Beiträge von grefenius

    War auch keine Kritik sondern mehr eine Anmerkung weil zuvor explizit die Rede war von "Durchfahr"-Ladeplätzen, also wie eine klassische Tankstellen Zapfsäule.


    Und mit zunehmender Popularität von E-Fahrzeugen und deren vermehrter Verbreitung wird es zukünftig wohl eben nicht so leer bleiben sondern vermehrt zu voll besetzten Ladeplätzen kommen (speziell auf den typischen Urlaubsstrecken während der Ferienzeit).


    Aber ich muß sagen, daß mit den 80...100kWh Akkus der aktuellen E-Fahrzeuge in der Tat Langstrecke ihren Schrecken verliert. Auch weil mit den modernen >100kW Ladesäulen zügig nachgeladen werden kann. Alle 2...3 Std eine Pause von 20...30min zu machen ist für mich kein Problem und mit Kindern und ggf Hunden sowieso angezeigt und dann auch schnell um.

    Nach Ansicht der Bilder:


    Das scheint aber eine reguläre Ladestelle mit Bordstein vorne zu sein, d.h. Du mußt rückwärts wieder heraus fahren, oder? Außerdem blockiert der Wohnwagen streng genommen die daneben liegende Ladesäule?



    Top 👍🏻 VIelen Dank.


    Jetzt noch ein, zwei Jahre warten bis die Ladeinfrastruktur alltagstauglich* ist, dann wird das was.


    * d.h. Langstrecke ohne vorher jeden "Tank"stopp planen zu müssen

    Aber es bleibt ein Verstoß, der mit einem Punkt und 60,- EUR geahndet wird.

    Eben. Ob sich jemand über die gesetzlichen Bestimmungen vorsätzlich hinwegsetzt bleibt jedem selbst überlassen, sind ja alle erwachsen hier.


    Die Eingangsfrage zielte aber eben genau darauf ab: Erlaubt oder nicht. Antwort: Nein, bei 2,55m ist Schluß(dem Gesetz nach).

    Die Sache ist recht eindeutig definiert nach StVO §22, Absatz 2:


    "(2) Fahrzeug und Ladung dürfen zusammen nicht breiter als 2,55 m und nicht höher als 4 m sein."


    Während nach hinten (1,5...3,0m) und vorne (0,5m) Ladung überstehen darf, ist ein seitlicher Überstand nicht erlaubt. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Die Fahrbahnbreite ist limitiert; Gegenverkehr und Fußgänger/Radfahrer wären unmittelbar gefährdet.

    (Für mich) wird es eher immer weniger rein privat genutzte Fahrzeuge geben - ein eigenes Auto ist heute für nicht wenige der unter 25 jährigen gar kein Statussympol mehr - weil sie erkannt haben, das es nüchtern betrachtet sehr viel im Unterhalt und an Verantwortung kostet.

    "Call a Car" mit Streckenabhängigen Entgelt hat eher Chancen, wenn die Fahrzeuge auch rechtlich abgesichert selbst zum Kunden fahren können.


    Stadtbewohner?


    Für alle außerhalb einer (Groß)stadt wohnenden Bürger (unter oder über 25 Jahre) spielen ÖPNV, Carsharing und Tretroller keine Rolle. Dort ist und bleibt das Auto das wichtigste Fortbewegungsmittel. Ganz pragmatisch, ohne Statussymbolcharakter.

    Was ist eine Wrangler mit 4xe wenn die Batterie leer ist? Ein 2WD Fahrzeug oder?

    Der Elektromotor befindet sich zwischen Motor und Automatikgetriebe, greift also ganz vorne in den Antriebsstrang ein. Die restliche Leistungsverteilung erfolgt über den mechanischen Antriebsstrang (Automatikgetriebe, Verteilergetriebe, Achsgetriebe).


    Eine leere Batterie hat also keinerlei Auswirkung auf das Antriebskonzept.

    Darf aber - glaube ich - bloß 2,7 t ziehen. Und das als JEEP!

    In der Tat sind Zuladung und Anhängelast beim Wrangler/Gladiator traditionell unterdurchschnittlich.


    In Europa ist es ein gefühlt großes Auto von dem entsprechende Zuladungs-/Zugwerte erwartet werden. In den USA sind es bestenfalls Mittelklassefahrzeuge zur Freizeitgestaltung. Niemand käme dort auf die Idee damit größere Anhänger ziehen zu wollen. Wird dort auch entsprechend vermarktet. Zum ernsthaft Lasten bewegen gibt es die Fullsize Pickups wie den oben verlinkten Toyota Tundra.


    Andererseits hat er in seiner Klasse (in den USA) die beste Anhängelast von 6000lbs (2711kg).

    Ich weis gar nicht ob der in Zukunft nicht auch auf 4xe umgestellt werden soll

    Korrekt. Den Wrangler gibt es seit dem Modelljahrwechsel letztes Jahr bereits nur noch als 4xe (Hybrid), und wegen des für die Batterie notwendigen Bauraums nur noch als 4-Türer.


    Der Gladiator ist als LKW homologiert und deswegen von den strengen Pkw Abgasvorschriften ausgenommen. Daher ist für ihn der V6 Diesel als einzige Motorisierung verfügbar.

    Referenzmotor:

    1,5l 4-Zylinder Benzinmotor

    Automatikgetriebe


    Verbrauch im Leerlauf:

    ca. 1,7...1,8 ml/s (Zeitstempel: 2:10)

    ca. 0,63l/h (Zeitstempel: 2:23)


    Verbrauch beim Starten des Motors:

    ca 1,1...1,2ml (Zeitstempel: 3:06)


    Nach welcher Zeit verbraucht ein Motor im Leerlauf mehr Kraftstoff als beim Starten:

    ca. 7s (Zeitstempel: 3:35)


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    Fahrdynamisch ist eine höhere Stützlast zu bevorzugen. Selbstverständlich müssen sowohl Zugfahrzeug wie auch Anhänger konstruktiv entsprechend ausgelegt sein, was bei vielen Pickups und Geländefahrzeuge der Fall ist.


    Wie schon an anderer Stelle geschrieben wurde, sind im anglo-amerikanischen Raum Stützlasten im Bereich 200-300kg keine Seltenheit. Erreicht wird dies vornehmlich durch die nach hinten versetzte Achsposition erreicht. Typischerweise beträgt die Stützlast 10-15% des zGG des Anhängers.


    Die 4% Regelung hat weniger einen technischen sondern mehr einen gesetzgeberischen Hintergrund.


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    Kinetische Seile sind zum regulären Abschleppen nicht besonders gut geeignet*. Dafür empfehlen sich eher Bergegurte mit geringer Dehnung. Angenehmer Nebeneffekt, diese sind auch deutlich günstiger:


    Bergegurt (Abschlepp"seil")


    * nur Rollwiderstand auf befestigtem Untergrund