Autark durch Strom von E-Auto?

  • Keine Grundsatzdiskussion zum Thema Elektroautos. Die kommen so oder so, sind einfach der logische Schritt, egal ob es persönlich beliebt oder nicht ;)


    Über Sinn und Unsinn einen Wohnwagen NUR elektrisch zu betreiben darf gerne im Grundsatz diskutiert werden :)

  • Die Frage ist nur auf welcher „Logik“ (völlig falsches Wort meiner Meinung nach) das basiert..??


    Logisch ist da gar nichts… logisch wäre wahrscheinlich ein Globaler Ansatz….


    Die Logik ist politisch gewollt… ob da Logik im Spiel ist…??? Wage ich zu bezweifeln…


    Das wars von meiner Seite dazu…

  • auf alle Fälle musst mit einem geladenen Auto zum CP kommen, sonst kommst dort nicht mehr weg.

    Vor allem wenn man auf den Stromanschluss vom CP verzichten will.

    Über 230V das Auto vollzuladen ist eine zähe Angelegenheit, der WoWa braucht auch Strom, dann kannst die Ladeleistung auf 8A reduzieren. Also 2-3 Tage nachladen.


    Es geht momentan nur wenn man entlang der HPC Ladesäulen unterwegs ist, zufälligerweise können die wenigen Elektroautos die einen Wohnwagen ziehen können diese auch gut nutzen und laden sehr schnell. (ausgenommen EQC mit nur 110kW Ladeleistung, da stehst mindestens 1h)

  • Es geht momentan nur wenn man entlang der HPC Ladesäulen unterwegs ist

    Ja, das macht Tesla eben sehr attraktiv - das Supercharger-Netz ist schon sehr gut ausgebaut und zwischendurch kann man dann auf andere Anbieter ausweichen. Aber ohne Tesla kann ich nicht am Supercharger laden... allerdings hört das Model Y schon bei 1.6t Anhängelast auf. Und das Model X ist mir dann doch zu blöd.

  • Noch einmal zum Thema: Echte Autarkie ist ja vor allem durch Wasser und Abwasser begrenzt, man wird also ohnehin nicht viel länger als 2-3 Tage wirklich autark stehen. Außerdem haben viele Solarzellen am Wohnwagen, weil die Batteriekapazität alleine nicht reichen würde. Außerdem wäre es blöd, auf die Energie der Sonne zu verzichten.


    Wenn es also nur darum geht, die Autarkie-Möglichkeiten durch die Batterie des Elektroautos zu verbessern, kann das durchaus sinnvoll sein. Es ist auch nicht jeder immer im Winter unterwegs. Ich persönlich würde weiterhin mit Gas heizen und kochen, alle 12V-Verbraucher (inklusive Kompressor-Kühlschrank) könnten durchaus auch durch das E-Auto gespeist werden. Interessant wäre eine Wärmepumpe als Heizung, ich könnte aber nicht abschätzen, was die unter realen Bedingungen im Wohnwagen wirklich an Energie benötigt.


    lg

    Gernot

  • Ich klink mich hier mal ein. Wir haben uns lange mit dem Thema beschäftigt und unsere Standardplätze allesamt mal kontaktiert. Bei vielen entstehen gerade viele 11 KW Ladeplätze. Strom gibts überall. Wir haben unser Model3 jetzt getauscht und gehen mit unseren neuen Woni auf komplett elektrisch. Sobald der Fendt 560SKM dann mal da ist, können wir Praxisberichte liefern. Zugfahrzeug wird unser neues Tesla Model Y und wir sind schon gespannt, wie das alles so wird. Wir rechnen mit 30-35 KWh Verbrauch auf 100KM, was beim 78KWh Akku für theoretisch mehr als 200km reichen sollte. Dank Supercharger und schneller Ladekurve des Autos heißt das also 2h fahren, 25min laden, weiter fahren. Halten wir im Urlaub für ganz angenehm. Sobald die erste Fahrt ansteht, werden wir euch berichten. Aktuell mangelt es leider noch an der AHK (nicht lieferbar) und am Woni (Liefertermin 3. Februarwoche)


    lg

    Axel

  • .. neues Tesla Model Y ...

    Wir rechnen mit 30-35 KWh Verbrauch auf 100KM, was beim 78KWh Akku für theoretisch mehr als 200km reichen sollte. Dank Supercharger und schneller Ladekurve des Autos heißt das also 2h fahren, 25min laden, weiter fahren.


    lg

    Axel

    Hi Axel,


    da machst Du dir aber eine schöne Milchmädchenrechnung:

    Die Schnellstladung funktioniert nur in einem bestimmten Ladebereich des Akkus - in der Regel 20 bis 80 % .


    Du würdest den Akku aber bis 10-15% Runterfahren, und möchtest bis 100% laden!

    Die Schnellstladung würde erst bei 20 % Ladestand starten, und auch nur bis 80 % gehen - sprich es würde deutlich länger wie angegeben dauern, um den Akku wie gewünscht aufzuladen.


    Im Prinzip kannst Du nur 60 % Ladung des Akkus nutzen, wenn du immer im Bereich der Schnellstladung bleiben möchtest.

    Schon werden aus den Optimistischen 200 km nur noch 120 km, um dann wieder knapp eine halbe Stunde zu laden.



    Weiterhin ist es mir unklar, wie ein 11 kW Ladeplatz in 25 min 60% von 78 kWh ( ca. 50 kWh) laden soll - um das zu schaffen, würde es einen 100 kW Ladeplatz benötigen!




    Viele Grüße, Michael

  • Weiterhin ist es mir unklar, wie ein 11 kW Ladeplatz in 25 min 60% von 78 kWh ( ca. 50 kWh) laden soll - um das zu schaffen, würde es einen 100 kW Ladeplatz benötigen!




    Viele Grüße, Michael

    Sorry das ich hier reingrätsche, aber er hat von einem Supercharger geschrieben die es bei Tesla-Stationen gibt.

    Terveisin Martin


    Use a Pentax

    Bisherige Wohnwagen:
    Knaus Komfort 450 Bj.76 von 1981 - 1992
    Knaus Südwind 530TK-M Bj.91 von 1992 - 2007
    Knaus Südwind 500EU Bj.07 von 2007 -


    Meine Ebay-Kleinanzeigen

  • Sorry das ich hier reingrätsche, aber er hat von einem Supercharger geschrieben die es bei Tesla-Stationen gibt.

    OK - ich habe das so verstanden, dass die Supercharger 11 kW haben.


    Wenn deren Leistung aber im Bereich von 100 kW liegt, dann halte ich für diesen Punkt die Klappe (Wikipedia sagt, die Leistung der Supercharger liegt bei 90 kW und höher).




    Viele Grüße, Michael

  • Ich klink mich hier mal ein. Wir haben uns lange mit dem Thema beschäftigt und unsere Standardplätze allesamt mal kontaktiert. Bei vielen entstehen gerade viele 11 KW Ladeplätze. Strom gibts überall. Wir haben unser Model3 jetzt getauscht und gehen mit unseren neuen Woni auf komplett elektrisch. Sobald der Fendt 560SKM dann mal da ist, können wir Praxisberichte liefern. Zugfahrzeug wird unser neues Tesla Model Y und wir sind schon gespannt, wie das alles so wird. Wir rechnen mit 30-35 KWh Verbrauch auf 100KM, was beim 78KWh Akku für theoretisch mehr als 200km reichen sollte. Dank Supercharger und schneller Ladekurve des Autos heißt das also 2h fahren, 25min laden, weiter fahren. Halten wir im Urlaub für ganz angenehm. Sobald die erste Fahrt ansteht, werden wir euch berichten. Aktuell mangelt es leider noch an der AHK (nicht lieferbar) und am Woni (Liefertermin 3. Februarwoche)


    lg

    Axel

    Ich bin schon sehr gespannt auf deinen Erfahrungsbericht.

    Generell bin positiv zu den Elektroautos eingestellt, aber doch sehr skeptisch was die Nutzung als Zugfahrzeug anbelangt. Bezüglich Reichweite denke ich fehlt nicht mehr viel.

    Mit meinem Diesel halte ich bei einer Strecke von 800 - 1000 Km heute auch 2-4 mal an (2x muss ich zum Tanken). Die übernächste Akkutechnologie ist ja dann evtl. auch auf einem ähnlichen Wert.


    Was mir aber sorgen bereiten würde ist die Verfügbarkeit der Ladestationen unterwegs und die Zugänglichkeit mit Wohnwagen.

    Habe schon des öfteren gesehen, dass die Ladesäulen auf Rastplätzen einfach mal als Parkplatz benutzt werden (Wie ja auch die Wohnwagen- und LKW-Plätze häufig "missbraucht" werden) und man dann erstmal 30 Minuten oder länger warten muss bis der wieder wegfährt.

    Einen Supercharger den man mit Wohnwagen benutzen kann wäre mir bisher noch nicht aufgefallen. Bei uns sind diese zwar aktuell recht gut verfügbar, aber man müsste jeweils den Wohnwagen abhängen. Den Wohnwagen bei einer Reise 5+ mal ab und wieder anzuhängen hätte ich nicht wirklich bock.

  • Lappland

    11kW haben die Wallboxen die man zu Hause betreibt oder eventuell auch die kostenlosen Ladestationen bei den Discountern, aber da bin ich überfragt da ich nach wie vor zu Dieselfraktion gehöre und es auch in absehbarer Zeit nicht ändern werde. :)

    Der Grund ist ja eindeutig. :0-0:

    Terveisin Martin


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    Bisherige Wohnwagen:
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    Knaus Südwind 530TK-M Bj.91 von 1992 - 2007
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  • Die übernächste Akkutechnologie ist ja dann evtl. auch auf einem ähnlichen Wert.

    Eher werden Brennstoffzellen den Rang der Akku ablaufen.

    Oder alle Hersteller einigen sich endlich einmal auf einen gemeinsamen Akkustandard und ein Akkuwechselmodel ähnlich der Propasgasflaschen.

    Große Fahrzeuge brauchen dann eben mehr als einen standardisierten Wechselakku.

    Dann wäre schon jetzt das "nachtanken" gar kein Thema mehr und vor allem viel schneller als die tollste Ladestation das könnte.

    800 kWh kann mit klassischen Flüssigtreibstoffen innerhalb von wenigen Minuten einschließlich bezahlen getankt werden - _das_ ist der Maßstab.


    So lange jeder Hersteller sein eigenes Süppchen in Form von fest verbauten Akkus und eigenen Ladestationen mit vielen proprietären Steckern kocht - kann die Kuh weiterhin gemolken werden.

    --
    Beste Grüße
    توماس


    2000er Knaus Cheers ohne Umformer MIKO MK 375
    mit Esch-Profiboy und Alu-Line / "Euro-Carry Knaus"
    12V über Sicherungen vom 80 Ah Gel-Akku,
    Nachladung über 80Wp Solarpanel mit Steca PR1515 Laderegler,
    Schaudt LA 204Z Ladegerät

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  • Eher werden Brennstoffzellen den Rang der Akku ablaufen.

    je mehr ich damit zu tun habe, desto weniger glaube ich daran.


    Mit Hänger geht der Verbrauch gleich nach oben wie beim BEV. Da hast auch nur mehr die halbe Normreichweite. Das dann alle 200km eine der sauteuren Tankstellen mit vielen Zapfsäulen aufgebaut wird, glaube ich weniger.

    Die Ladestationen sind schon längst vorhanden und leicht erweiterbar.

  • Wir haben unser Model3 jetzt getauscht und gehen mit unseren neuen Woni auf komplett elektrisch. Sobald der Fendt 560SKM dann mal da ist, können wir Praxisberichte liefern. Zugfahrzeug wird unser neues Tesla Model Y und wir sind schon gespannt, wie das alles so wird.

    Wie ich im Fendt-Bereich schon schrieb, in der Konstellation wird erher das Verhältnis Anhängelast/Wohnwagengewicht, zur Ernücherung führen, da dass Modell Y keine 1600kg ziehen darf.

  • Die Ladestationen sind schon längst vorhanden und leicht erweiterbar.

    Wenn die restlichen Verbrenner ersetzt werden, muss nur noch der Strom dafür irgendwo herkommen...

    Das immer die volle Ladeleistung bereitsteht, wird dann immer unwahrscheinlicher.

    Oder ko$stet dann je kWh mehr, anderswo wird dann gedrosselt. Smarte Technik macht es möglich...

    Mag sein, das per Saldo genug Leistung bereitsteht, jedoch nicht unbedingt dort, wo er nötig wird.


    Die Idee, Straßenlaternenmasten zu Ladestellen auszubauen, ist -abgesehen von den Stolperfallen auf dem Gehweg - wegen der endlichen Leitungsgüte nie zu Ende gedacht worden.

    Jedenfalls wurde aus genau diesen Gründen eine Bürgeranfrage an die Stadt verworfen.


    So lange schwere Trutzburgen elektrifiziert und begünstigt werden... können die Kühe weitergemolken werden.

    --
    Beste Grüße
    توماس


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  • ..frei nach Radio Eriwan: Im Prinzip ja, aber...


    Für Wechselakkus braucht's eine Einheits-Karosserie-Plattform (also die Unterwäsche).

    Für die Crashsicherheit werden heute die Batteriegehäuse in den Aufprallschutz mit einbezogen, also zusätzliche Querstreben, verstärkte Profile, etc..

    Zum einen muss die Batt. selbst geschützt werden, zum anderen trägt sie zur passiven Sicherheit mit bei, z.B. beim Pfahl-Crash.

    Das spart Material und Gewicht gegenüber einer ungeschützten Batterie und vollem Karosserie-seitigem Aufprallschutz.

    Ein Einheits-Wechselakku allein würde, wie du schon angedeutet hast, nicht ausreichen, es müssten mehrere Größen skaliert werden, in der Länge, aber in letzter Konsequenz auch in der Breite.

    Zu guter Letzt müssten die Hersteller das auch wollen und miteinander sprechen.

    Schwierig, schwierig :/ .


    Gruß Friedel

  • Man stelle sich mal vor, Hauptreisezeit. Autobahnrastplatz.

    100 Autos müssen in einer Stunde "tanken".

    Wie viele (verschiedene) Akkus müssen vorgehalten werden ?

  • Man stelle sich mal vor, Hauptreisezeit. Autobahnrastplatz.

    100 Autos müssen in einer Stunde "tanken".

    Wie viele (verschiedene) Akkus müssen vorgehalten werden ?

    Exakt DAS dürfte ein Flaschenhals werden, solange es wie bisher weitergehen soll.

    Wie bisher meint:

    In Summe irre viele Tonnen bescheunigen und abbremsen, um das eigene, immer schwerer werdende "Häuschen" durch die Gegend zu ziehen.

    Oder ein vielfaches der eigenen Körpermasse als fahrendes Wohnzimmer zu über 90% des Tages abzustellen.

    Wenn dieser Irrsinn so weitergehen soll, mag das bei einer derzeig noch geringen verbreitung vollelektrischer Fahrzeuge noch gehen.

    Je mehr es allerdings werden, desto eher kommt man mit Akkutechnologie nicht sehr weit und um die (Methanolbetriebene) Brennstoffzelle nicht herum.

    Gibt es auch schon als Generator für Camping...

    Alles nicht neu, einigermaßen praxistauglich und vor allem schnell und einfach nachzuladen.

    Passt nur nicht mehr in den eingeschlagenen Förderungswegen aller bisherigen und auch kommenden Regierungen.

    --
    Beste Grüße
    توماس


    2000er Knaus Cheers ohne Umformer MIKO MK 375
    mit Esch-Profiboy und Alu-Line / "Euro-Carry Knaus"
    12V über Sicherungen vom 80 Ah Gel-Akku,
    Nachladung über 80Wp Solarpanel mit Steca PR1515 Laderegler,
    Schaudt LA 204Z Ladegerät

  • Ach wie schön das man wie bei direkter Verwendung von Wasserstoff genug Strom zur Wasserstoff und weiter zur Umwandlung in Methanol hat, aber Strom zum Aufladen von Autos ist wie immer nicht vorhanden. Man braucht ja nur noch viel mehr Strom als für Wasserstoff, aber was solls :/


    Nachdem lt dem Wikipedialink der Wirkungsgrad der Methanolzelle bei ganzen 20-30% liegt also die doppelte Ausgangsenergie als für Wasserstoff (60% Wirkungsgrad) notwendig.

    Der einzige Vorteil ist der Tank, viel leichter in einem Auto unterzubringen als die großen Drucktanks für Wasserstoff.

    Aber vom Energieaufwand gleich bescheuert mies wie eFuels.

  • Ach wie schön das man wie bei direkter Verwendung von Wasserstoff genug Strom zur Wasserstoff und weiter zur Umwandlung in Methanol hat, aber Strom zum Aufladen von Autos ist wie immer nicht vorhanden.

    Exakt.

    Daher eingangs:

    Wenn dieser Irrsinn so weitergehen soll,

    --
    Beste Grüße
    توماس


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