Truma Crashsensor (CS) sehr empfindlich?

  • Hallo,

    der Truma Crashsensor (CS) schlägt bei mir bei fast jeder (längeren) Fahrt irgendwann an und löst aus.
    Ich habe den Eindruck, dass nach dem erstmaligen, aufgrund einer Vollbremsung durchaus berechtigtem auslösen dieser empfindlicher geworden ist, als davor.

    Ich habe auch schon mal den Resetknopf ein wenig tiefer mit dem Kugelschreiber eingedrückt, was aber auch nicht merklich geholfen hat.


    Nun schaffe ich kaum eine längere Autobahnfahrt, ohne das der auslöst. Auch wenn ich hypersensibel fahre, scheinen einfache Bodenwellen aus zu reichen.

    Ich halte natürlich nicht nach jeder potentiellen Bodenwelle an um zu schauen ob der CS nun ausgelöst hat ;-)


    Hat jemand ähnliche Erfahrungen uns oder hat vielleicht einen Tipp?


    Grüße, Gerd

  • könnte vielleicht daran liegen, dass der CS nicht senkrecht sitzt, sondern ein wenig nach vorne hängt. Zum Beispiel weil der Wohnwagen stark auf die Anhängekupplung drückt und das Heck des Autos stark einsinkt. In diesem Fall Zusatzfedern beim Auto montieren und gut is.

  • Ich habe die neue, schwarze Mono CS im WW und meine, in der BA dazu steht, nach Auslösung den Resetknopf reindrücken und etwas verdrehen.

    Probiere es doch mal aus.

  • Nun schaffe ich kaum eine längere Autobahnfahrt, ohne das der auslöst. Auch wenn ich hypersensibel fahre, scheinen einfache Bodenwellen aus zu reichen.

    Ich halte natürlich nicht nach jeder potentiellen Bodenwelle an um zu schauen ob der CS nun ausgelöst hat ;-)

    Hat bei mir noch nie ausgelöst.


    Bei der Einweisung ging die Aussage des Werkstattmitarbeiters auch eher in die Richtung, daß da schon etwas mehr passieren muß als nur eine Bordsteinkante herunterzufahren, damit der auslöst.

    Ich habe immer eine leere Flasche Bier im Kühlschrank, für den Fall, daß mal jemand keines will!

    ZugfahrzeugAudi A6 Avant quattro competition
    WohnwagenDethleffs Nomad 490 EST
    VorzeltWigo Rolli Plus Panoramic + Sonnensegel
    UrlaubeAlle Ziele in Google Maps

    Stop Russia Now!

  • Hier einmal ein Auszug aus der Anleitung der Truma:

    Zitat:

    ...

    Bei einem Unfall mit einer direkt einwirkenden Verzögerung von

    4,0 g ± 1,0 g unterbricht der integrierte Crashsensor (CS) den Gasfluss.

    ...

    Also nichts mit Vollbremsung oder Bordstein.

    _______________________________
    "Urlaub fängt schon vor der Haustür an"
    :0-0:

  • Ein Crash Sensor ist ja nicht unbedingt erforderlich.


    Gruß
    woge

    Hallo Woge,


    für mich schon, da ich den Kühlschrank während der Fahrt mit Gas betreiben will.

    Ganz wichtig ist, dass das Eisfach auch wirklich kalt bleibt und vor allem das Ankunftsbier gut gekühlt ist. :prost:

    Mir hat aber auch, selbst in Norwegen, noch keiner ausgelöst.


    VG Klaus

    Wenn ich etwas nicht genau weiß, gebe ich nur eine Empfehlung oder meine Erfahrung weiter.

    Stand Ende 2021, seit Anfang 2016 mit dem aktuellen WW, 756 Tage unterwegs.

  • Hallo Woge,


    für mich schon, da ich den Kühlschrank während der Fahrt mit Gas betreiben will.

    Dafür ist nicht die Crashsicherung erforderlich. Eine Sicherheitsabsperreinrichtungen (Schlauchbruchsicherung SBS) im Hochdruckteil und im Niederdruckteil sind ausreichend.


    Die SBS ist weniger störanfällig, ich habe noch keine Berichte gelesen, dass SBS ausgefallen wären. SBS hat kein Verfallsdatum.



    Ist ein Crashsensor zwingend erforderlich?

    In der DIN EN 1949 „Festlegungen für die Installation von Flüssiggasanlagen in bewohnbaren Freizeitfahrzeugen und zu Wohnzwecken in anderen Fahrzeugen“.

    Unter 6.1.3 steht:

    Wenn vorgesehen ist, dass ein Heizsystem oder ein anderes Gerät während der Fahrt genutzt werden soll, muss eine Einrichtung vorhanden sein, die den unkontrollierten Austritt von Flüssiggas auf Grund eines unfallbedingten Abrisses (gemäß der Europäischen Richtlinie 2006/119/EG) verhindert."

    ANMERKUNG :

    Es gibt zwei verschiedene Typen von Sicherheitsabsperreinrichtungen:

    Strömungswächter, der bei Erreichen eines vorgegebenen Flüssiggasdurchflusses schließt, oder ein durch einen Aufprallsensor aktiviertes Ventil, das ungewöhnliche Beschleunigungs-/Verzögerungswerte des Fahrzeugs (Unfall) registriert und die Flüssiggaszufuhr mit Hilfe eines automatischen Ventils unterbricht.


    Es werden als Sicherheitsabsperreinrichtungen zwei Systeme beschrieben. Ein Strömungswächter (Schlauchbruchsicherung) der beim Erreichen eines bestimmten Gasdurchflusses ein Ventil sperrt und das System, das auf Beschleunigungskräfte (Crashsensor) reagiert und ein Ventil schließt.

    Es kann also eine CS oder SBS verwendet werden.

    Zur Absicherung informierte ich mich beim DVGW (Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches e. V.) mit folgender Antwort.


    Für die Verwendung von Gasgeräten (Heizung) während der Fahrt gilt die 2010/ECE 122/EU, diese ersetzt 2006/119/EG. Daher wurde in die EN 1949 der von Ihnen zitierte Passus aufgenommen. In der ECE 122 wird konkret beschrieben, dass sowohl der Hochdruck- als auch der Niederdruckbereich abgesichert werden muss. Das heißt:

    Die (Hochdruck)Schlauchleitung von der Flasche zum Druckregelgerät oder Umschalteinrichtung muss mit einem Gasströmungswächter (Schlauchbruchsicherung SBS) abgesichert sein.

    Die Leitung nach dem Druckregelgerät oder Umschalteinrichtung muss mit einem Gasströmungswächter oder einem Crashsensor abgesichert sein.


    Man braucht also eine Absicherung vor dem Schlauch und eine zweite nach dem Regler. Da zur Absicherung ein Gasströmungswächter (SBS) oder ein Crashsensor (CS) verwendet werden kann, kann man statt der CS am Ausgang des Reglers auch eine SBS für den Niederdruckbereich von 30 mbar montieren.


    Damit könnte man auf die empfindliche CS verzichten.


    Gruß

    woge

  • Hallo, gibt es da bitte eine Bezugsquelle oder Typenbezeichnung für diese SBS?

  • Für die Hochdruckseite z.Bsp. hier

    https://propanprofi.de/de/inst…ck-manuell-10-bar-12-kg-h

    Für die Niederdruckseite einfach mal "Schlauchbruchsicherung 30mbar" bei google eingeben

    Was mich etwas stutzig macht, ist der Umstand, daß bei GOK diese Variante für die Festinstallation nicht beschrieben wird. Die Niederdruck Version wird dort nur für transportabel Verbraucher angeboten?

    Schnipsel...

    Die Kombination aus einer Schlauchbruchsicherung SBS für die Hochdruck-Schlauchleitung und einem mechanischen Crash-Sensor für die Rohrleitung überwacht die Flüssiggasinstallation permanent.

    Schnipsel.....

    Ist von hier entnommen..GOK

    Bin jetzt mehr verwirrt als davor?

  • Im Niederdruckbereich ist da ja kein Schlauch mehr verbaut:

    da wird eine Schlauchbruchsicherung dann halt nicht benötigt.

    Eine Rohrbruchsicherung ist nicht vorgeschrieben.

    Hallo, laut dem Beitrag von Woge aber anstatt der CS erlaubt. Darauf zielt meine Fragestellung ab. :w

  • Ich spekuliere jetzt.

    Der Schlauch muss nach 10 Jahren erneuert werden. An dem Schlauch hängt eine SBS für den Hochdruckbereich.

    Es steht aber nirgens geschrieben, dass auch die SBS gewechselt werden muss.


    Gruß

    woge

  • Soweit mir bekannt ist, muss bei dem Betrieb von Gasgeräten während der Fahrt, Schlauchbruchsicherung und ein mechanischer Crash-Sensor verbaut und im Gasprüfheft eingetragen sein.

    Nach 10 Jahren müssen die Schläuche und die Umschaltanlage mit Crash-Sensor gewechselt werden.


    VG Klaus

    Wenn ich etwas nicht genau weiß, gebe ich nur eine Empfehlung oder meine Erfahrung weiter.

    Stand Ende 2021, seit Anfang 2016 mit dem aktuellen WW, 756 Tage unterwegs.

  • Ich versuche nur zu verstehen, was es mit der Alternative Niederdruck SBS vs CS auf sich hat. :/

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