


    meine Erfahrungen sind zum Glück viele Jahre her, waren aber absolut problemlos. Der HUK-Schutzbrief und die VW "Mobilitätsgarantie" war ähnlich unproblematisch auch noch je zweimal im Inland aktiv, aber darum ging es in der Frage ja nicht:


    Ok, um ehrlich zu sein waren es auch keine "großen" Sachen, aber so war es sehr komfortabel:


    Vor ca. 20 Jahren Reifenpanne am Motorrad in Spanien. HUK angerufen Abschlepper kam, und lud das Mopped auf. Zwischendurch mehrere Rückrufe der Versicherung zur Ortung und zum Zwischenstand. Wartezeit war Stunden - wir waren aber auch weit entfernt der nächsten Stadt an einem kurvigen Strässchen und hatten selber lange dahin gebraucht. Am Handy war ein Spanisch-Deutsch sprechender Agent der Versicherung der zwischen Abschlepper und mir übersetzte. Mopped wurde Abends beim Abschlepper untergestellt, ein Taxifahrer kam, brachte uns zu einem Hotel. Der Taxifahrer bezahlte das Hotel (!) in Bar und fertig. Morgens zusammen mit dem anderen Mopped zur Werkstatt, von dort ein paar Meter zum Reifenhändler geschoben, Reifen geflickt und Autoreisezug in Frankreich noch bekommen. Besser ging es nicht.


    Vor 12-14 Jahr in Kroatien: VW Mobilitätsgarantie, Pumpe-Düse-Einheit am Touran (die erste, zwei weitere folgten in den nächsten Jahren) kaputt. Angerufen, Abschlepper kam nach ca. einer Stunde. Auto aufgeladen und weg war es am Samstagmorgen. Montagmittag der Anruf: Auto ist fertig. Völlig problemlos, besser ging es nicht. Gekostet hat die Reparatur dank Garantieverlängerung auch nichts bzw. es wurde hinterher erstattet.


    Negative Erfahrungen hatte ich mit Mobilitätsgarantie oder HUK-Schutzbrief noch nicht. Aber ich war auch noch nicht in der Verlegenheit, dass das Auto/Motorrad nicht vor Ort hätte repariert werden können.


    In Deutschland wollte ich das mal nicht, da hat der Abschlepper der Versicherung direkt erklärt, dass das mehrere Tage dauern würde zu reparieren und der Rücktransport nach Hause war genehmigt.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Ocean,


    da ich mit der Suche meinen eigenen Bericht nicht mehr finde:


    Ich habe seit > 12 Jahren eine Luis-Kamera (das Modell hiess T5, gibt es aber nicht mehr) mit Kabel hinten am Wohnwagen. Am Auto ist zusätzlich eine Steckdose aus dem Bootsbau eingebaut, am Wohnwagen ein zusätzliches Kabel für die Kamera, dass in diese Dose gesteckt wird.


    Der Monitor liegt unter dem Fahrersitz und wird bei Bedarf aktiviert.


    Es funktioniert bis auf mechanische Probleme (alle paar Jahre muss der Anschluß der Kabel am Stecker mal nachgezogen werden, das habe ich wohl nicht so richtig gut gemacht) tadellos, hat keine Verzögerungen und war günstig.


    Auch ein Fahrzeugwechsel war kein großes Problem, aber ein wenig Arbeit schon, um unter dem T5 die Videoleitung bis nach vorne zu legen.


    Zum Rückwärts"fahren" braucht man die Kamera nicht, dazu sind die Spiegel wichtiger.

    Aber um loszufahren und sicher zu sein, das nichts und niemand hinter dem Wohnwagen steht, ist es sehr hilfreich. Und auch um cm-genau rückwärts bis an eine Wand oder Hecke heran zu fahren ist die Lösung Top!


    Und auch zum alleine ankuppeln ist es prima, ich hab eine billige Kamera mit einem Magnethalter mit den entsprechenden Steckern gebaut, die ich in die Dose am Auto stecken kann um damit alleine cm-genau zum ankuppeln zu rangieren. Das gibt es heute in vielen Autos fest eingebaut - vor 10 Jahren sah das anders aus.


    Viele Grüße

    Bernd