Beiträge von Christiane59

    Danke Christiane59 , wenn ich also nur die 230V-Steckdosen der Powerstation nutze, sollte ich aber problemlos die AGM-Batterie über ein Ladegerät, das an der Powerstation hängt, aufladen können. Korrekt?

    Geht schon. Effektiver wäre allerdings das Aufladen aus einem Solarpanel, wie du es eigentlich vorhattest. Dein Installateur könnte z. B. einen Solarlader für die AGM im Wagen verbauen und als Anschluss-Steckdose denselben Steckertyp nehmen wie das Powerhouse ihn hat. Dann könntest du das Solarpanel für beide Batterien nutzen und einfach umstecken, wenn die andere Batterie geladen werden soll. Das Powerhouse hat bereits den Solarlader eingebaut. Das funktioniert sowohl für fest verbaute wie auch für mobile Solarpanels. Es muss nur die Maximalspannung zum Powerhouse wie auch zum installierten Solarlader der AGM passen.

    Ich war lange nicht auf einem CP im Ausland, aber hier in D hatte ich nur selten gutes WLAN auf einem CP, öfter dagegen gar keins, oder nur um die Rezeption herum. An einen einzigen Platz erinnere ich mich, wo es sehr gut war, und zudem kostenlos. Das war am CP Wahlwies am Bodensee.


    Für mich ist der Netzzugang wichtig, und deshalb bringe ich ihn mir selbst mit. Ich habe Telekom Netz mit 200 GB inkl. Roaming. Und wo es dafür keinen Empfang gibt, da fahre ich nicht hin. :bye:

    Mein Rat wäre, lass das mit dem Anschluss der Powerstation an den Wohnwagen, wenn du schon eine Batterie für den Mover und Autarkbetrieb hast. Der Zigarettenanzünder-Anschluss der Powerstation limitiert sonst deinen Wohnwagen-12V-Verbrauch auf 120W, denn für mehr ist er nicht zugelassen.


    Das Problem hast du nicht, wenn die 12V-Anwendungen im Wohnwagen über deinen Moverakku laufen.


    Lass es auch bleiben mit der 230V Verteilung über die Einspeisedose des Wohnwagens. Stell dein Powerhouse irgendwo im Wohnwagen auf und nutze dort die Steckdosen in der Powerstation zum direkten Einstecken deiner 230V Geräte. So ist es vorgesehen, und so ist es auch sicher.

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    Entweder bin ich blind, oder ah steht da nirgends. Aber 2016 Wh und 230 V. Wären also 2016 /230 = 8,765. Ist ja nicht so viel, oder bin ich als Noob mal wieder einem Irrtum aufgesessen?

    Ah ist immer abhängig von der Spannung, aber Wh (Wattstunde) ist eine gleichbleibende Angabe über die Leistung, daher besser vergleichbar. Und auch ehrlicher.

    Zu Beginn der Li-Ion-Powerstation-Ära haben manche Schlauberger unter den Akku-Verkäufern (wie etwa die "Perle" der Versandshops :bla: )immer mAh angegeben, z. B. 20000 mAh. Und die Käufer, die an Ah-Werte von den herkömmlichen AGM oder sonstigen 12V Autobatterien gewöhnt waren, sind darauf hereingefallen und dachten, sie teilen es durch 1000 und haben dann einen Akku mit 20 Ah / 12V.

    Nun haben die Zellen der Li-Ion-Batterien aber keine 12V, sondern 3,2-3,7V, je nach Chemie. Daher bekommt man dann auch nur ein Viertel der erwarteten Leistung. Man darf es ja nicht Betrug nennen, denn grundsätzlich ist es technisch korrekt, und der Käufer eben einfach "zu blöd gewesen, um richtig zu rechnen". Also Vorsicht bei Ampere-Angaben ohne Bezug zur Spannung.

    Watt bzw. Wattstunden (Wh) ist der tatsächliche (= vergleichbare) Wert für die verfügbare Leistung, und der ändert sich nicht mit der Stromquelle.

    Ich denke, du solltest dir als Allererstes Gedanken darüber machen, was du an welcher Stelle (Wohnwagen /Gartenhaus) mit Strom betreiben möchtest.

    Das Victron PPP im Wohnwagen ist eine Super-Sache. Qualitativ gut, und bringt schon alles an Anschlüssen mit, was man so braucht, inkl. Hochstrom-Ausgang für einen evtl. späteren Mover, einen Booster zum Laden über das Wohnwagenkabel an der AHK, einen Solarlader, Netzteil für 230V am Campingplatz und vieles mehr. Ich habe seit Jahren ein 40 Ah PPP im Minicamper und betreibe damit eine Kompressor-Kühlbox, Diesel-Standheizung, Lampen, Wasserpumpen, Radio, Laptop, Handy und andere Kleingeräte. Damit komme ich für 2-3 Tage ohne Nachladen hin, bzw. mit Nachladen während der Fahrt, mit dem mobilen Solarpanel oder dem 230V Lader an einer Landstromquelle unbegrenzt.

    Vorteil ist hierbei, dass du damit im Wohnwagen kaum eine Beschränkung der gleichzeitig benötigten Strommenge hast, denn die dauerhaft möglichen 150A wirst du mit 12V-Anwendungen nie überschreiten.

    Soll ein Wechselrichter für 230V dazu kommen, kann es wieder anders aussehen, denn die meisten diesbezüglichen Vorhaben wie Kaffee-Vollautomat oder Senseo, Kochplatten oder Wasserkocher brauchen immens viel Strom. Dafür brauchst du eine größere Batterie.

    Das Victron PPP würdest du allerdings im Wohnwagen lassen, und dir für die Gartenhütte besser etwas anderes überlegen.

    Soll es eine Powerstation werden, zum Beispiel vom bekannten Hersteller Ecoflow, dann bringt die für deutlich mehr Geld auch mehr mit, etwa einen Wechselrichter und steckerfertige Anschlussdosen für 12V, 230V und USB.

    Den 12V Anschluss könntest du sogar mit einer Steckerlösung auch im Wohnwagen nutzen / verteilen. Allerdings ist die Strommenge bauartbedingt begrenzt, in der Regel auf etw 120W Höchstleistung, und das auch nicht für längere Zeit.

    Für Wasserpumpen reicht das, ebenso für die eine oder andere LED-Lampe, oder zum Laden von Handys und Kleingeräten. Evtl. auch noch für einen 12V Fernseher, der um die 30W Leistung hat. Bedenke aber, dass zum Beispiel ein 5-Meter-LED Stripe als Ambientebeleuchtung schon um die 70 W oder mehr hat.

    Dafür hättest du mit einer Powerstation aber auch wieder einen 230V Anschluss inklusive (auch hier auf die Leistung achten).


    Also die eierlegende Wollmilchsau gibt es da nicht, wenn die Kosten einigermaßen im Rahmen bleiben sollen.


    Ich kann nur sagen, dass ich bei meinen Geräten hinter jedem mA her bin, mit der Kapazität von 40 Ah gut hinkomme und keine 230V vermisst habe. Am Campingplatz hast du die nachher ja sowieso.

    So eine 40 Ah LiFePo4 Batterie für unter 200 Eurobzw. knapp drüber mit Ladegerät, kann ca. 500 Wh leisten. Ein Schweißvorgang kostet lt. Clesana-Seite ca. 0,5 Wh. Die Batterie wiegt quasi nichts, die kann man locker am Saisonende mit nach Hause nehmen und dort laden. Kabel kann man sich z. B. bei Offgridtec oder Fraron crimpen lassen, auch inkl. fliegender Sicherung. Einen Ausschalter sowie Spannungsanzeige bringt die Batterie schon mit.


    Ich würde sagen, günstiger als das ist es nicht zu realisieren, schon gar nicht wenn der Elektriker statt dessen erst Bauteile kaufen und zusammensetzen muss, um ein Schaltnetzteil zu bauen und an die Festool-Station anzuschließen.

    Klar kann "man" so etwas selbst bauen, wenn man es kann. Der TE fragte aber, weil er es nicht selbst kann, sondern machen lassen muss. Das kostet dann ja auch.


    Grundsätzlich ist es per 230V Wechselspannung schon eigentlich Energieverschwendung, weil die ja erst aus dem Akku gewandelt werden müssen, um dann wieder zurückgewandelt zu werden. Und dann lese ich bei Clesana, dass die Toilette auch noch einen Standby-Verbrauch hat.

    Gescheit wäre zum Einen der Versuch, direkt an den Akku-Anschluss zu kommen. Irgendwo ist da innen ja der Wechselrichter angeschlossen, und dann mittels Sicherung direkt die 12V Gleichspannung für die Clesana abzuzweigen.

    Oder eine günstige 12V LiFePo4 Batterie zu kaufen, eine Sicherung und einen Schalter dran, und die Clesana da angeschlossen. Die Festool-Powerstation kann dann für den restlichen Strom in der Gartenhütte sorgen. Das wäre wohl mein Weg, wenn man keine 12V aus der Powerstation abzweigen kann. Für den Preis des oben von mir verlinkten Netzteils wäre das fast schon bezahlt.

    Ich habe nur positive Erfahrungen mit dem Coolmove , das habe ich seit mehr als 2 Jahren und seitdem auf den 10-15 angefahrenen CP nicht gebraucht, waren alle eben . :dance:

    Genau die positiven Erfahrungen habe ich mit meinen beiden Coolmove-Kissen auch gemacht. Bzw. habe ich sie glaube ich etwas länger, und etwa 2x gebraucht. Beim Auto ist es natürlich genial, einfach auf 2 Flächen zu fahren und entsprechend aufzupumpen, statt auf einen Keil hier und einen anderen weiter vorn oder hinten aufzufahren, bis alles passt.

    Hebekissen mit Ventiladapter, aufgepumpt wird mit einer kleinen Bosch Akku-Luftpumpe EasyPump.

    Dauert erst mal etwas, aber dann hebt sich das Kissen und der Wagen lässt sich feinfühlig ins Wasser stellen.

    Funktionierte auch letztes Jahr beim Festival auf dem abgeernteten Maisacker.

    Matscherfahrungen darf ich erst im Sommer sammeln, wenn wir in Norddeutschland zu der kleinen Musikveranstaltung gehen 😎🤘

    Ich würde ein, zwei SUPs mitnehmen, und einen Anker :up:

    Dann mal willkommen im Forum! Es gibt so viele gelungene Zwischenlösungen. Beim letzten Treffen am Rhein war auch ein selbst ausgebauter Wohnanhänger dabei, inklusive Wohngarage für ein großes Motorrad und überdachter Außenküche. Hat mir auch gut gefallen.

    Ich habe für meine Batterie rundherum Winkelleisten an den Boden geschraubt. So kann sie nicht rutschen. Zusätzlich wird sie in Fahrtrichtung vorn und hinten mit Lakaikrampen und einem Gurt gesichert, so dass sie auch nicht fliegen gehen kann. Rahmen und Krampen sind mit Einschlag-Bodenhülsen im Boden angeschraubt. Das sollte reichen.

    Moin Lucas,


    schreib doch mal etwas über Eure geplanten Reisen. Eher Freisteher oder Campingplätze, wollt ihr vielleicht auch mal länger an einem Ort bleiben... Seid ihr eher Typ Hippiecamper oder wird es eher elegant ... danach richtet sich auch ein Großteil der Ausstattung bzw. Ausbauaufwand. Eine Trockentrenntoilette lässt sich je nach Reiseart vielleicht einfacher entsorgen, ist aber sicherlich nichts für jeden.


    Was für ein Fahrzeug muss ich mir denn unter einem 40-Tonner vorstellen?

    Wenn du deinen Ruhestromverbrauch nicht kennst, dann ist das ein Risiko. Auch wenn das BMS vor der absoluten Tiefentladung schützt.