ABurger Foren-Camper

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  • Hallo ABurger, schade, dass Du so weit weg wohnst. Schönes Hobby mit den Lampen, habe mir in Süd-Afrika mal eine Coleman gekauft, da kannte man die Marke hier nicht. Als 65er Baujahr war Camping früher eher mehr mit Brennstoffen als mit Strom.Was da manchmal auf dem CP aufgebaut wird hatten wir früher nicht im Biergarten am Start. Da war nur die WW Beleuchtung während der Fahrt und (eine) Taschenlampe auf dem Platz. Naja mit Feuer konnte man sich noch gegen wilde Tiere schützen, mit LED geht das glaube ich schlechter! Werde es mal ausprobieren.
    Liebe Grüße aus Bonn
    Shakazulu

  • Die Zeiten, wo man unter Camping noch das Zelten u. schlafen auf dem Boden verstand,
    sind nicht nur aufgrund der fortgeschrittenen Faltenbildung vorbei.
    Ist halt schöner, eine Tür hinter sich zumachen zu können, wenn man sein Haupt zur Nachtruhe niederlegt
    und es zieht auch nicht mehr so und die Sachen bleiben bei Mistwetter schön trocken.
    Mit einer Luxusdose sind wir derzeit noch nicht unterwegs - sondern mit einem (zugegeben) kultigen, alten
    Klappwohnwagen der ehem. Marke Esterel (Aufbau 3,40m), der hat feste Wände, ein festes Dach und ist isoliert.
    Natürlich haben wir zwei richtige Sitzgruppen (davon eine fürs Bett), einen Hochschrank, oben herum drei Klappschränke, elektr. Heizung und einen Kompressor-Kühlschrank sowie einen Küchenblock mit 2-Flammenkocher und Spülbecken im Klappi verbaut (gekocht wird aber draußen, vor der Hütte!).


    Was den Luxus komplettieren würde, wäre ein festes Kassetten-WC, aber das Potti tuts derzeit auch.
    Aber was nicht ist, kann ja noch werden ...
    So eine Dose mit ca. 4m Aufbaulänge, zwei Sitzgruppen, Kassetten-WC, Truma-Heizung ... mehr muß nicht.


    Unterwegs sind wir meist zu irgendwelchen Treffen (allgemeine oder mit Klappifreunden bzw. zu Lampensammler-Treffen) quer durch die Republik oder ins angrenzende Ausland sowie auch mal zu rein privaten Urlaubsaufenthalten.


    Da das Sammeln und Betreiben sowie Restaurieren von Lampen, Kochern und Heizern, die allesamt nicht mit elektrischem Strom betrieben werden (sondern mit Petroleum, Spiritus, Benzin oder Gas) mein derzeitiges Haupthobby ist, freut es mich umso mehr, diese auch für's Camping nutzen zu können.
    Was nicht heißen soll, daß der Strom verbannt wäre - nein, es sind LED-Lampen an Bord, wir haben auch Handys, Radio und TV mit im Urlaub und der Kompressor-Kühlschrank läuft ausschließlich mit Strom, so wie auch die Heizung (die Gasanlage liegt still). Für ein paar Stunden können wir auch autark stehen, dank Bord-Batterie.


    Mal sehen, wie sich alles noch so entwickelt - aber solange es die Gesundheit mitmacht, ist Camping angesagt.


    Update:
    Seit Frühjahr 2019 wurde der Fuhrpark erweitert.
    Es wurde ein Knaus Südwind 420 M - klein, aber fein und schon recht betagt, aber noch fit, wie ein junger.
    Von oben bis unten, von vorne bis hinten furztrocken - im Gegensatz zu anderen Wasserschlössern dieser Marke und mit dem Alter -Glück gehabt. Aus 2. Hand unter immer unter Dach gestanden, wenig genutzt und Eins-A erhalten, hat eine Truma mit Umluft und die wichtige Nasszelle. Der Kühlschrank ist top, Wassertank derzeit ungenutzt, aber auch piccobello und gekocht wird eh draußen. Das mitgekaufte Vorzelt war noch funkelneu.
    So nach und nach wurde schon etwas verbessert, wie z.B. ein Heki, Beleuchtung kompl. auf LED, die Nasszelle aufgehübscht, die Elektrik ergänzt - in Planung sind noch ein Festbett, Nachrüstung mit PV und größeren Akkus.
    Mal schaun ...