Die Preisspirale dreht sich weiter

  • Warum?

    ...würde mich auch interessieren.

    Ok, im Monat 11/12/01 ist die "Ernte" dürftig, und man muss vom EVU zukaufen.

    Aber danach geht die Post ab.

    Was die Sache jetzt vereinfacht ist der Wegfall der Versteuerung für PV-Anlagen bis 10 kWpeak bei Einspeisung + Selbstnutzung.


    In 2022 wird unser Dach "veredelt".

    24 Module mit 9,5 kWpeak, 12 kWh Speicher.

    Prognose:

    Eigenverbrauch 71 %, Netzbezug 29 %.

    5,6 MWh Eigenverbrauch, 4,5 MWh Einspeisung.

    Da ist schon ein E-Auto mit 1.000 kWh u. ein Heizstab für den WW-Speicher (Überschusstrom) mit drin.


    Wir werden sehen, wie das Zahlenwerk dann in der Praxis aussieht ;) .


    Gruß Friedel

  • Photovoltaik mache ich mir jetzt auch noch auf das Dach. Im Moment gibt es noch eine Einspeisevergütung. Wenn es die Grünen schaffen sollten, das Solar auf dem Dach zukünftig bei jeder Sanierung Pflicht wird, dann gibt es auch keinen Grund mehr eine Einspeisevergütung zu zahlen. Und da ist dann die FDP auch sofort dabei. Meine Anlage ist jetzt noch nicht zu 100% durchkalkuliert aber ich sollte nach 10Jahren ca. bei +/- 0 rauskommen.

    Einen Speicher Stelle ich mir jetzt aber nicht mit hin. Das rechnet sich aus meiner Sicht noch nicht. Außerdem vermute ich in der näheren Zukunft einen massiven Preisrutsch bei den Speichern. Heute verlangen die Anbieter ca. 400 bis 600EUR pro kWh Speicherkapazität. Im E Auto kostet die kWh Speicherkapazität ca. 200EUR. Und ich behaupte, daß im Automobilbereich die höheren Qualitätsanforderungen gelten. Und so einen Speicher kann man ja jederzeit nachrüsten.

  • Prognose:

    Eigenverbrauch 71 %, Netzbezug 29 %.

    5,6 MWh Eigenverbrauch, 4,5 MWh Einspeisung.

    Versteh ich nicht….

    71% entsprechen 5,6MWh?


    und


    29% entsprechen dann 4,5MWh?

  • Mit welchem Ertrag pro Kw/peak rechnest du denn?

    Bei angenommenen 1050W/kwp kommst du auf 9,975Mwh. Wohlgemerkt auf das ganze Jahr gerechnet, im Frühjahr, Herbst und Winter sieht die Sache anders aus, da wir auch der angedachte Speicher nicht ausreichen.

    Das Problem bei der ganzen Sache ist den Strom der im Sommer im Überschuß vorhanden ist auch zu verbrauchen, Warmwasser kommt ja bei dir so wie auch bei mir über die Solarthermie, also wird da schon kein Solarstrom zur Warmwasserbereitung benötigt.

    In den Wintermonaten wird bei schneebedeckten Modulen auch kein Ertrag möglich sein, alles selbst seit nunmehr 13Jahren mit der eigenen Anlage erfahren.

    Unsere Anlage mit 3,01KWP erwirtschaftet im Schnitt etwa 3,2MWh im Jahr, der Verbrauch unserers Hauses liegt bei etwa 2,6MWh im Jahr.

    Im Sommer kann gar nicht so viel verbraucht werden wie produziert wird, in den dunklen Monaten würde nicht einmal ein Speicher voll.

    Terveisin Martin


    Use a Pentax

    Bisherige Wohnwagen:
    Knaus Komfort 450 Bj.76 von 1981 - 1992
    Knaus Südwind 530TK-M Bj.91 von 1992 - 2007
    Knaus Südwind 500EU Bj.07 von 2007 -


    Meine Ebay-Kleinanzeigen

  • Im Sommer kann gar nicht so viel verbraucht werden wie produziert wird, in den dunklen Monaten würde nicht einmal ein Speicher voll.

    Oha - ein Praktiker :thumbup:


    Aber welche Bedeutung haben praktische Erfahrungen, wenn die Werbestrategen von Autarkie, Enkeltrick (Die heile Welt in der Öko-Geschenkeschachtel) und Unabhängigkeit philosophieren

  • Ich verstehe deine Antwort nicht, aber seit 2007 betreibe ich unsere Anlage und kann sicher von selbst erfahrenen Werten berichten bzw. schreiben.

    Glaube ich dir!!!

    Die Werbestrategen rechnen halt den unbedarften Nutzern die Tasche voll - respektive das Sparschwein leer ;)

    Und halt oft an der Realität vorbei…

    Welcher normale Haushalt benötigt schon 11,1MWh pro Jahr bzw. 15kW am Tag im Jahresdurchschnitt?


    Meiner nicht

  • Die Prognose sagt, 1.072 kWh/kWpeak.

    Die herangezogenen Wetterdaten stammen von einer Station im Nachbarort.

    Solarthermie habe ich bislang nicht, wir beziehen Fernwärme.

    Das wäre noch eine Option auf dem Garagendach.

    Mit dem Heizstab lassen sich die Kosten für WW in den "hellen" Monaten reduzieren oder ganz vermeiden.

    Allein der Standby-Verbrauch der FW-Station haut ganz schön rein.

    Der Speicher macht in Zukunft mehr und mehr Sinn, da die Einspeisevergütungen pro Monat um 1,4 % sinken (bezogen auf den erstmaligen Start).

    Es gibt zwar noch so Rechenmodelle mit einer Solar-Cloud, aber Stand heute verspreche ich mir da nichts von.


    Gruß Friedel

  • Kommt immer ganz darauf an...

    Im Sommer haben wir einen hohen Verbrauch durch Gartenpumpe, Klimaanlage und Technik für den Gartenteich.

    Dass es auch schon mal 50 kWh/d werden können, ist klar.

    Letztendlich speist man dann ein und bekommt noch einen geringen Obolus.


    Gruß Friedel

  • Ich weiß nicht, wann diese Karte erstellt wurde, aber der Ertrag ist auch abhängig vom Schwachlichtverhalten des jeweiligen Moduls.

    Da hat sich in den vergangenen Jahren viel getan.

    Pauschal könnte man behaupten, je höher der Wirkungsgrad, desto besser ist auch der Ertrag bei Schwachlicht.

    Allerdings hat auch die Ertragskurve im gesamten Sonnenspektrum (UV bis IR) einen entscheidenden Einfluss.

    Es hat schon seinen Grund, warum bei manchen Modulen im Datenblatt in der Kurvenschaar der Bereich um 200 W/m2 ausgespart ist ...

    Ich bin sehr gespannt, wie sich die Maxeon 3 machen!


    Gruß Friedel

  • Welcher normale Haushalt benötigt schon 11,1MWh pro Jahr bzw. 15kW am Tag im Jahresdurchschnitt?

    Also wir liegen da weit drüber. Aber mein Spezi mit eigenem Unternehmen in diesem Bereich hat auch schon mal durchblicken lassen, dass oftmals die Speicher zu groß gewählt werden. Vornehmlich um damit im Sommer alles abzugreifen, aber genau da braucht niemand den Strom. Also braucht man auch keinen so großen Speicher. Aber wie gesagt das darf sich jeder selbst Schönrechnen. Ist ja wie der Spritverbrauch beim Fahrzeug oder wie oft man den Allrad wirklich braucht! ;)

  • Vornehmlich um damit im Sommer alles abzugreifen, aber genau da braucht niemand den Strom.;)

    Laufen Deine Klimaanlagen auf Kohle?

    Ich habe immer eine leere Flasche Bier im Kühlschrank, für den Fall, daß mal jemand keines will!

    ZugfahrzeugAudi A6 Avant quattro competition
    WohnwagenDethleffs Nomad 490 EST
    VorzeltWigo Rolli Plus Panoramic + Sonnensegel
    UrlaubeAlle Ziele in Google Maps

    Stop Russia Now!

  • Laufen Deine Klimaanlagen auf Kohle?

    Bei einem vernünftigen Hausbau braucht’s keine Klimaanlagen

    :lol:

  • Wärme steigt immer nach oben.

    Das Schlafgemach liegt unterm Dach.

    Trotz guter Isolation ist es im Hochsommer zeitweise zum Schlafen zu warm, vor allem wenn man es kühl mag (dafür braucht's dann im Winter keine Heizung).

    Natürlich kommt man ohne die Klima-Eule aus, aber es ist halt Lebensqualität.

    Hier in der 60er Jahre Siedlung versehen Viele ihre Fassaden mit üppig Schaumstoff und Billig-Verputzung (für eine Stein-Verblendung reicht es dann nicht mehr...)

    Aber aus einem Altbau wird so schnell kein vollständiger Neubau nach heutigen Standards.

    Wir haben die schicke Fassade belassen ("Streußelkuchen"-Putz, knallweiß) und von innen isoliert.

    Und neue Holzfenster eingesetzt.

    So bleibt der ursprüngliche Charakter erhalten, was man viel zu selten sieht.

    Ich lege jedenfalls Wert darauf.


    Gruß Friedel

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