Die Preisspirale dreht sich weiter

  • In welche Richtung dreht jetzt die Preisspirale?

    Ist doch ganz klar. Ganz steil nach unten.

    In 8 Wochen soll man beim Befüllen vom Tank mit 62l Diesel, 17,63€ raus bekommen.

    Kauft man einen 10l Kanister AdBlue für 7,32€, bekommt man einen zweiten dazu. :lol:


    VG Klaus

    Wenn ich etwas nicht genau weiß, gebe ich nur eine Empfehlung oder meine Erfahrung weiter.

    Stand Ende 2021, seit Anfang 2016 mit dem aktuellen WW, 756 Tage unterwegs.

  • Hallo


    Wenn du 0-einspeisung machtst ist es einfach.

    aufbauen, -> pv aus dach mit Blitzschutz (wegen Versicherung) , wechselrichter an die wand, akku aufbauen (Kaskadierbar am besten)

    anschliesen, -> alles miteinander ordentlisch verbinden

    sparen,

    das ohne Papierkram und ohne viel stress.


    noch was scheißt auf die einspeisevergütung und kauft euch akku: das ist für den Eigenen Geldbeutel besser.

    kein zählerumbau 2000-5000 gespart -> für akku.

    papierkram der stresst und nichts bringt -> sieh auch laudeley betriebstechnik

    wenn ich mein strom selbst verbrauch spar man am meisten:

    Herstellkosten für 1kWh ca. 7-11 cent , je nach anlage

    Einkauf strom für 1kWh ca. 24-31 cent


    ironie an:

    ganz klar lohnt sich hier der verkauf von Strom für 7 Cent an die Konzeren die ihn an dich dann wieder mit 24-31 cent an dich verkaufen.

    ironie aus:


    da steck die differnz in einen akku da hat man mehr von.


    ich/ wir dürfen nicht, das Betreungsgericht meiner Frau, erlaubt es nicht. :ok

    das bei 2400€ Stromkosten :_whistling::_whistling::_whistling:


    gr michi :xwall::_whistling:

  • ironie an:

    ganz klar lohnt sich hier der verkauf von Strom für 7 Cent an die Konzeren die ihn an dich dann wieder mit 24-31 cent an dich verkaufen.

    ironie aus:

    Ganz ohne Ironie: Wir speisen nicht ein, sondern nutzen unsere Photovoltaikanlage ausschließlich für uns selber inkl. Pufferbatterien.

    Wir laden unser Lastenrad und unsere Pedelecs darüber.

    Der Mangel an Urteilskraft ist eigentlich das, was man Dummheit nennt. (Immanuel Kant) ;)

  • Ganz ohne Ironie: Wir speisen nicht ein, sondern nutzen unsere Photovoltaikanlage ausschließlich für uns selber inkl. Pufferbatterien.

    Wir laden unser Lastenrad und unsere Pedelecs darüber.

    Wie ist denn bei so einer Anlage der Kosten-/Nutzeneffekt :/


    Also was kostet deine Anlage incl. Pufferbatterien?

  • Wie ist denn bei so einer Anlage der Kosten-/Nutzeneffekt :/


    Also was kostet deine Anlage incl. Pufferbatterien?

    Das war für uns kein Thema!

    Mit Sicherheit ist so eine Investition viele, viele Jahre unwirtschaftlich.

    Uns ging es von Beginn an ausschließlich darum, weitgehend unabhängig zu sein.

    Und dieses Hauptziel haben wir erreicht.

    Der Mangel an Urteilskraft ist eigentlich das, was man Dummheit nennt. (Immanuel Kant) ;)

  • Das war für uns kein Thema!

    Mit Sicherheit ist so eine Investition viele, viele Jahre unwirtschaftlich.

    Uns ging es von Beginn an ausschließlich darum, weitgehend unabhängig zu sein.

    Und dieses Hauptziel haben wir erreicht.

    Ich glaube gar nicht mal das es unwirtschaftlich in Summe ist. Die Berechnungen setzen ja immer voraus, dass der Strompreis bei den heutigen Preisen bleibt. DAS glaub ich mal eher nicht ;)

    Besonders rechnet sich die Anlage dann, wenn du Sie voll ausnutzt. Evtl. auch zum Laden eines Elektroautos. Die Ladung eines Smart EQ kostet ca. 3,30€/100 km bei 0,30ct/kwh. Mit Photovoltaik gar nichts. Bei einer Fahrleistung von 10.000 km/Jahr sind dies ca. 330€ reine Einsparung gegnüber den normalen Stromkosten. (Gegenüber den Benzinkosten sogar ca. 800€). Ich will mir das gar nicht schönrechnen, aber klar ist, dass es sehr wohl Sinn macht.

    Uns ging es auch gar nicht mal um die absolute Wirtschaftlichkeit, sondern um die von dir angesprochene Unabhängigkeit. Besonders dann wenn auch unsere Heizung über kurz oder lang durch eine "Stromheizung" ersetzt wird.

  • Ein Stückweit ist es auch ein Pokerspiel.

    Wie lange werden die Komponenten Module, Speicher und Wechselrichter halten, wie viel Garantie gibt es, existiert der Hersteller in vielen Jahren noch?

    Wer nichts wagt, der nichts gewinnt! :w

    Das mir vorgelegte Angebot beläuft sich auf gut 27 k€, für 9,5 kWpeak SunPower Module, 12 kWh Speicher, 10 kW Wechselrichter mit 24 Leistungs-Optimierern, elektrischen und mechanischen Montageteilen sowie kompletter Montage, Monitoring, Inbetriebnahme u. Anmeldung.

    Es ginge auch billiger, aber da macht man Abstriche in der Modul-Qualität und einhergehend in der Garantiezeit / -Bedinungen.

    Für Vieles gibt es eine Fan-Gemeinde, aber auch Skeptiker.

    Wann sich das Vorhaben rechnet, werden die kommenden Jahre zeigen.

    Ist mir auch (fast) egal, ob in 10 oder 15 Jahren...

    Nach der Prognose werden damit jedenfalls pro Jahr 4,5 t CO2 Ausstoß vermieden.

    Ist doch auch was, oder?


    Gruß Friedel

  • Uns ging es auch gar nicht mal um die absolute Wirtschaftlichkeit, sondern um die von dir angesprochene Unabhängigkeit. Besonders dann wenn auch unsere Heizung über kurz oder lang durch eine "Stromheizung" ersetzt wird.

    Unabhängigkeit, Stromheizung und Photovoltaik sind unharmonische Brüder. Aber diese Erkenntnis wächst im Laufe der Jahre mit jedem investierten Euro ;)

  • Unabhängigkeit, Stromheizung und Photovoltaik sind unharmonische Brüder. Aber diese Erkenntnis wächst im Laufe der Jahre mit jedem investierten Euro ;)

    Da gebe ich dir Recht.

    Von völliger Unabhängigkeit kann keine Rede sein.

    Wer das allein mit Solar erzielen will, muss erst mal seine Verbraucher stark eindampfen und braucht eine ganz andere Wohn-Energieklasse.

    Mit unserem Portfolio werden es ca. 30% "Rest-Abhängigkeit".

  • Ideal ist wohl eine Photovoltaik mit Auslandsaufenthalt im Winter ;)

    Da gebe ich dir Recht.

    Von völliger Unabhängigkeit kann keine Rede sein.

    Wer das allein mit Solar erzielen will, muss erst mal seine Verbraucher stark eindampfen und braucht eine ganz andere Wohn-Energieklasse.

    Mit unserem Portfolio werden es ca. 30% "Rest-Abhängigkeit".


    Wäre ich Netzanbieter, würde ich meine Fixkosten so verteilen, das ich auch bei 30%igem Absatz noch im grünen Bereich agiere.


    Aber so bin ich halt...hab‘ nur meinen Vorteil im Blick :saint:


    Wenn sich aufgrund des geringeren Absatzes der Strompreis verdoppelt, sehen sich alle Photovoltaiknutzer bestätigt. :anbet: :anbet: :anbet:. Putzig, oder?

  • Besonders rechnet sich die Anlage dann, wenn du Sie voll ausnutzt. Evtl. auch zum Laden eines Elektroautos. Die Ladung eines Smart EQ kostet ca. 3,30€/100 km bei 0,30ct/kwh. Mit Photovoltaik gar nichts. Bei einer Fahrleistung von 10.000 km/Jahr sind dies ca. 330€ reine Einsparung gegnüber den normalen Stromkosten. (Gegenüber den Benzinkosten sogar ca. 800€). Ich will mir das gar nicht schönrechnen, aber klar ist, dass es sehr wohl Sinn macht.

    Das Laden eines Elektro-Autos rechnet sich aber nur dann, wenn Du das tagsüber machen kannst - das können aber die meisten nicht. Bei einem 12kWh-Speicher und einem Auto mit 15kWh/100km Verbrauch (was eher für Klein- und Kleinstwagen gilt) kannst Du täglich 80km weit fahren und darfst sonst keinen Strom weiter (aus dem Puffer) verbrauchen. Ich bleibe dabei: Es gibt sicher Gründe sich einen Pufferspeicher hinzustellen - aber sparen kann man damit nicht.

    Da warte ich schon ~ 3 Jahre darauf, die Preise sind da aber relativ stabil.

    Sicher? Vor 3 Jahren war der Preis noch bei ca. 600 bis 800EUR/kWh Speicherkapazität. Jetzt bekommt man die kWh schon teilweise für 400EUR. Aber wie ich weiter oben schon geschrieben hatte: In der Automobilindustrie werden die "handverlesenen Premiumzellen" aktuell mit ca. 200EUR/kWh gerechnet - und der Rest dann in die stationären Speicher gepackt die dann 400 bis 600EUR/kWh kosten

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