Beiträge von Nordjoe

    Hallo,
    letzten Mittwoch habe ich nun den Eiffelland Holiday zurück bekommen, der Händler hat den mir dieses Mal sogar angeliefert.
    Den Schrank im Bugbereich haben sie einigermaßen eingebaut, das Dach hängt nur noch etwa 5-7mm durch, das Bett haben sie nun im Bereich der Lattenroste verstärkt.
    Aber!!!!!!
    Jetzt hat der Wohnwagen diverse Macken:
    Nicht nur, das das Alu von den Schienen an vielen Stellen schon weiß anläuft (Produktion des WoWa war Nov.2007 also vor 9 Monaten), sondern die Eingangstür ist nicht mehr richtig eingebaut, Dichtungen sitzen nicht so, wie sie eigentlich sein sollten und die Alu-Schiene unten an der Tür ist wie weiß gespritzt.
    Tolle Reklamationsbehebung, nun hab ich den nächsten Ärger. Ich bin ja gespannt, wie das nun abgewickelt wird.


    Nordjoe

    Hallo Leute,


    jetzt darf ich den Hammer vergrößern, ich habe es nun schriftlich, das Knaus/Tabbert bei den Betten eine Gewichtseinschränkung hat, die nicht von schlechten Eltern ist, im Originaltext steht dort:


    In Bezug auf die Belastbarkeit des Doppelbettes, können wir Ihnen mitteilen, dass dieses auf ein durchschnittliches Gewicht von 75kg pro Person ausgelegt ist und somit insgesamt über eine Traglast von 150kg verfügt.


    Da mache sich doch jeder mal seine Gedanken über das Gewicht, welches man ausserhalb dieser erlaubten 75kg noch mit sich ins Bett schleppt.


    Joe

    Hallo Camper,


    im November letzten Jahres habe ich bei einem Wohnwagenhändler im Kreis Nienburg, der auch im Bereich Hannover eine Filiale hat, einen Eifelland Holiday 500 TF bestellt, den ich dann zu Nikolaus bekam.
    Bei meiner ersten Nutzung zu Ostern kamen so einige etwas sonderbare Überraschungen:
    Der Schrank im Bugbereich war sehr schlecht verarbeitet, alle Spaltmaße waren total daneben. Da ich als Handwerker die Ursache herausbekommen wollte, habe ich dann mit einem befreundeten weiteren Handwerker mir das Ganze mit Abstand genauer angesehen und mußte feststellen, das die Innendecke durchhing.
    Die nächste Überraschung kam dann, wie ich die bedienungsanleitung mir durchlas, da bemerkte ich, das die Betten eine max. Traglast haben, die meine Gewichtsklasse nicht mehr zuließ.
    Nun, Fehler darf jeder mal machen, also reklamierte ich es beim Händler und beim Hersteller innerhalb der 6 Monate der Gewährleistung und Garantiefrist dieses Ende März dieses Jahres.
    Beim 1. Nachbesserungsversuch erhielt ich veränderte Klappen, mit weiterhin durch hängendem Dach und nahm dieses garnicht erst ab, dafür haben die dann schon mal bis Anfang Juni gebraucht.
    Eine 2.Nachbesserung wurde mir bis heute zugesagt, aber - ich habe in der vereinbarten Frist, die lief heute Mittag aus, nichts bekommen.
    Ob da nun der Fehler bei dem Wohnwagenhändler liegt, der mir ja vermutlich wissentlich einen Wohnwagen verkauft hat, den ich nach den Sicherheitsvorschriiften des herstellers nicht nutzen darf, oder ob es beim Hersteller liegt, das entzieht sich meiner Kenntnis.
    Ich weiß nur, das Eifelland Wohnwagen in Ungarn gebaut werden, denn da war er zwischenzeitlich auch schon zur Reparatur.
    Fraglich ist, wieviele es noch mit dem durchhängenden Dach wohl geben wird, die es noch nicht bemerkt haben.


    Nordjoe

    Hallo michi


    Du hast mich schon richtig verstanden, allerdings darfst Du die Achse ohne Gutachten des Fahrzeugbauers kein neues Typenschild verpassen.
    Natürlich müssen dann auch die Reifen die Traglast für 1300kg haben und ebenso müssen Kupplungskopf, Auflaufeinheit und Fahrzeugrahmen dafür geeignet sein.
    In meinen Augen hilft es nur sich an den Hersteller zu wenden und den fragen, bis zu welchem Gewicht der die Gewichtsfreigabe gibt und mit der Bitte um das entsprechende Gutachten. Vieleicht kann Dein Caravanhändler Dich dabei unterstützen.


    Nordjoe

    Hallo,
    bei 1000kg auf der Achse muß meistens nicht getauscht werden, denn die Hersteller verbauen eigentlich nur 3 Achsgewichte. Schreib den Hersteller an, mit Deiner Frage, der wird Dir mitteilen, was machbar ist und die Kosten dafür wenigstens teilweise auch mit angeben.
    Der 100kg WoWa wird eine 1300kg Achse haben, wenn nun das Rad, die Auflaufeinrichtung, der Kupplungskopf und der Rahmen die Gewichtserhöhung zulassen, ist es theoretisch nur ein Umschreiben, dafür aber benötigst vom Hersteller das Gutachten zur Auflastung.
    Nordjoe

    Hallo,
    ein guter Händler kann im Internet mit seinem Login beim Hersteller sehen, wieviel Wohnwagen wann gefertigt werden sollen und wie weit die dann gefertigten bereits verkauft sind, seine Lieferterminangaben können dann auch taktisch sein: " wenn Sie heute noch bestellen, bekomme ich die Fertigung noch im Oktober unter, sonst wird es Februar", wobei ich dann auch die angegebenen Termine im Vertrag relativ fixieren würde.
    Wie schon erwähnt, wird nicht immer die komplette Serie gefertigt, sondern entweder alle mit 500er Fahrgestell oder eben alle in der Ausstattungsvariante oder oder
    Dieses ist je Hersteller unterschiedlich.
    Nordjoe

    Hallo,
    bei den Begleitpapieren zur 100km/h Zulassung gab es auch einen Hinweis zur Stützlast, der lautete sinngemäß, das die größtmögliche Stützlast ausgenutzt werden sollte.
    Das Wiegen der Stützlast kommt nicht unbedingt auf das Kilo genau an, in sofern reicht, wenn man das Stützrad auf eine Waage stellt und da das max. erlaubte Gewicht nutzt (wenn PKW 75kg und Anhänger 150kg, dann davon das kleinere Gewicht), dieses pingelige genaue auf einen Kilo genau, das ist wohl ein Thema der typischen deutschen Gründlichkeit, es ist weder ein Problem, wenn es 1,5kg zuviel oder zu wenig sind, Wiegetoleranzen dieser Größenordnung werden es sein und sind kein wirkliches Problem
    Nordjoe

    Hallo,


    wenn man den alten 3er umschreiben lassen hat, (blödes deutsch aber ok) dann darf man den so fahren.
    Im BE darf ein mehrachsiger Anhänger mitgeführt werden, man muß nur mit den Gewichten aufpassen.
    Wer aber nur den alten 3er hat, darf den Drehschemel nicht ziehen, dieses dürfen nur die BE oder CE Schein Besitzer


    Nordjoe

    hallo,


    ich bin der Meinung, das WoWa, die über 1300kg zul.GG haben eigentlich nichts mehr für einen PKW sind, sondern dann eher für Transporter, SUV's oder Geländewagen.
    Die Begründung gebe ich gerne dazu ( aus eigener Erfahrung):
    Auf normalen Strecken hilft einem PKW meist nur eine Schlingerkupplung dieses Gespann gegen Seitenwindböen ungefährlich zu halten, an Steigungen wird dann im Staufall entweder die Kupplung oder die Bremse extrem belastet, wenn dann noch hohe Aussentemperaturen kommen - gute Nacht.
    Probleme kommen auch beim Rangieren mit dem Zugwagen, selten ist beim PKW das Getriebe im langsamen Vorwärtsgang und erst recht im Rückwärtsgang dafür geeignet. Ist der Platz dann noch etwas uneben und mit Gras gibt es massive Probleme, bei denen die Unterstützung von Muskelkraft erforderlich werden kann.
    Bitte haltet mich nicht für arogant oder überheblich, ich verstehe es zu gut, das man für 3 Wochen im Jahr sich keinen passenden Zugwagen anschaffen wird, das rentiert sich nicht, ich möchte eher dafür apelieren, nachzudenken, ob 1500kg Wohnwagen und schwerer wirklich hinterm PKW gezogen werden sollten, ob man im Urlaub nicht ein wenig enger leben kann, damit man auf der Fahrt mehr Sicherheit beim Fahren hat.
    Erzählt mir bitte nicht, Ihr habt ein gutes Gefühl mit einem Einachser und 1500kg zu fahren, dann würde ich fragen ob es noch keine kritischen Situationen gab und ....? Wenn es dann die Tandemversion ist, kommt das erwähnte Problem mit dem Rangieren per Zugwagen, was nur relativ einfach geübte Fahrer können, wer das nur einmal im Jahr macht ...........
    Ich habe nun beide Varianten erlebt, erst PKW und 1300 kg WoWa, dann Allrad-PKW mit gleichem WoWa, schon mal kein Vergleich, es folgte danach ein Geländewagen mit gleichem WoWa, nochmal ein Unterschied, der enorm ist, nun haben wir einen anderen Wohnwagen und immer noch den Geländewagen.
    Zur Gespann-Erfahrung, ich fahre mindestens einmal die Woche mit einem Anhängergespann, meine sagen zu dürfen, das ein Rangieren kein Problem für mich ist, aber auch wir haben schon umsetzen müssen, weil man auf dem Platz wegen Nässe und Gras nicht in einem Zug durchkam, klar sind das Extremsituationen.
    Beim geländewagen ist es in der Tat aber auch so, das der Mehrverbrauch dann gen Null geht, da man a) weniger Tempo fährt, wie sonst, statt 130 nur noch 100 und b) grundsätzlich im Gespannbetrieb ruhiger=gleichmäßiger fährt, mein Mehrverbrauch mit dem Terrano II als 3-Türer Mäverick ist knapp 1l, d.h. 14l Normalbenzin sind bei mir schon hoher Verbrauch.


    Nordjoe

    Hallo,
    wir nutzen eine normale 60cm Alu-Schüssel, bei der man den Arm einklappen kann, diese Schüssel wird am AluMast angeschraubt, der die Dicke passend zu der Stützradhalterung hat. Bisher hab ich immer das Stützrad entfernt, aber seit letztem Jahr , ich hatte noch eine Halterung über, hat das Teil an der Deichsel einen eigenen Platz. Der Kabel wird unterm Wohnwagen gelegt und mittels Fensterflachband in den Wohnwagen reingeführt.
    Alles zusammen waren keine 100 Euro und wir haben auch bei Sturm Stärken 7-9 kein Problem mit dem Selbstverstellen der Schüssel.
    Da der Mast etwa 250cm lang ist, in einer Metallhalterung steckt, die über die Stützfüße zum Boden Kontakt hat, ist es auch keine Gefahr bei Blitzschlag, obwohl wir den noch nie hatten.
    Ich mache ungern im Wohnwagendach ein Loch, somit kamen wir auf diese Konstruktion, die ähnlich ein Bekannter übernahm, der jedoch führt den Kabel durch den Gaskasten in den Wohnwagen, hat es abgedichtet und auch kein Problem mit Nässe.
    Nordjoe