Beiträge von wohnland

    Knaus Deseo

    Wenn ich das richtig verstanden habe, wünschst Du Dir wegen einer mehr oder weniger ausgeprägten Klaustrophobie einen möglichst offenen Wohnwagen.

    Ich finde den Tipp von Smara-Van bisher den besten.


    Der Deseo ist im Prinzip ein Transportanhänger mit Wohnmöglichkeit. Er hat hinten als Heck eine gewaltige Klappe die ja für das Einladen von Motorrädern nötig ist. Bei Dir kann sie helfen weil Du, wenn es Dir zu eng wird, auch mal Nachts bei offener Klappe schlafen kannst und damit quasi draussen liegst.

    Nachteil ist die Minimalausstattung und null Ambiente. Vorteil die im Vergleich mit normalen Wohndosen fast unendliche Zuladung und natürlich das extrem grosse freie Raumvolumen.


    Der Beachy ist auch eine gute Idee, ggf. für Dich aber schon wieder zu eng wenn man ihn zumachen muss.


    Ausprobieren ist die beste Taktik. :ok

    Ich kenne die Situation im Adria nicht aber der wird ja vermutlich "normale" vorgehängte Fenster haben. Ich hätte spontan das vorhandene Verdunkelungsdings entfernt und im Ersatzteilhandel ein neues Doppelrollo gekauft. Die sind ja auch nur von innen an die Wand angeschraubt. Die Frage ist was "nicht zu teuer" heisst. In der Schweiz scheint so ein Dings für das grosse Heckfenster ca. 150 Ocken zu kosten. Ich habe bei Reimo reingeguckt, gibt's aber sicher in jedem Campingshop.

    Ein gerne wiederholtes Argument. Nur gibt es halt auch andere Situationen: Wir mußten auf dem Rückweg unserer letzten Reise aus privaten Gründen die letzte Etappe sehr schnell nach Hause fahren, das waren dann 940 km am Stück. Dabei einmal getankt, was knapp 10 Min gedauert hat - inkl. PP. Und da hätte man bei einem "reichweitenbegrenzten" Stromer die A-Karte...

    Die Diskussion geht in dieselbe Richtung wie im Elektromobilitätsthread, dabei ist die Lösung einfach.

    Wenn Du den Bedarf nach 1000 km am Stück auch mit Wohnwagen hast, dann ist das nichts für Dich.

    Bleib beim Diesel.

    Klar,

    ein Golf passt überall besser, aber ganz so schlimm ist es nicht.

    Aber speziell die Länge macht auf deutschen Parkplätzen ( und in meiner Garage) ein Unterschied.

    ..........und wir haben nur einen kleinen PU :love: mit ähnlichen Abmessungen.

    Will Dir ja nicht zu Nahe treten aber im Vergleich zum F-150 Lightning fährst Du einen Kleinwagen. ;)


    Ich habe ja auch nicht gesagt dass der F-150 Lightning generell zu gross ist sondern nur dass er für mich zu gross ist.
    Ich will damit Einkaufen gehen und in Parkhäuser reinfahren, ohne dass es in Arbeit ausartet, sofern ich dann überhaupt reinkomme. Das Gardemass heimischer Parkhäuser ist immer noch 1.90 Meter. Mit über 2 Metern heisst es meist: draussen bleiben.

    Warum kleiner?

    Weil für mich ein Auto mit knapp über 2 Metern Höhe und Breite sowie fast 6 Metern länge nicht passt. Gut für die USA, aber hier sind mir die Strassen, Parkplätze und Parkhäuser zu eng.

    Trotzdem: damit kann man prinzipiell einen Wohnwagen ziehen und dank dem Riesenakku auch in mit genügender Reichweite. Somit denke ich dass zukünftig das Hobby Campen mit Wohnwagen auch im Elektrozeitalter ohne nennenswerte Einschränkungen funktionieren wird.

    Die 1000km pro Tag Fahrer natürlich ausgenommen. Die sollten dann beim Diesel bleiben.

    Damit weiß man wiederum, warum hier keiner mit "Ioniq 5"- oder e-tron- oder eqc-Praxiserfahrungen um die Ecke kommt:

    In Punkto Schnelladern ist Tesla einfach haushoch überlegen. Auf so einer Strecke 6-8x an üppig dimensionierten und verkehrsgünstig gelegenen Superchargern zu laden ist mit sehr viel Ruhe und Gemütlichkeit im Rahmen des Vorstellbaren.

    Irgendwo im Nirgendwo die verstreuten Schnelladestationen von 20 verschiedenen Betreibern mit 40 Karten und 15 Kreditkarten zu suchen und anzufahren hingegen dürfte auch den progressivsten Freund der E-Mobilität eher frustrieren.

    Das wird es sein. Die E-Fahrzeuge sind solo inzwischen soweit dass man mit den gängigen 70 kWh Modellen (Tesla 3 Long Range, Ioniq 5 mit der grossen Batterie) bedenkenlos quer durch Europa zuckeln kann.

    Wenn die Reichweite mit Wohni auf 200 km zusammenschrumpft, dann sieht die Sache wieder anders aus und das Superchargernetzwerk gewinnt wieder an Bedeutung.


    Mein Standpunkt ist und bleibt:

    Diesel-ähnliche Reichweiten und damit Etappen sind auch in mittlerer Zukunft nicht realistisch erreichbar (Daher meine Hochrechnung der Batterieentwicklung) oder wir brauchen 2t Akku im Auto.

    Glaube ich nicht. Die Bleisäureakkus im ersten Golf Citystromer aus den 80ern wogen etwa gleich viel wie die eines Long Range Tesla 3.

    Trotzdem waren nur 60 km Reichweite drin.

    Also in den letzten 40 Jahren hat sich da schon was getan.

    Es gibt keinen Grund anzunehmen dass die Entwicklung gerade jetzt stoppen wird.

    Was sind denn das für Ideen?

    Du erwartest dass E-Autos derselben Akkugrösse in kWh sich nennenswert in der Reichweite verändern? Sorry, das ist phyiskalischer Mumpiz. Die Dinger haben heute schon eine Effizienz jenseits der 90%. Da tut sich garantiert nicht mehr viel. Auch ein E-Motor wird nie auf 100% Effizienz kommen. Man kann noch ein wenig an Aerodynamik und Antriebsstrang feilen, aber das wars.


    Bei den Autos waren die Verbrauchsverbesserungen nur darum so augenfällig, weil die ersten Karren gesoffen haben wie die Löcher. Daher konnten sich Automotoren von grottenschlecht auf naja verbessern. E-Motoren waren immer schon sehr effizient. Da ist nicht mehr viel zu machen.


    Steigerungen gibt es hingegen beim Akku und das nicht zu knapp.

    Die Messgrössen beim Akku sind kWh/m3, kWh/kg und kWh/Euro. Diese Werte zeigen stetig und steil nach oben.

    Wenn man die Akkugrösse verdoppelt dann kann man mit doppelt so vielen kW laden ohne dass der Akku mehr leidet.


    Ein Auto der 70 kWh Klasse (Ioniq 5, Tesla 3 usw.) kann in spätestens 10 Jahren zum gleichen Preis mit 140 kWh hergestellt werden wie es heute kostet. Und mit so einem Akku ist dann auch die Wohnwagenreise kein Problem mehr. In den letzten 30 jahren hat sich der Akkupreis alle 5 bis 7 Jahre halbiert.


    In kurz: Heute möchte ich noch nicht mit dem E-Auto ziehen.

    In 10 Jahren wird das kein Thema mehr sein.

    Schade um den Thread. Eigentlich geht es hier nicht um Grundsätzliches zur E-Mobilität. Dafür gibt es sogar Threads.

    Hier hat jemand einen Erfahrungsbericht geschrieben und Dutzende andere schreiben sich die Finger wund warum das für sie nicht geht, warum das gar nicht geht und warum das auch zukünftig nicht geht.

    Als ob es interessieren würde ob jemand mit einem Diesel nun 0.5 Stunden schneller durch die Tankstelle donnern kann als der Kollege mit dem E-Fahrzeug. Man könnte meinen dass es beim Campen darauf ankommt, seine Weissware möglichst schnell und ohne Zeitverzug nach Venedig zu karren um dort das erste Bier öffnen zu können.

    Für den TE scheint es zu passen, also was solls?

    Wie hier einzelne die Pipizeit durchrechnen ist schon fast tragisch.


    Setzt Euch mal mit Eurem Hobby auseinander, denn wenn ihr so argumentiert, dann steigt in den Flieger oder ins Auto und bucht ein Hotel oder ein Mobilehome. Der Effizienzgewinn bei der Anreise ist unvergleichlich. Die Platzverhältnisse am Zielort meist besser und ein Privatbad ist im Hotel immer inklusive.

    Fußbodenheizungen sind aber recht träge, um auf Temperaturschwankungen angemessen zu reagieren ;)


    5Grad empfinde ich als eine krasse Hausnummer… damit sollen 36Grad Temperaturspanne (Sommer 18 Grad, Winter -18Grad) kompensiert werden?

    Bei einer Standardheizung (90/70; 70/50; 50/30) wird ja 20Grad als übliche Regelgröße genutzt!

    Fußbodenheizungen mMn mit bis zu 45Grad Vorlauftemperatur geplant und ausgelegt :/

    Wenn das Haus gut isoliert ist, dann reichen 35 Grad tatsächlich völlig aus, auch bei -18 Grad Aussentemperatur. Unser Haus (MFH - Stockwerkeigentum) ist hervorragend isoliert. Vorlauftemperatur ist auf 35 Grad eingestellt und natürlich hat es Raumthermostaten für die Regelung.

    Wenn wir die Dinger auf Vollgas stellen würden dann hätten wir viel zu heiss in der Hütte.

    Die bald nötige Umstellung auf eine Wärmepumpe ist somit problemlos.


    Wir haben das mal unfreiwillig messen können, dank einem Heizungsausfall.

    Ca. 0.7 Grad Temperaturverlust pro Tag bei Aussentemperaturen von ca. 0 bis -10 Grad. Natürlich haben wir dann aufs Lüften verzichtet. ;)

    Diese Kabel gibt es auch einzeln.

    Da braucht man kein spezielles Handy kaufen.

    Das Mobiltelefon muss dann jedoch MHL oder etwas ähnliches unterstützen, was nicht jedes Gerät kann. Ausserdem können viele Geräte nur den Output des Mobiltelefonscreens auf den TV spiegeln. Vorgängig ausprobieren hilft. Die Kabel kosten ja nicht die Welt. Ich würde dann allerdings gleich ein Kabel mit USB-PD Input achten, ansonsten läuft das Filmvergnügen nur bei genügend vollem Akku.

    Es muss auch nicht zwingend das Mobiltelefon sein. Google Chromecast TV geht auch.

    Es gibt viele Lösungen.


    Ich habe das Moto G100 genannt, weil es ein Setup ist bei welchem ich aus erster Hand mitteilen kann dass es funktioniert, da ich das Gerät besitze und regelmässig benutze, sowohl beim Campen wie auch bei Hotelaufenthalten.

    Dann musst du halt in die Unendlichkeit der Datentarife investieren, wenn der Nachbar (Sat- Anlage) über deine Investition der Vermeintlichkeit schmunzelt.

    Ich verstehe Dich nicht. Der Kollege im Eingangspost hat doch explizit nach Lösungen für Streaming gefragt.

    Wenn jemand nach einem guten Rioja fragt, empfiehlt man ihm ja auch kein Pils weil es auch flüssig ist und ausserdem viel billiger. Abgesehen davon ist so eine Sat Anlage auch nicht gerade gratis zu haben.

    Ihr könnt noch so viele Varianten der Möglichkeiten aufzeigen.

    Eine Satellitenschüssel ersetzt jederzeit einen uneingeschränkten und kostengünstigen Empfang aller Wünsche.

    Nein, tut sie nicht. Sie erfüllt DEINE Wünsche, nicht meine. ;)

    Streaming heisst das zu gucken was man möchte zu einem beliebigen Zeitpunkt. Das kann lineares Fernsehen nicht. Auf keinen Fall werde ich meinen Tagesablauf dem Willen eines Programmdirektors anpassen.



    Um noch kurz den Bogen zum eigentlichen Thema aufzuspannen:

    Als Schweizer mit sehr limitierten und sauteuren Roamingangeboten, ziehe ich mir immer eine lokale Simkarte rein. Hier kommt es stark auf das Reiseziel an.

    Portugal hat z.B. die Daten-SIM "Vodafone Go Total" im Angebot. 30 Euro für 30 Tage unlimitierten Traffic, allerdings ohne Roaming.

    In Spanien ist es wohl ziemlich egal ob man Movistar oder Vodafone nutzt.

    Vodafone Prepago L ist seit meinem letzten Spanienurlaub auch wieder gewachsen. 100 GB/28 Tage für 20 Euro plus die SIM Karte (war beim letzten Mal 10 Euro).


    Für unsere geplante, längere Tour nach Spanien und Portugal werden wir vor Ort die spanische Prepago L vor Ort kaufen. 100 GB/Monat werden uns längstens genügen und Roaming nach Portugal ist dort auch dabei.


    Danach ist man auch frei von den manchmal schon fast frechen W-Lan Angeboten der Campingplätze auf Tagesbasis.


    Da wir nur zu zweit sind, benutzen wir eines der Mobiltelefone als W-Lan Hotspot. Bei einer Familie mit mehreren Kindern würde ich mir noch die Anschaffung eines Routers mit SIM Karte überlegen.

    Ansonsten gibt's Krach wenn der Papa zum Strand will und den Internet Hotspot mitnimmt. :lol:

    Ich hab das Ding hier schon vor ein paar Monaten in einem anderen Thread mit Lobpreisungen überhäuft:


    Es gibt eine Handvoll Mobiltelefone die mit einem USB-C zu HDMI Kabel geliefert werden.

    Das schon nicht mehr ganz taufrische Motorola Moto G100 ist eines davon. (Aufgepasst: es gibt aus Versionen ohne HDMI Kabel)


    Damit können unter anderem alle Apps mit Vollbildanzeige auf so ziemlich jedem Anzeigegerät mit HDMI Eingang angezeigt werden (Netflix, Amazon Prime, Youtube, Zattoo usw.).

    Ich benutze das gerne in Hotels oder eben auch im Wohnwagen. Zum Bedienen noch eine billige Bluetooth Maus und fertig ist das Komplettpaket, genügend Daten natürlich vorausgesetzt. Die meisten Streaminganbieter lassen jedoch eine gewisse Menge an Downloads zu, so dass man an Orten mit guter Connection oder auch über Nacht ein wenig "Vorsaugen" kann.

    Da die kleine Wunderkiste auch noch über eine Art "PC Mode" verfügt, ist sie nun mein Laptopersatz (mit Bluetooth Tastatur) für unterwegs.


    Lineares Fernsehen mit Satellit kommt mir nicht mehr in die Hütte.

    Es kommt wohl immer ein wenig auf die Motivation an.

    Die von HeinKH vorgestellten Plätze (auf Youtube gibt es einen ganzen Stapel davon) scheinen doch in erster Linie das Kostenargument anzusprechen.

    Ich krieg normalerweise die Krise wenn jemand seinem 300k Liner irgendwo auf eine Müllhalde stellt nur weil's gratis ist und dann behauptet dass das toll sein soll.

    Der Thread Erstellers ist jedoch mit einigermassen preiswertem Equipment auf Dauerreise und schaut ein wenig auf den Euro. Warum auch nicht? Jeder kann sein Einkommen nur einmal ausgeben. Nicht mein Ding, aber Pegasus75 hat da schon recht:


    Der eine mag es, er andere nicht.

    Der Alte Plunder funktioniert und wird mit jedem Tag den er funktioniert Klimafreundlicher. Warum wird er das? Weil dafür schlicht und ergreifend nicht neu produziert werden muss. Demnach muss kein Tanker fahren und mir einen neuen Brenner liefern etc.

    Da guckt jemand mit Wohlwollen auf das kleine, nicht ersetzte Brennerchen, während im Hintergrund der grosse Lastwagen die zwei Tonnen Jahresvorrat Heizöl anliefert, so wie letztes Jahr und all die Jahrzehnte davor.

    Gewonnen umweldfreundlich im Nigerdelta, von Feen über die Weltmeere transportiert, sanft mit viel Prozesswärme aus Elfenstaub in einer Raffinerie veredelt und dann im Rentierschlitten an Dein Haus geliefert.

    :_whistling:

    So langsam bekomme ich den Eindruck, dass hier (wie vielleicht auch in der Politik) der Weltretter Gedanke auf die Spitze getrieben wird, koste es was es wolle. Hauptsache ich tue der Umwelt was Gutes indem ich mir soviel Silizium wie möglich aufs Dach schraube, oder sonst in irgendeiner anderen Bauform in die Bude stelle. Wo das herkommt, wieviele Kilometer das Zeug auf dem Buckel hat, wieviel Schweröl dafür verbrannt wurde ist egal. Hauptsache ich habe eine "Klimaretteranlage" auf dem Dach.


    Für mich ist Nachhaltig folgendes:

    Der Umwelt ist am meißten damit geholfen funktionierende System so lange wie eben möglich zu betreiben. DAS IST NACHHALTIG!!

    Es ist nicht nachhaltig, funktionierende Systeme aufgrund von Förderprogrammen oder Vergünstigungen etc. gegen neue zu tauschen...auch wenn das gerade propagiert wird.

    Ja und nein. Ob das Silizium für die PV Anlage einmal um die Welt geschippert wurde, ist tatsächlich zweitranging.

    Das Erdöl für den Betrieb Deiner alten Ölheizung wird jedes Jahr von neuem zu Dir geliefert und Erdöl wird bekanntlich nicht in Castrop-Rauxel gefördert.

    Ausserdem wird jährlich eine bestimmte Menge von Anlagen altershalber ausgetauscht. Es macht tatsächlich Sinn an dieser Stelle etwas aufs Dach zu Nageln was ohne Erdöl betrieben werden kann.


    Dein nachhaltiger Heizölbrenner wird ohne die Zufuhr von ein paar Tonnen frischem Heizöl pro Jahr seinen Betrieb nachhaltig einstellen.

    Dagegen ist eine PV Anlage fast vernachlässigbar.


    Somit ist es definitiv nicht immer nachhaltig (was immer das Wort auch heissen mag) seinen alten Plunder bis zum Sankt NImmerleinstag weiterzuverwenden.


    Unsere Überbauung ist auch gerade am Planen einer Alternativheizung. Die zögernden Mitbewohner der Eigentümergemeinschaft konnten mit einer kleinen Berechnung der Heizkosten für das kommende Jahr auf Basis von aktuellen Heizölpreisen zum Nachdenken angeregt werden. So eine Verdoppelung mit Aussicht auf weitere Erhöhungen und dem Wissen dass wir mit jedem Liter wieder eine weitere Schraube für einen Putin Panzer finanzieren, ist nicht ohne.

    Da hast Du natürlich recht. Standardkonforme USB-PD Netzteile (davon gibt es bei Amazon viele die gut funktionieren und einigermassen preiswert sind) haben immer(!) einen USB-C Anschluss. Standardkonforme USB-PD fähige Kabel haben vorne und hinten einen USB-C Stecker und sind entsprechend spezifiziert und sind "gechippt", d.h. die Kette aus Netzteil, Kabel und Verbraucher diskutiert kurz über die bestmögliche Ladeleistung und dann geht es los.

    60W Kabel sehen dabei relativ normal aus. Die 100W Kabel sind bei mir nur bei Laptops im Einsatz. Diese sind merklich dicker und im Alltag nicht ideal.


    Wenn vorne oder hinten ein USB-A oder USB-Micro Stecker sitzt, dann war's das eh mit USB-PD.


    Sein Netzgerät (wenn es das aus dem Link ist) kann USB-PD aber natürlich nur auf dem USB-C Anschluss.

    Dass er ein USB-PD fähiges USB-C <-> USB-C Kabel benötigt, hat er ja inzwischen selbst bemerkt.


    Aber mir ging es nicht mal um den möglichen Standard sondern darum dass es kaum Powerbanks gibt die soviel Leistung aufnehmen können. Die Ladebank aus dem Link schafft laut Datenblatt auch mit USB-PD nur 15 Watt Ladeleistung. Da kann man ein paar Stunden "moppeln". ;)

    Ja, die Powerbank soll schnell geladen werden !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


    Über 230 VAC oder 14,4V DC


    Die Handys usw. haben dann Zeit.

    Eine sehr unübliche Anwendung, daher auch kaum angeboten.

    Es kommt selten vor dass man mit einer Panne irgendwo herumsteht, mit leerem Telefonakku und mit leerer Powerbank, aber zufällig einen Moppel im Kofferraum liegen hat. ;)


    Ich habe mal irgendwo einen Test gelesen wo auch das Thema Laden der Powerbank angesprochen wurde. Das Fazit war ernüchternd. Auch die ganz grossen Powerbanks die angeblich USB-PD Charging zum Laden der Powerbank unterstützen kamen kaum mal auf 20 Watt hoch.


    Der Grund ist wohl simpel: Die Dinger sind klein. Hohe Ladeströme ruinieren die Akkus.

    Die obige 10000 mAh Powerbank (klingt nach viel) hat leider theoretisch nur mickrige 37 Wh zu bieten. In der Praxis dürften es dann dank der Verlustleistung noch etwas weniger sein.

    Wenn man da 100W draufgibt (also USB-PD mit 20V und 5A) dann brutzelt man die Dinger bereits mit 3C vor sich hin und sind dann in 20 Minuten voll (oder bald noch viel schneller weil der Akku bald ruiniert ist).