Beiträge von J.B.

    Ja, ist bei meinem Dethleffs 560 FR ähnlich "besch..en" gelöst.


    Ich habe unten auf dem Auslaufstutzen des Tanks unter dem Wohnwagen mit einer Schlauchschelle ein Stück lebensmittelechten Schlauch montiert, dahinter einen handelsüblichen Kugelhahn aus dem Baumarkt und am Wohnodsenrahmen unten mit einer selbstgebastelten Klemmvorrichtung montiert. Der Verschlußstopfen liegt seit dem in der Werkzeugkiste. Ist der Urlaub zu Ende, drehe ich den Kugelhahn auf, das Wasser aus dem Tank läuft komplett ab und die "Verrenkungen mit den dazu erforderlichen Hebammenfingern" gehören der Vergangenheit an.


    Gruß

    J.B.

    Jörg


    P.S., versuche nicht, an den Auslaufstutzen des Tanks "irgendetwas" (Adapter auf Wasserhahn, etc.) zu kleben, das Tankmaterial ist aus PET, das Zeug lebensmittelkonform zu verkleben, ist nahezu unmöglich.

    Und so ganz nebenbei, ich arbeite bei einem Automobilzulieferer, in der Automobilbranche wird nichts gemacht, was sinnvoll ist, nur das, was extremen Profit bringt. Und wenn es profitabler ist, die Anhängelast zu senken, um bei den Verbrauchswerten besser da zu stehen und dadurch mehr Autos zu verkaufen, dann wird das gemacht!

    :ok:ok:ok ..oder anders ausgedrückt, wenn man dann ohne jeglichen Aufwand bessere Abgaswerte und damit Schadstoffklassen erreichen kann...

    alles andere würde ja Geld kosten... Und diese Herrschaften haben ja bekanntlich "einen Igel in der Tasche"...



    Gruß

    J.B.

    Jörg

    :ok ... Wir sind zwar hier sehr selten einer Meinung, aber dieses Mal bin ich zu 100% bei Dir. Diese Geräte besitzen gefühlte "Vorkriegstechnik" und haben heutzutage wirklich keine Daseinsberechtigung mehr....


    ....Und derjenige, der so etwas heute noch einbaut, hat gefühlt mindestens die letzten 20 Jahre "verpennt"...


    ..Wie oben schon geschrieben, Schaudt CSV 300 rein und fertig...


    Gruß

    J.B.

    Jörg

    Da wird gar nicht unbedingt wirklich was geändert.

    Autos müssen halt nach neuerer Abgasnorm bestimme Werte auch kalt mit Hänger den Berg rauf einhalten, also senkt man die Anhängelast, bis es passt.

    Beim Mercedes GLE z.B. von 3500kg auf nur noch 2700kg.

    :ok ..Stimmt, mein jetztiger GLE 350d hat auch nur noch 2700 KG, der davor hatte noch 3500 KG...gleicher Motor, gleiches Getriebe, aber halt kein Euro 6-"irgendwas"... Ist aber bei unserem BMW X5 3,0d das Gleiche.... unsere alte Kiste hat noch 3500 KG, die neuen je nach Ausstattung nur noch 2500 KG,,,,, :xwall:


    ..Dem "Abgasschwachsinn" sei Dank !!! :xwall:


    Gruß

    J.B.

    Jörg

    Was haltet ihr von so einer Waage um die rechte, linke Seite des WW und Gewicht an der Hinterachse des Autos zu wiegen?


    https://www.fritz-berger.de/artikel/caravan-waage-1125

    ..Nichts... aber auch garnichts...


    Ich habe die in orange, also bis 1500 KG, mir ist die wirklich zu ungenau. Die Differenzen zwischen den Wiegeergebnissen mit dem Teil und dem auf der geeichten Waage waren schon beträchtlich.


    Spare Dir das Geld und fahre auf eine geeichte Waage, zahle dort von mir aus für die Verwiegung € 5-10, und Du bist auf der sicheren Seite.


    Gruß

    J.B.

    Jörg

    :ok ..Genau so sieht es aus, wir hatten ähnliche Anforderungen, große Rundsitzgruppe, separates Bad, Klima, Mover, SAT-Anlage, 2,0t Auflastung usw.

    Bei uns ist es dann der Dethleffs 560 FR geworden, die Wohndose entspricht ziemlich genau diesen Anforderungen. Ist auch bei dieser Ausstattung um die 40 k€ zu bekommen.


    Meine Büchse hat übrigens 820 cm Gesamtlänge... und mit den 2,0t komme ich so gerade hin... Vorzelt im Zugesel vorausgesetzt...allerdings mit zwei e-bikes auf der Deichsel, die Akkus im Zugfahrzeug.


    Allerdings macht eine solche Wohndose (egal von welchem Hersteller) relativ wenig Sinn bei einem Gesamtgewicht von 1800 KG, da muß man dann schon "die Zahnbürste zu Hause lassen".... :wacko: ..Die Zuladung ist einfach zu dünn...


    Für eine Wohndose in dieser Größenordnung sind die 2,0t unbedingt erforderlich, wenn man "etwas mehr" als die schon erwähnte Zahnbürste einpacken möchte.


    Bei den Anforderungen des TEs sollte wirklich ein Zugesel her, der die 2,0t am Haken verträgt und bestenfalls noch 100 KG Stützlast hat...


    Gruß

    J.B.

    Jörg

    Wenn ich mich auf die Einachser beschränke, fallen mir spontan folgende Modelle ein:

    Hobby 560 WLU

    Hobby 540 WLU

    LMC 540 E

    Dethleffs 560 RET

    ..wobei der Dethleffs 560 RET aufgrund des Gewichts schon raus ist... habe selbst einen 560er, die Kisten sind wirklich schwer und Dethleffs nutzt die 5%-Toleranz ziemlich genau aus. Der sollte schon die 2,0t-Aufastung haben wg. der Zuladung... und ist somit bei der Anhängelast des TEs schon raus...




    Gruß

    J.B.

    Jörg

    Weißt du denn wirklich, dass es Hardwareseitig der identische Motor ist?

    ..Ist bei MB definitiv so, die Motor(blöcke) vom GLE 350d und 400d sind identisch.

    Ebenfalls die 2-Liter-diesel-Motoren, vom 200er bis zum 250er, soweit ich weiß, der 300er aus der V-Klasse auch. Natürlich nicht die Kleineren Motoren, die sind ja bekanntlich von Renault. Geändert ist da nur die Steuerung, und das ist am Ende des Tages im Cent-Bereich, mario2008 hat es in #2803 so ziemlich auf den Punkt gebracht.


    Ist übrigens im VW-Konzern ähnlich, noch viel extremer bei den LKW-Motoren, die leisten zwischen 360 und über 700 PS alle Ausbaustufen mit zwei bis drei Motorblöcken ab, geändert wird da allenfalls Kupplung, das Getriebe und Antriebsachse(n), um dem erhöhten Drehmoment gerecht zu werden, zumindest bei Daimler, MAN und Scania, bei den anderen beiden weiß ich es nicht so genau.


    Gruß

    J.B.

    Jörg

    Der Hersteller wird sich aber nicht die Finger verbrennen und stellt den Motor so ein, dass sowohl Lebensdauer als auch Emissionen passen.

    Das wird bei Daimler und VW nicht anders sein.

    Nur mal angenommen, er könnte es... er will es aber nicht... und warum ? Es geht wie immer um Geld...viel Geld.


    Beispiel meine Kiste, GLE, gibt es als 350d und 400d... ein und derselbe Motor, nur mit einer anderen Steuerung, die im Einkauf vielleicht ein paar Euronen kostet... Der Rest in der Kiste ist auch absolut gleich...


    Der kleine Unterschied: Für die paar PS und die paar NM Drehmoment mehr darf der Kunde beim Kauf mal eben 8k€ mehr auf die Theke legen...


    Im LKW-Bereich noch viel schlimmer, Daimler z. B. baut einen 12,8 L- Motor, in 5 (fünf!!!) Leistungsstufen, von 420 PS bis 530 PS...

    Pro Motorsprung mal eben netto 2000,-- Euro mehr, bei MAN und Scania ist es ähnlich...


    Diese Politik findet man heutzutage bei nahezu jedem Hersteller, egal ob PKW oder LKW.


    Du hast vollkommen Recht, die Hersteller wollen sich nicht die Finger verbrennen... Aber wenn ich Dich ergänzen darf... sie wollen vor allen Dingen nur eines: Und zwar Geld verdienen... mit möglichst geringem finanziellen Aufwand, und davon reichlich...


    Deswegen haben die Hersteller auch so eine "Kruste" auf die "Chip-Fritzen", die machen nämlich nichts anderes, nur viel billiger....


    Gruß


    J.B.

    Jörg

    Ich habe das mal vor 5 Jahren an einem Diesel machen lassen, die höhere Leistung, das höhere Drehmoment und der niedrigere Verbrauch waren schon beachtlich, allerdings war die Freude nicht von allzu langer Dauer, nach 3500 km hat der Zylinderkopf einen kapitalen Schaden und musste erneuert werden. Zwar hat der Chiphersteller ein Teil der Kosten übernommen, es blieb aber noch ein beachtlicher Teil für mich übrig. Als Werkstattmeister mir dann erklärt hat, dass so ein Schaden

    zu erwarten war, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, hat der Werkstattmeister gesagt, dass der Motor durch das Chiptuning mit höherer Temperatur betrieben wird

    und mich freundlich darauf hingewiesen hat, dass die ABE erlischt und es Probleme mit der Versicherung geben kann, habe ich das Chiptuning wieder entfernen lassen.

    ..Da mache ich mir jetzt nicht die allzu großen Sorgen, mein Auto gibt es von MB mit dem selben Motor mit der Ausbaustufe als GLE 400d, der hat dann in etwa die gleichen Eckdaten, was Leistung/Drehmoment angeht, wie meiner nach der Chipgeschichte.


    Außerdem fordere ich die Leistung bei Weitem nicht ständig ab...


    Habe halt Spaß an der Technik, oder aber "nice to have", allerdings brauche ich die Mehrleistung nicht wirklich, normalerweise hat die Kiste im Serienzustand mehr als genug... Für mich jedenfalls...


    Andererseits war die Aktion wirklich nicht zu teuer, das Auto macht von "unten raus" noch ein wenig mehr Spaß als vorher und wenn er jetzt wirklich bei gleicher Fahrweise die 2 L weniger säuft, dann habe ich wenigstens ein vernünftiges Argument dafür, das ich es habe machen lassen.... :lol:


    Gruß

    J.B.

    Jörg

    Es gibt tatsächlich Optimierungen die vorallem auf Sparsamkeit ausgelegt sind. Speditionen nutzen sowas ganz gerne, aber auch da wird der sicher nicht den Fern-LKW mit der Route Sevilla-Spitzbergen damit ausrüsten.

    Das hat einer unserer Kunden mit seiner ganzen Flotte gemacht, alles Actros, 24 Stück. Die laufen aber nur innerdeutsch, und wirklich nur mit max. 40t. Außerdem V-Max über den Tachographen von 90 km/h auf 85 km/h begrenzt. Im Durchschnitt liegt die Ersparnis pro Zugmaschine lt. Telematik bei etwas über 2 L auf 100km im Vergleich zu vorher. Die Nachtankmengen haben diesen Wert bestätigt, vorher bei einem Flottenverbrauch von 29 L, mittlerweile knapp 27 L.


    Kann man sich ja ausrechnen, 24 Autos, Durchschnittslaufleistung p.A. ca. 100 tkm... pro Jahr ca. 50.000 L weniger Diesel....

    Gerade bei den heutigen Treibstoffpreisen wirklich sehr interessant.


    Gruß

    J.B.

    Klingt super. Kann aber auch sei. Das der Chip den Rechner bescheisst.

    Kannst du gegenrechnen

    :ok ..Dachte ich zuerst auch, habe aber tatsächlich in Norddeich bei genau der selben Strecke mit dem identisch beladenen Gespann tatsächlich knappe 10 L weniger nachgetankt. Der Bordrechner scheint also nach dem Chip-Tuning noch zu stimmen.


    Wir fahren ja öfter zum Nordsee-Camp in Norddeich, die Strecke, die Wohndose und die Beladung... immer das Selbe. Ich tanke die Kiste immer bis "zum Kragen voll", fahre dann noch die 12 KM bis nach Hause und dann kommt die Wohndose an den Haken. Die 430 KM fahre ich dann ganz locker mit einer Tankfüllung. Das Auto braucht nach dem Chip-Tuning tatsächlich wirklich weniger Treibstoff, aber mal abwarten, bis ich vom Grubhof zurück bin, dann bin ich mit dem selben Gespann 1500 KM gefahren, dann weiß ich vermutlich mehr.


    Gruß

    J.B.

    Jörg

    Habe mich mehr als gewundert, haben meinen GLE vor ein paar Wochen chippen lassen, vorher 258 PS und 620 NM, jetzt 330 PS und 690 NM.

    Wir sind heute von der Nordsee zurück gekommen, das die Kiste mit der Wohndose am Haken bei gleicher Fahrweise jetzt knapp

    2L weniger braucht als vorher, hatte ich auf der Hinfahrt schon bemerkt.


    Auf der Rückfahrt hat sich das bestätigt, statt der bisherigen 15 L bei ca. 110 km/h Tempomat mit der Wohndose am Haken jetzt lt. Bordrechner 13,2 L.


    ...Wobei die Bordrechnerwerte ja bekanntlich auch nicht so 100 %ig sind, Außerdem habe ich jetzt nicht auf Wind/Gegenwind geachtet, wie hoch die reine Ersparnis durch das Chip-Tuning jetzt wirklich ist, kann ich derzeit noch nicht sagen, aber auf jeden Fall deutlich besser als vorher.


    Im Solobetrieb ist der Unterschied nicht erkennbar, allerdings zieht die Kiste von unten heraus noch einmal besser als vorher, was ja im Serienzustand schon "so ziemlich Sahne ist".


    Die Chip-Geschichte hat € 750,-- gekostet, könnte sich also für jemanden, der sehr viel mit Anhänger fährt, durchaus rechnen.


    In vier Wochen geht es zum Grubhof nach Lofer (AT) sind dann 700 KM pro Strecke, also deutlich weiter. Wenn ich von dort zurück komme, weiß ich vielleicht mehr.


    Gruß

    J.B.

    Jörg

    Sicher ist ein kochender Kühler ungeil, und die beschriebene Story wird noch 30 Jahre später erzählt. Das passiert mit modernstem Gerät nicht mehr. Erinnert man sich später noch an die unaufgeregte Reise?

    Durchaus... wenn ich heute mit meinem Zugesel mit ausgeladenen 2,0t am Haken unterwegs bin, das Gesamtgewicht des Gespanns wirklich wurscht ist, der Tempomat auf 100 oder 110 steht und die Tachoanzeige auch dort stehen bleibt wenn es über den Brenner, Kasseler Berge oder sonst irgendwas geht, ohne den Motor wirklich nennenswert zu belasten, dann ist das schon wirklich entspannend und lässt einen wirklich sorgenfrei reisen. Mit der Kiste und der Wohndose am Haken ist es einfach eine Wohltat zu fahren, das fällt mir jedes mal aufs Neue auf, sowohl von der Gespannstabilität als auch von der Motorleistung her, der 9-Gang Wandler tut dann sein Übriges....


    Insbesondere dann, wenn man das krasse Gegenteil kennt, die "Krampfzeiten" mit dem Ascona werde ich im Leben nicht vergessen....


    O.K., das ist jetzt vielleicht das eine Extrem, das Gespann mit dem Ascona war das andere Extrem....


    Denke mal, das die Wahrheit in der Mitte liegt, ein Ascona B war die "Katastrophe" und mit dem GLE vielleicht total übertrieben.....


    ..Aber richtig Spaß macht es trotzdem ! :thumbup:


    Gruß

    J.B.

    Jörg