Stützlast bei Kurztrips?

  • Hallo zusammen,


    Morgen steht unserer erster Kurztrip mit dem Wilk an. Heute habe ich den WW vorbereitet und muss feststellen, dass ich „nur“ 80KG auf der Stützlast habe. WW und Auto dürfen max 100KG, ich hab mal gelernt, dass man nach Möglichkeit die Stützlast maximal auslasten soll um die Fahrstabilität zu gewährleisten.


    Wir fahren ca 170 km…


    Danke für euren Tipps und Hilfe.


    Gruß

    Patrick

  • Zum messen der Stützlast hab ich eine Waage, die Frage war wie macht ihr das wenn die Stützlast zu gering ist. Ich hab auf einem kurztrip z.b keine Fahrräder dabei die auf den Deichselträger kommen.

    Fahren kann ich unser Gespann auch mit 40kg Stützlast. Popometer spricht halt früher an und man fährt eben etwas langsamer. Die 170km sind ja bestimmt nicht nur Autobahn. Also einfach etwas beachten fahren und gut ist. :w

  • Ich kann dein Problem gut nachvollziehen. Vor allem ist es ganz toll wenn das Gas für den nächsten Trip noch reicht, aber eben nicht mehr voll genug ist damit die Stützlast passt.


    Ich hab mir mittlerweile mit "Wassersäcken" beholfen. Leer wiegen die fast nichts. Und füllen kann ich die nun jeweils mit 10 Litern Wasser (also grob 10kg).


    https://www.amazon.de/Gxhong-Wassersäcke-Trinkwasser-Wiederverwendbare-Wasserbehälter/dp/B08Z78PNQ3


    Hab 3x 10 Liter und befülle die je nachdem wie die gebraucht werden. Wenn ich merke das es doch zuviel war, leere ich die halt am nächsten Gulli fix aus. Ist ja "nur" Wasser.

  • die Frage war wie macht ihr das

    Das stand so aber nicht im Eingangspost.

    Deswegen solltest Du die Antworten nicht kritisieren.


    Es gibt 3 Möglichkeiten, die alle schon genannt wurden,

    wobei es völligst unerheblich ist, wie andere das halten.

    1.- Du läßt es so.

    2.- Du richtest es gleich noch vor der Abfahrt.

    3.- Du machst das auf der Fahrt, wenn Dir die Fuhre zu schwammig liegt.


    Leichter wäre es geworden, wenn Du Dich nicht so bedeckt halten würdest.

    Weder im Eingangspost, noch im Avatar geschweige im Profil steht ein Hinweis darauf,

    mit was Du unterwegs bist - erwartest also, daß man Dir was rät, ohne zu wissen, wozu ...

    Rüdiger aus dem Bayerischen Nizza
    _____________________________________________________________________________
    | Wenn man morgens statt zur Arbeit direkt ans Meer fährt, geht's eigentlich. |

  • Wenn ich nur ein Fahrrad auf der Deichsel habe, fahren vorne noch Getränke und die komplette Wäsche mit.

    Getränke sind in der vorderen Stauklappe und die Wäsche in den vorderen Schränken.

    Fährt gar kein Fahrrad mit, kommt zusätzlich noch der Reservereifen unter den Tisch.


  • Einfach fahren und mal testen, was das Gespann macht, die 20 kg weniger sind kein Problem., die Stützlast ist ja noch nah am max-Wert.

    Wenn doch, dann ist die Gespannkombi derart fahrdynamisch auf "Kante" , dass auch jede andere kleine Veränderung ein Problem werden kann.


    Übrigens, der gleiche Wowa an einem Auto mit 75 kg Stützlast wäre dann an der Kugel sogar noch 5 kg zu schwer, dürfte man damit aus Sicherheitsgründen wegen "nur" 80 kg Stützlast nicht damit fahren?

  • Die Probleme möchte ich haben.

    Mit meinem Hobby liegen knapp 60 kg auf der Kugel im Leerzustand. Eine glatte Fehlkonstruktion.

    Das würde ich nicht unbedingt behaupten...

    Dazu bestellte Extras können zu einer erhöhten Deichsel-Vorlast führen, je nach Einbauort.

    Ist bei unserem Tabby auch so .

    Da Kühli und Küchen- Stauraum aber hinter der Achse liegen, wird das wieder zum großen Teil kompensiert.

    Sollten die 100 kg Stützlast mal überschritten werden, wandert eben ein Utensil aus dem Gaskasten in die Sitzgruppe.

    Ich nehme dann die Tasche mit den Schläuchen, was meist reicht.


    Gruß Friedel

  • Ich schreibe mal von der eigenen Erfahrung dieses Jahr:

    Das kommt auf den Wohnwagen bzw. das Gespann an. Unser alter Wohnwagen lief sowohl mit 75kg als auch mit 90kg (Stützlast Auto) ordentlich hinter dem Auto her.

    Aber beim neuen Wohnwagen standen wir jetzt vor der gleichen Problematik.

    Uns fehlten auf der ersten Fahrt auch ca. 15 kg an Stützlast. Für die Kurztripps hatten wir nichts, was noch nach vorne konnte.


    Wir haben es mit den 75kg probiert und es ging eigentlich gut. ABER bergab durfte man die Fuhre nicht zu schnell werden lassen, dann begann das leichte Pendeln.

    Puh, dass finde ich persönlich sehr mutig. Wenn der WW aufgrund von falscher Beladung sich anfängt aufzuschaukeln, ist es zu spät etwas umzuräumen.

    Dieses leichte Pendeln spürt man als aufmerksamer Fahrer und sieht es auch in den Zusatzspiegeln, das der Wohnwagen sich leicht nach links/rechts bewegt, Aber alles noch innerhalb der eigenen Fahrspur. Geschwindigkeit reduzieren, ggf. kurz bremsen und Ruhe ist. Dann mit verringerter Geschwindigkeit und mehr Aufmerksamkeit weiterfahren.

    Sollte es gar nicht gehen, kann man immer noch Umladen und mehr Stützlast erzeugen.


    BEACHTE:

    Es ist nicht so, das der Wohnwagen urplötzlich und schlagartig hinten dran komplett quer steht. Das Pendeln kündigt sich immer an.

    Wenn man dann allerdings nicht oder gar falsch reagiert, zum Beispiel mit Gas geben und Strecken, dann verschlimmert man die Situation.

    --> Dann kann man nur hoffen, das das ATC oder Anhänger ESP eingreift und schlimmeres verhindert.


    Im Urlaubstrimm mit den knapp 90kg Stützlast war es dann ein ganz anderes Fahren mit dem Wohnwagen und auf der gleichen Strecke ging es deutlich besser / entspannter zur Sache.

  • Wir haben eher das umgekehrte Problem, zum einen ist bei Kurztrips das Auto recht leicht und zum anderen haben wir bei Kurztrips hinten im Wohnwagen wenig geladen um die hohe Stützlast auszugleichen. So ist die Stützlast schnell bei über 100kg und ich lade dann den 20 Liter Wasserkanister hinten ein :-) So einen Kanister kann ich auch für dein Problem empfehlen. Ich habe den immer dabei um beim Wasser holen nicht so oft laufen zu müssen oder aber um auf der Fahrt die Stützlast auszugleichen.

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