Beiträge von Bukowinawolf

    Für mich ist das schlicht und ergreifend Oberabzocke!


    Vor sechs Wochen ist ein Stadtbus, der in einer Haltestelle stand, angerollt und hat meinen

    Kampfzwerg bei der Vorbeifahrt am Heck angedotzt. Weiße Schlerrer im schwarzen Lack von

    Seitenwand und Stoßfänger.


    Bin nach der Regulierung zur alteingesessensten Karosserie- und Lackierfachwerkstatt in der

    Stadt und hab das Dilemma vorgeführt. Der Scheffe persönlich hat begutachtet und dann

    gemeint:

    "Ha - dees kammer rauspolierä! I machs Tor uff - kooschn glei neistellä wennd willsch!"


    Das war am Freitag Mittag nach der Mittagspause. Spontan - wohlgemerkt!

    Auf meine Frage, was das "koscht", hat er kurz rumgegrummelt.

    "Gäbsch mer än Zwanziger!"


    Er hat dann persönlich händisch grob vorgeschliffen, maschinell feingeschliffen und zwei winzige

    Lackabsplitterungen am Stoßfänger mit schwarzem Tupflack aufgefüllt.

    Das Ganze hat 40 Minuten gedauert und s Kampfzwergli sieht aus, als ob nix passiert wär. :love:


    Anschließend hat er im Büro eine offizielle Quittung geschrieben und ich hab nen Zwanni

    rübergeschoben.


    Diese Begebenheit zeigt, daß die Liebe zum eigenen Handwerk und die Zufriedenstellung des

    Kunden im Vordergrund steht, anstatt maximal Moneten für ein paar Handgriffe abzugreifen.

    Wir handhaben es immer so, dass die Oberschränke während der Fahrt leer bleiben (außer vielleicht wenige ganz leichte Sachen).

    Unsere Sachen kommen in Reisetaschen auf den Boden und/oder ins Auto. Am Urlaubsort räumen wir ein.

    Dito! :ok


    Einzige Ausnahme die Hänger in der Küche mit dem festen Wohniinventar.

    Gibt es hierzu eine Quelle?

    Hi Wolfgang,


    als ich meinen Wagen neu hatte, besorgte ich mir DOTZ-Alus, die von der Einpreßtiefe geringer waren,

    somit weiter rausstanden, als die Serienalus und die ich für meine seriellen 225er benutzen wollte und

    ließ die eintragen.


    Ich fragte den Prüfer, wie sich das in meinem Fall verhält, wenn ich schmalere Winterreifen benutzen will.

    Er erklärte mir, daß all die Reifengrößen auf fahrzeugspezifischen Felgen unterhalb der in den Papieren

    eigetragenen Basisgröße nicht eintragungspflichtig sind.

    Umgekehrt schon, weil die breitere Größe auf Unbedenklichkeit geprüft wird und eingetragen werden muß.


    Da ich immer im März TÜV habe, hat der Soul die schmaleren Winterräder drauf. Es gab wie vorhergesagt

    in all den Jahren keine Probleme mit den nicht in den Papieren aufgeführten 195ern.


    Ob es eine offizielle Quelle zu diesem Sachverhalt gibt, kann ich nicht sagen.

    Abgesehen davon, daß beim Wohni die eingetragene Größe montiert war, gehe ich davon aus,

    daß die Abwärtsregel greift. Heißt, daß alle Größen kleiner der eingetragenen, die dem Umfang

    entsprechen, automatisch erlaubt sind. Nicht umgekehrt.


    Beispiel:

    Mein PKW hat nur 225er eingetragen. Mit den 195er Winterreifen jedes Mal kein Problem beim TÜV.

    Wäre es umgekehrt, also 195er eingetragen und ich wollte 225er drauf machen, müßte ich die

    eintragen lassen.

    Ich gucke gerade die am letzten Sonntag ausgestrahlte Folge von "Yes, we camp!"


    Da fiel gerade seitens des Hintergrundsprechers der Satz:

    "Die sprichwörtliche Hilfsbereitschaft der Camper ist teilweise schon überlebenswichtig!"


    Na also - somit wär das Thema allgemeingültig geklärt. thumbsup.png

    Für mich musikverrücktem Altrocker und Bastelfreak gibt´s da nur eine vernünftige Lösung:

    Halbwegs gescheite Dreiwege-Einbau-LS in Verbindung mit nem USB-Radio mit Equalizer.

    Die standardmäßigen 4 x 50 Watt reichen da locker für aus.

    In meinem Fall einen LS in die Kleiderschrankwand, nen zweiten in die Wand von der Naßzelle.

    Schön viel Dampf und durch die Resonanzkörper ein Bass, der bei Bedarf das Moos aus der

    Kederleiste rieseln läßt.

    Oder,... man ist bereit, etliche Kompromisse bei der Wahl des KFZ einzugehen!

    Ich sehe das Problem darin, daß hier viele gute Erfahrungen mit unterschiedlichen

    Modellen mitgeteilt werden, die wiederum von anderen nicht bestätigt werden können.

    Extrem käsig, weil die Verunsicherung nicht gerade weniger wird.


    In meinem Fall hat es über ein Jahr gedauert, bis ich eher per Zufall über meinen Jetzigen

    gestolpert bin, der eierlegendwollmilchschweinisch alles vereint, was ich mir vorgestellt hab.

    Also eher wenig Kompromiß bereit, als über die Basiswünsche im Klaren gewesen zu sein

    und bis zum Erfolg rumgeschnorchelt, bis die Socken gequalmt haben.