Beiträge von Clarify


    Ich verwende seit Jahren eine ATSensoTec, die ziemlich präzise misst. Das Gewinde des Stützfuß‘ ist zwar etwas zu kurz, sodass ich bis zur Kugelhöhe der AHK etwas unterlegen muss, aber dann passt das.

    Federnwaagen kannst aus von Dir genannten Gründen vergessen.

    Damit kann ich etwas anfangen.

    Bestätigt also, daß ich mit meiner Eintragung der Stützlast nix falsch, bzw. unnötiges gemacht habe.


    ….und wie oben geschrieben: die Verordnung liefert nur eine Definition für den Wert, der im CoC steht. Der Artikel 2 heißt ausdrücklich nur „Begriffsbestimmung“


    Wie dieser jeweils dort definierte Wert praktisch dann nachzuprüfen (zu wiegen) ist, ist Aufgabe der jeweiligen Polizei. Der Wiegemeister unserer Autobahnpolizei sagte mir jedenfalls, dass deren interne Anweisung wäre:

    - Achslast angehangen gewogen = Anhängelast

    - WW solo auf der Waage = Gesamtmasse WW

    - Differenz beider Werte = Stützlast


    Wenn aber ein Polizist in Italien eine Stützlastwaage verwendet, liegt das in seinem Ermessen. Die Verordnung gibt ja nicht vor, was er zu tun hat.


    Deshalb bringt die hier von ritchi11 angezettelte Diskussion keinen Nutzen, weil es eben keinerlei offizielle, in der EU einheitliche Regelung gibt, die das Messverfahren normiert.


    Im Übrigen ist es zB so, dass ein WW mit zulässiger Achslast 2,8t und einer auf 2,8t

    ausgelegten Deichsel nicht mehr um die Stützlast aufgelastet werden kann.

    Die Auflastung um die Stützlast zeigt also sehr wohl Wirkung und kommt nicht aufs Gleiche raus, wie ritchi11 behauptet.

    @Clarifi

    Du scheinst leider garnichts von dem verstanden zu haben, was ich geschrieben habe. Ist schade, aber wohl nicht zu ändern.

    Schönen Dank dafür, dass du mich nun persönlich angreifst, was ich allerdings erwartet habe. Von bestimmten Leuten ist sowas immer zu erwarten. ich habe weder eine Einzelmeinung noch sonst irgendetwas aufgebaut, was als irgendeine allgemeingültige Ansicht oder Erklärung gesehen werden soll.

    Ob andere glauben, was ich meine, ist mir völlig egal. Verantwortlich ist jeder selber, für das, was er tut oder lässt.

    So, wie du es meinst, ist sicher immer alles richtig, und du solltest nur nach deiner Ansicht verfahren. Damit ist sicher alles richtig.

    Anstatt mal die erforderlichen Belege vorzulegen kommt nur BlaBla.

    War ja, wie schon geschrieben, zu erwarten.


    Welcher Teil von BMV war Dir jetzt unklar?

    Die Aussage der genannten VO sagt zudem, dass der Wohnwagen nur im Betriebszustand, d. h. angekuppelt, zu wiegen ist und dass das Gesamtgewicht das ist, was von den Rädern auf den Boden übertragen wird, sprich die Achslast(en).

    Und dazu noch:

    Die Norm liefert eine Definition! Es ist überhaupt keine Anweisung, wie was zu ermitteln ist.

    Also auch diese Aussage von Dir -sorry- völliger Käse.

    die Berechnung der KFZ Steuer in Deutschland hat genau gar nichts damit zu tun, wie die EU das Thema Anhängelast und zGM von Anhängern definiert hat.

    Es steht „umfasst die statische Last“ in der Verordnung.

    Dazu Originalzitat des BMV auf meine Anfrage:

    Die Stützlast eines Anhängers ist in der festgelegten Anhängelast nicht enthalten. Die Anhängelast beinhaltet nur die von den Rädern des Anhängers auf den Boden maximal übertragbare Last.

    Die technisch zulässige Gesamtmasse eines Anhängers oder eines Sattelanhängers hingegen umfasst gemäß Artikel 2 Nummer 7 der Verordnung (EU) Nr. 1230/2012 die statische Masse, die in angekuppeltem Zustand auf das Zugfahrzeug übertragen wird. Daraus folgt, dass sich die technisch zulässige Gesamtmasse des Anhängers aus der maximalen Stützlast und der von den Rädern des Anhängers auf den Boden maximal übertragbaren Last zusammensetzt.“


    Du kannst das jetzt weiterhin negieren und für Dich anders bewerten. Was aber nicht geht ist, dass Du Deine voller Inbrunst persönlich aufgebaute Einzelmeinung als stehende Tatsache hinstellst.

    Leg einen Beleg für Deine krude These vor.

    Ein Gutachten, ein Urteil (mindestens LG) oder Vergleichbares.

    Um es vorweg zu nehmen: Du hast nichts, was Du vorlegen könntest. Außer einen Ausflug ins Steuerrecht.

    Doch, der 1. Satz stimmt schon, da sich die Angabe des Gesamtgewichtes immer nur auf die Achslast(en) bezieht. Bei der Stützlast handelt es sich nicht um ein Ladungsgewicht, da sie nicht die Achslast des WoWa beeinflusst und in sofern kein Gewicht für den Wohnwagen darstellt. Auch ohne die Eintragung der Stützlast ist es das gleiche Ergebnis, 2 x 1250 kg Achslasten=2500 kg Gesamtgewicht + 100 kg Stützlast. Nach der EU-VO ist diese Eintragung garnicht mehr erforderlich, da sich an dem Endergebnis nichts ändert.

    Auch die Prüfler des TÜV wie vermutl. auch der anderen Organisationen kennen die EU-Verordnungen nicht alle und halten an alten nicht mehr gültigen Regeln fest.

    Der Artikel 2, Ziffer 7 definiert das Gesamtgewicht des Anhängers so, dass es die statische Last ( = Stützlast) umfasst. Das steht wörtlich so drin.

    Diese Lesart wurde mir auch schriftlich vom BMV bestätigt. Und deshalb wird der Hänger von der Autobahnpolizei auch solo auf die Waage gestellt, wenn dessen (Über-)Ladung geprüft werden soll.


    Nur die Anhängelast gem. Ziffer 9 bezieht sich rein auf die Achslast.


    Und doch, der Kollege vom TÜV Nord wußte schon genau, was in der Verordnung und in der StVZO steht. Deshalb war die Eintragung nötig und ging auch nur unter der Maßgabe, dass die Deichsel und Auflaufeinrichtung für das höhere Gewicht ausgelegt sind.

    Ich denke, deine Angabe als Gesamtgewicht des WoWa von 2200 kg entspricht der zulässigen Achslast von 2100 + der Stützlast des Wowa von 100 kg?

    Nach den Vorschriften der EUVO 1230/2012, gültig seit dem 12 12.2012, in der alte Regelungen vorheriger EG-VO'en aufgehoben wurden, gilt folgendes:

    Die Anhängerlast ergibt sich aus dem Gewicht, was über die Räder auf den Boden gelangt.

    Damit kannst du bei deiner Achslast von 2100 kg diese auch nutzen. Die Stützlast wird im Betriebszustand (d. h. angehängt) dem Zugfahrzeug zugeschlagen, weil sie ausschl. das Zugfahrzeug belastet.

    Somit darf dein WoWa abgehängt 2190 kg wiegen, wobei keines der Einzelgewichte (2100 kg auf der Achse, 90 kg StL auf der Kugel ) überschritten werden darf.

    Der erste Satz stimmt nicht, der Rest schon.
    Beim Tandem ist die Summe der eingetragenen Achslasten auch gleichzeitig das eingetragene, zulässige Gesamtgewicht.
    Das ist ja grad der Mist, dass man dann die Achslast gar nicht ausnutzen kann, weil dann die Stützlast (unzulässig) Null sein müsste.

    Nur über eine gesonderte Eintragung vom TÜV lässt sich -soweit die technischen Voraussetzungen vorliegen- eine Auflastung um die Stützlast vornehmen. Dann wird das zGG eingetragen als Summe von Stützlast und Achslasten.
    Wurde bei mir so gemacht, seither habe ich 2 x 1250 Achslast, 100 Kg Stützlast und 2,6 T zGG (vorher war das zGG 2,5 T).

    Jep, hatten meine Eltern bei ihrem Wohnmobil. Die hatten auch das Tire Moni System montiert, als es ihnen schlagartig den Reifen zerlegt hat. Die Trümmer haben den Radkasten bis in den Schrank rein zerstört, auch Leitungen der Fahrzeug- und Aufbauelektronik wurden zerlegt. War ein Schaden in fünfstelliger Höhe. Auslöser war ein Stück einer Feder die mein Vater noch aus dem Augenwinkel gesehen hat, und letztendlich vor Ort auch noch gefunden hat. Auf dieser Basis hat die Versicherung die Reparatur übernommen, da hier eben ein Unfall vorlag, und zu eben kein Reifenschaden.

    Dieser Nachweis gelingt sehr selten, Deine Eltern hatten Glück.

    Aber generell noch: falls der Wohnwagen wegen des Reifenschadens aufsitzt oder gar wedelt und irgendwo anprallt, ist dieser Schaden dann wiederum ein Unfall und gedeckt.

    Wie gesagt, bei HUK und Devk ist der Platzer an sich schon eingeschlossen.

    porty

    ich komme mal zurück auf meine Rückfrage in #52

    Hintergrund, falls Du tatsächlich bei der HUK eine Vollkasko für den Wohnwagen hast:

    Vollkasko versichert Unfälle. Ein Unfall ist definitionsgemäß ein a) plötzliches, b) mechanisches Ereignis das c) von Außen einwirkt und einen Schaden verursacht hat. Dein Reifenplatzer ist ein Ereignis innerhalb des Systems, damit ist c) nicht erfüllt. Der Reifenplatzer ist also definitionsgemäß KEIN Unfall und daher nicht versichert.
    ABER:
    Die HUK hat seit 2020 in den Bedingungen explizit Reifenplatzer und deren Folgen mitversichert. Falls Du den Vertrag vor 2020 abgeschlossen hast, ist diese Klausel nicht enthalten.
    ABER:
    Generell hat die HUK in den Bedingungen vorne stehen, dass in der Fahrzeugversicherung die Bedingungen greifen, die für Neuabschlüsse gelten. Es ist somit eine Besserstellungsklausel. Damit hast Du auch in einem Vertrag von vor 2020 die Mitversicherung von Reifenplatzern.

    Also schau mal nach ;)

    Japp, Vollkasko und Huk.
    Habe ich auch drüber nachgedacht aber den Gedanken sofort verworfen. Glaube da es da billiger ist es selbst zu machen als in der Versicherung zu steigen.

    zur Klarstellung:

    Du hast für den Wohnwagen eine Vollkasko bei der HUK?

    Da gibts doch gar keinen SFR! Im Schadenfall trägst Du nur den SB.


    Wann ist der Vertrag abgeschlossen worden?

    ......Wir sind direkt an das System gegangen, mit einen Trennschalter für „Landstrom“ und Solar.

    Ich hab mir jetzt Deine Beiträge und Antworten ernsthaft angeschaut und ziemlich genau 0 verstanden, was genau das Ziel war und was umgesetzt wurde.
    "Direkt in das System"....?

    Ich hab kürzlich meine bis dato installierte Kombi aus Wechselrichter und NVS (Steckdosen) rausgeworfen und alles komplett umgebaut. Davor habe ich wochenlang meinen Installationsplan immer wieder geändert, bis genau die Funktionen abgebildet waren, die ich wollte.

    Ich würde Dir wirklich dringend raten, bei solchen Maßnahmen vorher einen genauen Installationsplan aufzustellen, in dem Du nachvollziehen kannst, was gemacht wird und was / wie funktioniert. Egal ob Eigenleistung oder von einem Dritten. Und bei Eigenleistung den Plan einem Elektriker zeigen, der weiß, wie man was absichert UND NACH FERTIGSTELLUNG DEN FI PRÜFT! Ich hoffe ja, dass Du von Deinem Profi eine Prüfbescheinigung für den FI bekommen hast (?).

    So oder so, viel Spaß mit der Anlage!

    In einem der Beiträge wird auf ein/zwei Videos bei Youtube hingewiesen die die Autobahnpolizei in BW auf einem Autobahnparkplatz bei der Verwiegung von WW und WOMO zeigt. Hier fällt ein wichtiges Detail bei der Verwiegung der Stützlast auf. Aufgrund der Hebelwirkung der Deichsel gilt: Um die tatsächliche Stützlast zu ermitteln muß bei der Stützlastmessung die Anhängerkupplung des Anhängers auf gleicher Höhe des Kupplungkopfs des Zugfahrzeugs befinden. Das heißt vor dem Verwiegen muß mittels eines Metermaß erst die Höhe des Kugelkopfs am PKW gemessen werden und dann erst die Anhängevorrichtung in der gleichen Höhe des Kugelkopfs auf die Waage gebracht werden. Hier gibt es mit Sicherheit unterschiede bei Einachser und Tandemachser bzw je nach Höhe der Anhängerdeichsel.

    Spätestens beim Tandem ist diese Messung der Stützlast für die Tonne.

    Denn angehängt drückt die Stützlast den Zugwagen etwas runter und dann drückt die erste Achse des Hängers dagegen.


    Die korrekte Variante ist:

    Zuerst die Achslast des Wohnwagens angehängt wiegen, danach den Hänger abgekoppelt inkl Bugrad auf die Waage.

    Dann hat man die Gesamtmasse des Hängers, die Anhängelast des Zugwagens und als Differenz die Stützlast.

    Hallo,mal eine Frage an die Eigner von größeren WW.

    In unserem 720 WLC mit Heckdusche und Toilette sind die

    Wasserleitungen ziemlich lang und auch vom Boden bis an den Wasserhahn auch hoch.

    Bekommt Ihr da wirklich alles Wasser vor dem Winter heraus oder füllt Ihr Defrierschutz auf.

    Zumindest mit dem Floe wird ja mit 1 Bar durchgeblasen. Da bleibt nichts zurück. Ich verwende aber für die letzte Tankfüllung immer Bio-Chlor (also in Trinkwasserdosierung). Denn richtig "trocken" werden die Schläuche natürlich nicht, es bleibt nur kein Wasser drin.

    Sag mal, ist es jetzt so schwer zu kapieren, was in der Überschrift des Fadens steht, was der TE zu SEINEM Gespann gefragt und ich ihm geantwortet hatte?

    Es gibt einen Unterschied zwischen „der Andere“ und „ich“. Was interessieren jetzt die Daten Deines Wohnwagens?


    Und nochmal: WAS genau die Definition zu den 2000 kg Deines Wohnwagens ist, steht in der Ziffer 7 (!!) zur zGG von Anhängern, die ich oben genannt und die Du offensichtlich nicht mal gelesen hast.


    Genauso wie Ziffer 9, die einzig und allein für den TE hier relevant ist. Siehe Überschrift des Fadens.


    Schlimmer als im Kindergarten hier 🤦‍♂️

    Das Zulässige Gesamtgewicht des, Wohnwagen darf nie überschritten werden das ist Achslast Plus Stützlast und das steht auch im coc.

    Daran ändert die EU Verordnung nichts.

    Oh man. Es geht hier um die Frage der zulässigen Anhängelast und deren Definition. Niemand hat behauptet, dass der WW um die Stützlast überladen werden darf.


    Und zu Deinem Verständnis: die Definition der Gesamtmasse des Anhängers steht weder in der Bedienungsanleitung, noch im COC, sondern in genannter Verordnung, Art 2, Ziffer 7



    Die für Deine Frage gültige Norm ist die EU Verordnung 1230, Artikel 2, Ziffer 9.


    Die definiert, was die Anhängelast im CoC Deines Wagens bedeutet.

    Dort steht eindeutig, dass es die Achslast des angehängten Anhängers ist.


    Also kannst du so beladen, dass Dein WW 2100 Achslast hat. Stützlast ist dann Zuladung am Zugwagen.


    Eine EU Verordnung ist übrigens ein Rechtsakt, der von allen Mitgliedsländern ratifiziert wurde. Damit hat eine EU Verordnung in jedem Mitgliedsland unmittelbare Wirkung wie ein Gesetz.


    Mehr gibts in Deinem Fall nicht zu sagen.