Beiträge von Pegasus75

    Wenn Menschen aber versuchen die Welt zu retten finde ich das eher vorbildlich.

    Wir wollen und wir werden die Welt nicht retten können. Also versuchen wir es erst gar nicht. Ist uns auch zu hoch aufgehängt.

    In der Menschheitsgeschichte haben nur die allerwenigsten sich große Gedanken darum gemacht, wie ihre Enkel mal leben werden.

    Wir haben im Rahmen unserer Möglichkeiten das Feld bestellt, was unsere Kinder und Enkelkinder damit anfangen werden, bestimmen wir ganz gewiß nicht.

    Da ist jede Generation frei, sich ihr Leben nach ihrem Gusto einzurichten.

    Und der Weltuntergang stand schon schriftlich belegt auch vor dreitausend Jahren unmittelbar bevor. Und danach in gewissen Abständen immer wieder. Gerne bei runden Jahrtausend- oder Jahrhundertwechseln. Und??

    Bisher wurde er immer veschoben :)

    Ich muß nicht das letzte Wort haben, aber null Grad außen und dann ohne Heizung innen 22 Grad plus, und dies bei einem Serienwohnwagen, das glaube ich einfach nicht.

    Bei unserem letzten Nova S waren es, als wir nach ca. acht Stunden von einem Ausflug zurückkamen, und die Heizung ausgefallen war, bei außen um Null Grad, innen noch knapp zwölf Grad.

    Und sicher spart man beim Ausschalten der Heizung. Es ist nur entscheidend, dass die Heizung lange genug abgeschaltet bleibt.

    Wir reden hier doch von Wintercamping mit Minusgraden!

    Wir haben schon bei minus 20 Grad auf einem Wintercampingplatz gestanden, angeschlossen an der zentralen Gasversorgung des Platzes.

    Niemand der alle Tassen im Schrank hat kommt bei solchen Außentemperaturen auf die abwegige Idee, die Heizung abzustellen um Gas zu sparen.

    Da kann der Wagen noch so gut isoliert sein!!

    ja, ist aber nicht so dass wir bewusst Gas sparen und frieren wenn wir im wowa sind.


    Anscheinend spart das zwischenzeitliche Ausmachen mehr als der oft als Gegenargument angeführte Mehrverbrauch durch das erneute Hochheizen eines kalten wowa.

    Es ist allerdings schon ein gewaltiger Unterschied, ob ich den WW von einem niedrigen Level wieder hochheizen muß, oder die Heizung bei niedrigen Außentemperaturen durchlaufen lasse.

    Vom sich dadurch bildenden Kondenswasser einmal abgesehen.

    Die Methode ausschalten widerspricht unseren in über dreißig Jahren Wintercamping gemachten Erfahrungen vor allem bei extrem niedrigen Temperaturen.

    Durch das Ausschalten spart man kein Gas, im Gegenteil.

    Aber der Glaube versetzt bekanntlich Berge :)

    Wie ist denn bei so einer Anlage der Kosten-/Nutzeneffekt :/


    Also was kostet deine Anlage incl. Pufferbatterien?

    Das war für uns kein Thema!

    Mit Sicherheit ist so eine Investition viele, viele Jahre unwirtschaftlich.

    Uns ging es von Beginn an ausschließlich darum, weitgehend unabhängig zu sein.

    Und dieses Hauptziel haben wir erreicht.

    Wer keine Kamera hat, braucht halt eine Checkliste wie im Flugzeug.

    Bestimmt gibt es schon eine App für die Toilettennutzung, und wie man ein überlaufen erfolgreich verhindert.

    Oder jedenfalls bald.

    Mal ab und zu das Hirn einschalten wäre allerdings auch schon eine Lösung!

    Ich hätte bis jetzt nicht gedacht, daß dieses "wichtige Thema" bisher vollkommen an mir vorbeigegangen ist :)

    ironie an:

    ganz klar lohnt sich hier der verkauf von Strom für 7 Cent an die Konzeren die ihn an dich dann wieder mit 24-31 cent an dich verkaufen.

    ironie aus:

    Ganz ohne Ironie: Wir speisen nicht ein, sondern nutzen unsere Photovoltaikanlage ausschließlich für uns selber inkl. Pufferbatterien.

    Wir laden unser Lastenrad und unsere Pedelecs darüber.

    Das Thema amüsiert mich ja schon irgendwie.


    Dieses Mal ist Hobby dran, vor kurzem hat man sich bei Knaus über die zu teuer verkaufte Qualität beschwert.


    Mal schaun wann der nächste Hersteller durch‘s Forum getrieben wird…

    Wo sollte denn sonst über solche Themen gesprochen werden!

    Dafür ist neben anderem doch ein Camperforum da!

    Das verschiedene sofort nach einem Anwalt rufen, ist bei den deutschen Prozesshanseln nichts Neues.

    Anwälte und Rechtsschutzversicherungen wollen schließlich auch leben, und die Gerichte sind sowieso überlastet.

    Und das den WW-Herstellern auf die Finger geschaut wird, davon profitieren wir schließlich alle.

    Was mich noch interessiert hätte ist, wie sich die HUK im Schadenfall anstellt. Bekommt man da Hilfe oder suchen die Krümel um nicht zahlen zu müssen?

    Drauf zu Antworten ist individuell sehr unterschiedlich.

    Ein Versicherungsvertrag ist ein Vertrag auf Gegenseitigkeit, und selbstverständlich wird keine Versicherung bei einem größeren Schaden blind zahlen.

    Uns ist vor Jahren ein LKW hinten draufgebrummt.

    Der WW war dann ein wirtschaftlicher Totalschaden.

    Wir sind bei der HUK Coburg für den öffentlichen Dienst.

    Die Abwicklung der Formlitäten, Besuch des Gutachters, plus der Geldüberweisung gingen schnell und problemlos über die Bühne.

    Das mit dem fehlenden Stück Gummi scheint mir eine selbsterdachet Zwangslüftung zu sein.

    Bei den anderen Punkten hilft wohl nur das öffnen der betroffenen Stellen und Ursacheforschung.

    Vielleicht sind die dunklen Stellen auch harmlos, aber auch wenn sie jetzt trocken erscheinen, würde ich mich nicht drauf verlassen.

    Ums Aufmachen wirst Du nicht herumkommen, und bei einem Wagen aus 89 kann man so manche negative aber auch positive Überraschung erleben. Ist manchmal eine Wundertüte.

    Der wievielte Besitzer seid ihr denn??

    Ich schätze, da wurde schon viel gebastelt.

    Vielleicht war es ja auch einer dieser raren Glückskäufe :)

    Also viel Glück!!

    Da hat vor Jahren ein WoMo-Fahrer den Hersteller wegen eines schweren Unfalls verklagt und gewonnen, weil die Bedienungsanleitung nicht aussagte, dass während der Fahrt und bei eingeschalteten Tempomat den Fahrersitz nicht verlassen darf, er aufstand, sich einen Kaffe kochte und einen Unfall baute.

    In den USA mit ihrem Rechtsystem, das sich vom europäischen diametral unterscheidet, haben solche hanebüchenen Klagen alle Aussichten auf Erfolg.

    Und die Anwälte, die den Streitwert extrem hoch ansetzen, lachen sich ins Fäustchen.

    Ich erinnere nur an den klassischen Fall der Frau, die ihren nassen Kleinhund in der Microwelle getrocknet hat. Nach zehn Minuten war er gar!!

    Der Hersteller fand das gar nicht komisch, da er es unterlassen hatte, in der Bedienungsanleitung darauf hinzuweisen.

    Schmerzensgeld und Schadenersatz ergaben dann eine beträchtliche Summe.

    Schwitzwasser im Wagen hat man immer dann, wenn nicht richtig geheizt und gelüftet wird.

    Auch beim Kochen im Wagen entsteht viel Feuchtigkeit.

    Z. B. bei vier Personen verliert jede Person im Laufe der Nacht bis zu einem halben Liter Flüssigkeit durch die Atemluft und durch Transpirieren.

    Stoßlüften mehrmals am Tag, also ein vollkommener Luftaustausch, bewirken hier schon viel.

    Die Heizung darf im Winter niemals ausgeschaltet werden, lediglich ein wenig herunterregeln bei Abwesenheit ist da erlaubt. Und man braucht dann nicht von einem niedrigen Level wieder hochzuheizen.

    Jeder moderne Wohnwagen ist bei Beachtung dieser Regeln für Wintercamping geeignet.

    Auf speziellen Wintercampingplätzen kann man sich an einer zentralen Gasversorgung anschließen lassen, bzw. auch eine 30l-Gasflasche mieten.

    Damit entfällt das Problem, mitten in der Nacht ohne Heizung dazustehen.