Beiträge von A-lang

    Tiffiking ... mir ist noch nicht ganz klar wie wir Dir helfen können. Du hast die 3 gängigsten am Markt verfügbaren Klimavarianten aufgezählt, aber auch jede Einzelne aus anderen Gründen ausgeschlossen.


    Wir als Forum können Dir aus unserer Sicht zwar nahe bringen, welche Variante wir bevorzugen würden, aber das ändert nichts an den von Dir bereits getroffenen Ausschlüssen, denn diese werden ja weiterhin Bestand haben. ;)


    Ich versuche es trotzdem einmal. Aus meiner Sicht aus Du bei einer Klimaanlage drei Grundthemen die es zu klären gilt:

    1. Gesamtkosten (Anlage, Material, Arbeitszeit, Aufwand)
    2. Persönliches Geräuschempfinden
    3. Einschränkungen je nach Wahl und Art der Anlage


    Bei der Geräuschentwicklung kann Dir niemand sagen, dass a/b/c für Dich und Deinen WW am besten passen. Erstens resoniert jeder Körper (WW) anders und auch jeder Mensch nimmt verschiedene Frequenzen anders wahr. Mit Ausnahme der Splitklimaanlage, lässt sich wohl kein Test fahren. Dies wäre aber mein erster Vorschlag. Kaufe Dir eine Splitklimaanlage, nehme diese mit den Urlaub und wenn das nichts ist, verkaufst die einfach wieder. Klar hast Du etwas Geld "vernichtet". Man kann diesen Betrag aber auch als Invest in die "passende Findung" interpretieren. :ok


    Ob dann eine Staukastenklimaanlage oder eine Dachklima würde ich eher vom Aufwand beim Einbau abhängig machen. Dachluke raus - Dachklima rein ist sicherlich die einfachste Variante, wenn die Statik des Daches es hergibt. Der Entfall der Dachluke wäre jetzt für mich kein Grund. Der WW hat überall genügend "Löcher" durch die Licht und Luft hereinkommt. Durch die Klima sollte sich das Lüftungsempfinden deutlich reduzieren.


    Ich kann meinen Vorrednern bei der Staukastenklima nicht pauschal zustimmen. Ich habe den Einbau meiner Freshwell 3000 ab Werk sehr umfassend "umkonstruiert". Gut bei meinem gasfreiem CaraCito muss die Staukastenklima auch die Heizung abdecken. Schaue ich mir mal nur den Part fürs Kühlen an, dann ging bei mir mit der "Eco-Installation" (untenrum) in meinem WW gar nichts! Zur Hälfte war das sicherlich einem völlig sinnfrei gesetzten Raumthermostat und viel zu langen Luftsträngen geschuldet, aber so richtig gut mit dem Kühlen ist es erst geworden, nachdem ich zwei Auslässe in ca. 150cm Höhe installiert und die Auslässe unten herum für die Heizung reserviert habe. Ich habe jetzt zusammen 6x Stränge (je 3x fürs Heizen und 3x fürs Kühlen) und das funktioniert jetzt wirklich richtig richtig gut in beiden Modi. Aber als leise würde ich die Anlage auf keinen Fall bezeichnen. Mich stört es nicht, aber leise ist anders! Eine Klimaanlage macht immer Krach. Wer lärmempfindlich ist tut sich damit keinen Gefallen. Wer gleichzeitig hitzeempfindlich ist, hat aus meiner Sicht ein tiefgreifendes Problem!


    Ich bleibe dabei:

    1. Splitklima kaufen und testen
    2. Im Italienurlaub mal durchzählen wer welches System hat, dabei nach den Außengeräuschen lauschen
    3. und in passender Situation einfach mal die WW-Nutzer ansprechen und es sich zeigen lassen

    Und letztlich wird irgendjemand bei Euch seine Bedenken gegen Lösung a/b/c aufgeben müssen, sonst bleibt nur der Ventilator. ;)

    Du bist ja schon weit was Ihr haben wollt. Im Großen und Ganzen die Entscheidungsklassiker ohne große Überraschungen. Daher musst Du nichts mehr prüfen!


    Zum Thema "Qualität" kann Dir auch niemand einen "Freifahrschein" ausstellen. Du kannst bei jedem Hersteller Glück oder Pech haben.


    Einen Hobby würde ich mir aber wahrscheinlich nicht kaufen. Nicht wegen der Forenmeinung, sondern wegen meiner Wahrnehmung der ausgestellten Modelle auf Messen. Durch das ständig rein und raus fühlt man "Qualität" in Form von "Satt stehen!" und das können meiner Wahrnehmung nach andere Hersteller besser. Und da ich von einem BÜRSTNER mit Wabenboden komme, bin ich da wohl auch etwas empfindlich. Hinzu kommt bei uns auch, dass wir mit 3x, in der Zwischenzeit schon eher großen Kindern, unterwegs sind und hier die Bodenplatte schon etwas aushalten muss. Also rein die Anzahl an Ein- und Ausstiegen und Bewegungen bzw. Laufwege im WW.


    Bei Adria ist immer die Zuladung im Auge zu behalten und beim Preis muss man Ausstattungsgleichheit herstellen, sonst scheint der ADRIA evtl. teuer, hat aber mehr drin als der Rest.


    Der Möbelbau im KNAUS scheint mir nicht schlechter oder besser als andere in dieser Preisklasse. Entscheidender ist meiner Sicht eher ob Deinen WW mehrheitlich von motivierten oder eben unmotivierten Mitarbeitern zusammengedengelt wird. Das ist letztlich reine Glückssache.

    Thule oder Atera sind beim Träger immer eine gute erste Wahl. Beim Zubehör oben drauf gibt es dann teilweise besser Alternativen. Das muss man vom Einzelfall abhängig machen. Die Form einer Wingbar ist auch nicht immer der Weisheit letzter Schluss, weil für manche Schnellverschlüsse zu breit.


    Und ja wenn es nutzbare Trägerbereite ankommt, muss man auf t-nut setzen.

    Dann, der gewünschten Abwechslung halber, werde ich hier mehr über den Abstandsregler ergründen wollen: sind die Pkw/Vans/SUVs etc. mit so einem aktiv die bei anscheinend konstanter Geschwindigkeit wirklich andauernd bremsen, ergo die Bremsleuchten an-aus-an-aus... ohne dass sich die Geschwindigkeit gefühlt (als hinterher fahrender) ändert?

    Korrekt! Das ist wie früher (so vor 30 Jahren) der typische MB-Automatikfahrer. Damals noch ohne Tempomat und deshalb ständig, Gas; runter vom Gas, Gas, runter vom Gas. Damals natürlich ohne Bremsleuchten, aber unglaublich nervig für die Mitfahrer. :_whistling: Hat sich also nicht wahnsinnig viel geändert, nur heutzutage etwas mehr LED und BlingBling. :ok

    Material und Verarbeitung Thule Omnistor gegen Obelink Zip vergleichen ??

    Also ich hatte auch zunächst die Omnistor und dann wegen der ZIP-Funktion auf OBELINK gewechselt. Das mit dem Reißverschluss ist definitiv "geiler"!


    Fallende Tannenzapfen verursachen in beiden Tüchern kleine Löcher, falls Du das mit Qualität meinst. Die Gestänge selbst sind je nach Zwischenschritten mal besser und mal weniger gut zu handeln. Das liegt einfach an der Reihenfolge wie man es aufbaut. Was mir zum Beispiel bei der Obelink gut gefällt ist die zusätzlich zur Klammer der vorderen Stützen eine fest Einrastfunktion bei Vorzeltnutzung. Man schaut ja das man meistens gerade steht und dann ist das ein guter Marker. Es gibt sicher viel Für und Wider, aber die ZIP ist definitiv durchdachter. Das liegt aber alleine am Reißverschluss der Seitenteile. :ok

    ... aber warum bauen so viele Camper im warmen Spanien z.B. Camping Las Dunas ihre Vorzelte auf im Hochsommer? Reicht nicht nur eine Markise?

    Auf diese Frage wird sich wohl jeder Camper eine andere Antwort "zurechtgelegt" haben. Hier mal ein paar Ideen abseits des "offiziellen Camper-Main-Streams":


    • weil man die Ausrüstung gekauft hat
    • weil es schon immer so war ein Vorzelt aufzubauen
    • weil es die Parzelle hergibt
    • weil man das 500-teilige Hering- und Schraubenset auf jedem Mutterboden zum Einsatz bringen muss
    • weil man mit dem Akkuschrauber beim Eindrehen der Tellerkopfschrauben posen möchte
    • weil man seine Überlegenheit dem Campingnachbar zeigen möchte, sowohl finanziell als auch beim handwerklichen Aufbau
    • weil man ganz ohne Vorzelt (oder Markise) sich erklären muss, warum man keines aufbaut bzw. sich leisten kann
    • weil man meint irgendwas mit dem Vorzelt schützen zu können (Diebstahl usw.)
    • um den direkten Blick in den WW zu verhindern (Bett usw.)
    • um den direkten Blick auf die Toilette zu vermeiden (wer lässt sich gerne beim K***** zuschauen?!)
    • weil man das Gerümpel das man mitschleift irgendwo unterbringen muss, weil man sonst im WW nicht leben kann
    • um den Gasverbrauch des Absorbers zu senken und mit niedrigen Verbrauchswerten zu glänzen
    • weil manche Familien/Ehepaar in einer Einraumwohnung nicht miteinander klarkommen

    Das mal kurz "Gebrainstormed". Mir würden sicher noch mehr dieser sogenannten "Softfacts" einfallen. :prost:


    Was mich betrifft finde ich mich in einigen der oben genannten Punkte unterschwellig durchaus wieder. Da wir aber mit Standardvorzelt, Luftvorzelt, Sackmarkise und Sackmarkise mit ZIP-Ausbau in den letzten 9 Jahren alles durchgemacht haben, weiß ich warum ich heute eine teileingezogene Markise mit ZIP-Funktion für das Vorzelt habe. Wir hatten von "nicht mal diese Ausrollen" bis eben zum "Aufbau als Komplettzelt" mit allen Zwischenschritten schon alles innerhalb von 2 Jahren am Start. Wir sind damit daher sehr zufrieden; ja nahezu entspannt! :love:


    Aber wie immer gilt natürlich jeder wie er meint! :ok

    Das sind unsere Schuhkisten (3x Stück). Stehen entweder im Gaskasten bei der Fahrt (umgedreht und eingeräumt wegen Ladungssicherung) bzw. Kurzurlauben ohne Vorzelt vor Ort (Bild 1) oder beim Aufbau des Markisenvorzelt als "Schuhschrank" am Boden rechts unten am Eingang (Bild 2 und Bild 3 mit Igel :love:). Sowohl im Gaskasten als auch im Vorzelt passen auf 3-Ebenen (Unten-Stangen-Oben) ca. 7-8 Paar Schuhe (je nach Schuhgröße) pro Kiste drauf. Für uns 5x Personen reichen die 3x Kisten aus!


    Die grauen Lochkisten sind unsere alten Kisten und als Schuhregal noch besser geeignet, weil tiefer und belüftet, aber wir mussten für den Gaskasten vom neuen WW, welcher beim CaraCito ja eigentlich keiner ist, umrüsten damit sich die Gaskastenklappen schließen lässt. Die Fleischerkisten waren die einzigen die zu einem annehmbaren Preis gepasst haben. :thumbup:



    Wie immer mein Klassiker beim Gewicht ... 5x Bettgarnituren aus absoluten Synthetikmaterial = 20kg! ;) Würde man wenn man es einzeln in der Hand hält nicht erwarten. Daher Liste und wiegen. Immer eine gute Idee!

    Ich verstehe jetzt wieder einmal nicht was am Urspurngsposting missverstanden werden kann? Da steht doch eindeutig, und das finde ich für ein Forum schon sehr mutig :ok, dass der TE mit engen Räumen nicht klarkommt. Anders ausgedrückt, alle WW mit "zugemüllten Blickachsen" (also so ziemlich fast alle, egal ob 230 oder 250!) fallen raus!


    Aus meiner Sicht solltest Du Dir in aller ersten Linie einen Wohnwagen mit Queensbett im Bug anschauen. Dort eine durchgängige Matratzen anfertigen lassen, um in der Mitte des Bettes und Raumes liegen zu können. Alles andere sehe ich in Bezug auf die beschriebene persönliche Prägung als nicht zielführend!


    Hierfür fällt mir aus der Zeit von vor ca. 5-7 Jahren der DETHLEFFS Camper 540 DMH oder DETHLEFFS Nomad 540 DMH ein. Nachstehend in den beiden Links als Video und Grundrissbild:


    Video zum DETHLEFFS Nomad 540 DMH


    Beispiel-Layout 540 DMH


    Ja er ist relativ schwer und mit 250cm Breite sicher nicht für alle Fahrwege die beste Lösung, aber er treibt meiner Meinung nach das Raumgefühl auf die Spitze. Wenn man das Video bei 0:56min rum stoppt, dann hat man einen schönen Überblick über den Innenraum und kann direkt erkennen, dass da überhaupt nichts im Weg ist. Nicht einmal ein kleiner Schrank oder die üblichen seitlichen Blendbretter zwischen den einzelnen Modulen.


    Die beiden hohen Kleiderschränke (links und rechts vom Queensbett) sind sozusagen hinter dem Kopf am Ende des Wohnwagens angebracht, ebenso das Badezimmer (natürlich raumhoch) am anderen Ende des WW in der Ecke. Die Oberschränke in der Küche befinden sich ebenfalls am Ende des WW. Lediglich in der Mitte sind die Oberschränke natürlich dort wo sie sich bei einem WW halt einfach befinden. Sollte das aber wirklich auch noch einschränkend wirken, würde ich einfach die Klappen abmontieren und gut ist.


    Ich kann das jetzt von der Empfindung her nicht nachvollziehen, ob Dir selbst dieses Innenlayout jetzt schon zu viel ist, aber mehr "Freiraum" direkt in der Mitte des WW bzw. liegend im Bett (Blickrichtung/Blickachse) wirst Du wohl kaum finden. Zumindest ist es mal eine Grundrissidee, welche in abgewandelter Form (meist mit einseitigem Schrank, Küchenzeile oder ähnlichem usw.) bei mehreren Herstellern in den letzten 5 - 10 Jahren umgesetzt wurde. Aber ich bleibe dabei ... ein 540 DMH müsste die Lösung für Dich sein. :ok


    Viel Spaß beim Weitersuchen.