Die Preisspirale dreht sich weiter

  • Weil ein Wohnwagen dann so gut wie nicht mehr selbst nutzbar und auch nahezu unverkäuflich ist?

    Ich wüßte nicht, warum mein Wagen nicht mehr nutzbar sein sollte. Selbst wenn die Spritpreise hier in Deutschland in Unermeßliche steigen würden (was sich aber mE keine politische Partei wirklich erlauben kann), dann gibts immer noch viele Reiseländer, in denen der Sprit deutlich günstiger ist (wurde hier in einem anderen Faden schon mal erwähnt). Und selbst wenn - ich persönlich halte das Reisen für so essenziell, daß ich dafür durchaus auf andere Dinge verzichten würde.

    Und selbst wenn mein WoWa unverkäuflich sein sollte - was ich nicht glaube, siehe einen anderen Faden hier im Forum - dann behalte ich ihn ganz einfach. Wäre ja kein Beinbruch.

    Man kann ja angesichts unserer neuen, tollen und vielfarbigen Regierung durchaus in dem einen oder anderen Bereich schwarz sehen (Achtung - Wortwitz!), aber ich glaube nicht, daß sie sich erlauben kann, das individuelle Reisen zu unterbinden.

    Und - zu guter Letzt: Ich bin durchaus privilegiert, denn ich besitze 2 Firmentankkarten...

    Grüße aus Friedberg in Bayerisch-Schwaben,

    Der Geograph


    2018 Toscana: 9 Tage / 1 CP / ca. 2.340 km | Cornwall: 14 Tage / 1 CP / ca. 3.400 km | Spreewald: 16 Tage / 1 CP / ca. 2.450 km
    2019 Extremadura: 20 Tage / 5 CP / ca. 5.500 km | Eesti: 23 Tage / 8 CP / ca. 6.600 km
    2020 Eesti: 22 Tage / 9 CP / ca. 6.100 km
    2021 Friuli: 4 Tage / 1 CP / ca. 1.130 km | Aquitaine/Castilla-La Mancha/Occitanie/Alsace: 20 Tage / 8 CP / ca. 4.810 km



    One more voyage to go! (Nightwish)

  • Damit weniger gefahren wird und auf's E-Auto gewechselt wird muss doch der Spritpreis steigen.

    Es gibt doch überall CP und wenn es finanziell knapp wird macht man halt Urlaub in der Nähe.

    Immer mehr Bauernhöfe biete auch schön Stellplätze in der Natur an.

  • Das Problem mit dem ziehen eine WW ist ja nur eine kleine Facette des allgemeinen Problems der Transportbranche. Dafür wird es Lösungen geben (müssen). Sei es für den schweren Gütertransport auf lange Strecken oder den Handwerksbetrieb der regelmäßig Maschinen oder Material auf dem Anhänger transportieren muss. Auf jeden Fall wird es Fahrzeuge geben mit denen man auch große Anhänger über längere Strecken ziehen kann. Bis 3s soweit ist sind aber locker noch 15Jahre Zeit. Vor 2030 wird der Verkauf von Verbrennern sicher nicht vollständig eingestellt (auch wenn die Auswahl kleiner werden wird) und danach sind die ja auch nicht gleich komplett verschwunden.

  • Weil ein Wohnwagen dann so gut wie nicht mehr selbst nutzbar und auch nahezu unverkäuflich ist?

    zum Beispiel :thumbup:

    Viele große Wohnwägen finden auf absehbare Zeit keine (monetär) passende Zugfahrzeuge mehr.


    Das eMobile nicht so das Wahre als Zugesel sind im Vergleich zu Verbrennern, werden die meisten Auslandsurlauber zustimmen. Oder den Teslatrumpf ziehen in Verkennung der monetären Situation.

    Klar bleibt die Hoffnung, das Alles besser, weiter und höher wird.


    Evtl. hofft jemand, einen 8jährigen Tesla oder ID25 für 5.000€ zu schießen, der 2to an den Haken nimmt?


    Das Entwicklungen anfangs rasante Fortschritte machen, logisch. Dummerweise wird kurz vor dem Entwicklungsgipfel die Anstrengungen für immer besser/noch effizienter/noch sparsamer immer höher, oftÄltere Verbrennerfahrer werden dies mit den erfahrenen Verbräuchen bestätigen können.

    Bisher wurden Breitreifen wegen des Ego‘s genutzt, künftig entscheidet das Ego über die Reichweitenminderung.


    Leider wird dabei übersehen, das sowohl unsere (Ex-) als auch aktuelle Regierung die Mobilität reduzieren wird im Namen der CO2-Minderung.


    Da Öl- und Holzheizungen ab 2030 unattraktiv werden sollen/müssen, muss mit einer fetten Preisspirale gerechnet werden. Das der Diesel nicht ungestreift davon kommt, ist absehbar.

    Dann steigen die Lobbyisten von der Couch und fordern die Anpassung der Benzinpreise. Wegen der Gerechtigkeit und so!


    Das höhere Energiekosten die Lebenshaltungskosten generell ansteigen lassen, erscheint logisch.


    Viele Möglichkeiten, im Alltag den Geldminderungsfaktor zu erleben.


    Monetär gut gestellte Urlaubswillige werden eine Minderung der Rücklagenhöhe spüren, weniger gut Verdienende werden weitere Abstriche machen müssen. Notfalls mit Zelt und Rucksack im CO2-neutralen ICE genItalien. Retro halt.


    Bei den Hartzern bleibt alles beim Alten - trotz bereits beschlossener Heizkostenanpassung wird‘s immer zu wenig sein. Dauerhafte Arbeitsunfähigkeit wird also weiterhin unattraktiv bleiben.

  • Bis 3s soweit ist sind aber locker noch 15Jahre Zeit. Vor 2030 wird der Verkauf von Verbrennern sicher nicht vollständig eingestellt (auch wenn die Auswahl kleiner werden wird) und danach sind die ja auch nicht gleich komplett verschwunden.

    Exakt. Möglicherweise kann ich altersbedingt noch ca. 15 Jahre mit dem Hänger fahren, und so lange kann ich sicher auch noch über die adäquaten Diesel-Zugmaschinen verfügen. Danach... :_whistling:

    Grüße aus Friedberg in Bayerisch-Schwaben,

    Der Geograph


    2018 Toscana: 9 Tage / 1 CP / ca. 2.340 km | Cornwall: 14 Tage / 1 CP / ca. 3.400 km | Spreewald: 16 Tage / 1 CP / ca. 2.450 km
    2019 Extremadura: 20 Tage / 5 CP / ca. 5.500 km | Eesti: 23 Tage / 8 CP / ca. 6.600 km
    2020 Eesti: 22 Tage / 9 CP / ca. 6.100 km
    2021 Friuli: 4 Tage / 1 CP / ca. 1.130 km | Aquitaine/Castilla-La Mancha/Occitanie/Alsace: 20 Tage / 8 CP / ca. 4.810 km



    One more voyage to go! (Nightwish)

  • Irgendwo muss man sich austauschen.


    :undweg:

    Besser wäre der Titel: "Deutschland geht unter!"

    Bei all der Schwarzmalerei die hier aufgezeigt wird.

    Andere Länder haben ihre Hausaufgaben bereits gemacht, siehe Schweden. Dort wurden die Vorteile der Diesel beseitigt und der Diesel ist teuerer wie Benzin, Verbrenner werden ab 2030 nichtmehr neu zugelassen. Norwegen als Ölproduzent in der gleichen Richtung, Finnland ebenso. CO2 Besteuerung ist nicht nur ein Problem mit dem sich das Forum abplagt, sondern eine Vorgabe die vom Europäischen Staaten beschlossen wurde und daher umgesetzt werden muss.

    Ich habe damit absolut kein Problem damit sondern stehe voll dahinter.

    Terveisin Martin


    Use a Pentax

    Bisherige Wohnwagen:
    Knaus Komfort 450 Bj.76 von 1981 - 1992
    Knaus Südwind 530TK-M Bj.91 von 1992 - 2007
    Knaus Südwind 500EU Bj.07 von 2007 -


    Meine Ebay-Kleinanzeigen

    Einmal editiert, zuletzt von finski ()

  • Im Vergleich zu 1990 müssen sich die Emissionen im Verkehr bis 2030 um 40 bis 42 Prozent verringern. Mit einem Paket aus Förderung der Elektromobilität, Stärkung der Bahn und CO2-Bepreisung soll das erreicht werden.


    Ich habe damit absolut kein Problem damit sondern stehe voll dahinter.

    Abwarten und Tee trinken 😉

    Das Erwachen kommt noch - für den Großteil der Automobilisten


    Erst kommt die Kastrierung des Individualverkehrs, dann fließt der CO2-Verbrauch für die Herstellung des Fahrzeugs mit die Berechnung ein…. 90% werden Federn lassen müssen

  • Da Öl- und Holzheizungen ab 2030 unattraktiv werden sollen/müssen, muss mit einer fetten Preisspirale gerechnet werden. Das der Diesel nicht ungestreift davon kommt, ist absehbar.

    Wir sind da in D noch ganz gut dran, in Österreich sind ab 2025 nicht nur neue Ölheizungen verboten, sondern auch Gasheizungen......


    Unsere Verbrenner KFZ haben Bestandsschutz, werden also nicht 2030 verschwinden und dann gibts ja noch die Kategorie:

    N1 Für die Güterbeförderung ausgelegte und gebaute Kraftfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse bis zu 3,5 Tonnen.


    Darunter fallen PickUp und ähnliche Gefährte, natürlich auch Autos die die Abgasklasse für PKW Klasse M1 nicht schaffen (siehe Suzuki Jimny) und weiter läufts mit neuen Dieseln und Benzinern

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!